Austin Healey

Alle Austin Healey-Modelle auf einen Blick

Herbert Austin gründete im Jahr 1905 in Birmingham die Austin Motor Company. Austin war Hersteller zuverlässiger Massenautomobile. Was viele nicht wissen: Der erste BMW, der “Dixi”, war der Lizenzbau eines Austin Seven. Austin war auch das Unternehmen, das 1959 den ersten Mini baute. Wie mit der gesamten britischen Automobilindustrie ging es auch mit Austin ab 1970 bergab. Im Konzern “British Leyland” verschwand das traditionsreiche Unternehmen Austin 1989 sang- und klanglos.

Für was steht die Marke Austin Healey?

In der ruhmreichen Geschichte von Austin ist der Austin Healey eindeutig das bekannteste Fahrzeug. Er ist nicht nur ein eindrucksvoller Roadster, sondern steht stellvertretend für alle anderen typisch britischen, offenen Zweisitzer. Weder MG Midget noch Triumph Spitfire kamen trotz beachtlicher Stückzahlen jemals an das Charisma des Austin Healey heran. Der aus Cornwall stammende Rennfahrer Donald Healey gründete 1945 die Donald Healey Motor Company.

Wo wurde der Austin Healey produziert?

Austin übernahm die Produktion, da der Healey markttechnisch genial zwischen den günstigeren MG und den teuren Jaguar-Modellen positioniert war. Gebaut wurde der Healey von 1959 bis 1971. In dieser Zeit wurden fast 130000 Exemplare verkauft. Die erste Serie hatte noch einen Motor vom Austin Mini - mit gerade einmal 43 PS. Bekannter sind die ersten Healey wegen der freistehenden Scheinwerfer, wodurch der Roadster von vorn an einen Frosch (“Frogeye”) erinnerte.

Was für Motoren wurden bei Austin Healey verbaut?

Im Lauf der Jahre wurden die Motoren immer stärker. Begehrtestes Modell auf dem Oldtimermarkt ist der Sechszylinder mit drei Litern Hubraum und 170 PS. Damit beeindrucken die Fahrleistungen des leichten Austin auch heute noch. Ein vollrestaurierter 3000-er kann allerdings schnell 50000 Euro kosten. Der Healey ist es aber wert, da er ein vollkommen problemloses Fahrzeug ist. Die Oldtimerszene in Großbritannien ist riesig, Oldtimer-Freunde finden immer Hilfe und Gleichgesinnte, es gibt keine Ersatzteilprobleme.

Welche Attribute besitzt Austin Healey?

Der Healey lässt sich auch im Alltag bewegen, und das wird in England von vielen Eigentümern auch getan. Die Straßenlage und selbst die Bremsen begeistern. Klar, so ein Roadster ist eng und hart gefedert. Vom Gefühl wirken jedoch ein modernes BMW-Cabrio oder ein Mercedes SLK dagegen langweilig wie ein Golf oder ein Kia Picanto. Chromspeichenräder, Weißwandreifen, ein wie kunstvoll geschnitzt wirkendes Armaturenbrett, Echtholz, Leder, das sich auch wirklich so anfühlt! Ein Fest für die Sinne!

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