Alle Jaguar Modelle

Alle Jaguar-Modelle auf einen Blick

Jaguar - ein Markenname als Inbegriff für Eleganz und Geschwindigkeit

Es ist kein Zufall, dass die britische Automarke sich den Namen der großen amerikanischen Raubkatze gab und diese bis zur heutigen Zeit als Markenlabel sowie Kühlerfigur einsetzt. In ihrer Eleganz und Leistungsfähigkeit sind die verschiedenen Modelle durchaus mit der Katze vergleichbar. Zudem entspricht der Markenname dem Motto des Firmengründers Sir William Lyons, wonach es dem Erschaffen von etwas Lebendigem sehr nahe kommt, ein Auto zu kreieren. Bis in die heutige Zeit weckt die Erwähnung des Markennamens Jaguar in Verbindung mit Automobilen die Assoziation von sportlichen, luxuriös ausgestatteten und schnellen Fahrzeugen mit außergewöhnlich eleganten Karosserien. Einige der unter dem Markennamen Jaguar weltbekannt gewordenen Modelle waren die schnellsten ihrer Zeit, andere wie der Jaguar E-Type gelten als die schönsten und aufregendsten Autos aller Zeiten. Die Marke Jaguar gehört zudem zu den traditionsreichen Rennsportmarken mit zahlreichen Siegen von den 1950er bis zu den 1990er Jahren. Neben leistungsstarken und formschönen Sportwagen wie dem Jaguar F-Type ist die Marke inzwischen auch in dem Segment der Mittelklasse und oberen Mittelklasse mit elegant gestalteten Modellen wie dem X-Type, dem S-Type und dem XJ351 etabliert. Einige der Modelle wie der Jaguar XJ erstrecken sich dabei über mehrere Fahrzeugklassen, denn ihr Hubraum reicht von 2,0 bis zu 5,0 Litern bei Leistungen zwischen 177 und 375 kW. Selbst Dieselmotoren treiben die Raubkatzen inzwischen an. Einen Jaguar zu fahren ist damit nicht mehr nur einer gehobenen Bevölkerungsschicht vorbehalten.

Elegant und flach sollten Autos sein - William Lyons verwirklicht seine Träume

Die Gründung des Unternehmens, das heutzutage unter dem Markennamen Jaguar weltbekannt ist, geht auf Sir William Lyons zurück. Bereits in seiner Jugend ist Lyons vom Motorsport begeistert, fährt selbst Motorradrennen und gewinnt mit einer Harley-Davidson Daytona auch einige Bergrennen. Während seiner Ausbildung zum Mechaniker und seiner späteren Tätigkeit als Autoverkäufer nutzt Lyons bereits die Abendstunden, um Maschinenbau an der Technischen Fachschule in Manchester zu studieren. Im Alter von 21 Jahren gründet William Lyons gemeinsam mit seinem Partner William Walmsley mit der Swallow Sidecar Company sein erstes Unternehmen, das sich zunächst auf die Herstellung sportlicher Motorrad-Seitenwagen konzentriert, die unter anderem auch bei der legendären Tourist Trophy auf der Isle auf Man eingesetzt werden. Bereits 1927 entwickelt Lyons eine erste Autokarosserie für die Serienfertigung, den Austin-Swallow auf einem Chassis des britischen Fahrzeugherstellers Austin. William Lyons arbeitet mit verschiedenen Auto- und Motorherstellern zusammen, bis sein Unternehmern mit dem S.S. 1 1932 das erste Fahrzeug mit eigenem Chassis und Motoren der Standard Motor Company herausbringt. Da er sich von Beginn an Autos mit niedrigen Chassis wünscht, wird dieses Modell speziell nach seinen Vorstellungen konstruiert. Mit dem S.S. 1 beginnt eine Zusammenarbeit zwischen Standard und Swallow, die mit einer Uneinigkeit über die Reihenfolge der Namensnennung einhergeht, sodass der Markenname S.S. einen Kompromiss darstellt. Als William Lyons schließlich im Jahr 1933 sein eigenes Unternehmen gründet, behält dieses den inzwischen bekannten Namen S.S. Cars Ltd. und entwickelt fortan Sportwagen und Limousinen mit leistungsstarken Motoren, die in den 1930er Jahren als S.S. 2, SS 90 und SS 100 erfolgreich sind. Der Name Jaguar taucht in diesem Zusammenhang erstmals 1935 als Modellbezeichnung des SS Jaguar auf. Dieser erste Jaguar ist heutzutage als Mark IV bekannt und ein beliebter Oldtimer.

Die Traditionsmarke erhält einen neuen Namen

Bis in die 1940er-Jahre dauert die Entwicklung von Modellen der Marke SS an. Nach dem Zweiten Weltkrieg erscheint dieser Markenname jedoch aufgrund der Namensgleichheit mit der nationalsozialistischen Schutzstaffel aus Deutschland auch in Großbritannien unangemessen, sodass das Unternehmen sich fortan den Markennamen des erfolgreichen Modells gibt und als Jaguar Cars Ltd. firmiert. Bereits in den ersten Nachkriegsjahren bereichert die Marke den internationalen Automobilmarkt mit Cabriolets, den sogenannten Drophead Coupés, leistungsstarken Sportwagen und eleganten Limousinen. Die Limousine und das Cabriolet Mark V sowie der Sportwagen XK 120 mit Reihen-Sechszylindermotor und 3,4 Liter Hubraum zählen zu den ersten bekannten Modellen unter dem neuen Markennamen.

Wechselnde Eigentumsverhältnisse bewegen Jaguar

William Lyons, seit 1956 als Knight Bachelor in den Adelsstand erhoben, vergrößert sein Unternehmen in den 1960er Jahren und übernimmt die Daimler Motor Company, deren Modelle er mit V8-Motoren und Kunststoff-Karosserieelementen weiterentwickelt, sowie einige kleine britische Fahrzeugmarken. 1966 fusioniert das Unternehmen mit der British Motor Corporation, der bereits bekannte Fahrzeugmarken wie Austin, Morris und MG sowie später British Leyland mit den Marken Rover und Triumph angehören. Ab 1968 firmiert die Holding unter dem Firmennamen British Leyland Motor Corporation, behält die ursprünglichen Markennamen und Produktionsstätten aber bei. Unter der Leitung von Sir William Lyons bleibt Jaguar bis zu Beginn der 1970er Jahre seinem Ruf als zuverlässige, innovative und leistungsstarke Fahrzeugmarke treu. Nachdem British Leyland in Folge der ersten Mineralölkrise und von Verarbeitungs- und Qualitätsproblemen Mitte der 1970er Jahre in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerät, übernimmt der britische Staat die Kontrolle über das Unternehmen. Daraus gehen im Jahr 1982 die Austin Rover Group sowie die Jaguar Car Holding als neue Unternehmen hervor. Jaguar wird dabei in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. In den 1980er Jahren übernimmt zunächst BMW, dann die Ford Motor Company die Marke Jaguar und bildet zusammen mit den Marken Aston Martin sowie später Volvo und Land Rover die Premier Automotive Group. Während dieser Zeit gerät die Marke Jaguar in eine schwere wirtschaftliche Krise, die zu massivem Stellenabbau und dem Verkauf des Jaguar-Stammwerks in Allesley führt. Seit 2007 gehört die Marke Jaguar ebenso wie Rover dem indischen Tata-Konzern an und zeichnet sich seither wieder durch die Entwicklung und Produktion innovativer und hochwertiger Fahrzeuge aus.

Vom S.S. 1 bis zum C-X17 - innovative Fahrzeuge seit mehr als 90 Jahren

Unabhängig von den Eigentumsverhältnissen gilt Jaguar traditionell als hochwertige Automarke, die sich insbesondere der Entwicklung von schnellen Sportwagen und luxuriösen Limousinen widmet. Eine breitere Käuferschicht spricht Jaguar zudem mit Fahrzeugen der Mittelklasse und oberen Mittelklasse an. Neben dem Interesse an Neufahrzeugen, die nach wie vor in Großbritannien unter eigener Unternehmensleitung hergestellt werden, sind die Oldtimer der Marke besonders beliebt, zum Beispiel die Modelle

  • Mark V sowie Mark VII bis Mark X der Baujahre 1949 bis 1966
  • XK 120 und 140 aus den Jahren 1949 bis 1957
  • E-Type, der von 1961 bis 1974 produziert wurde
  • S-Type der Baujahre 1963 bis 1968
  • XJ 13 sowie XJ der Serien 1 und 2 aus den Baujahren 1966 bis 1979.

Als Neu- und Gebrauchtwagen werden die aktuellen Modelle der Marke Jaguar angeboten, insbesondere

  • die Mittelklasse-Sportlimousinen Jaguar XE mit 2,0- und 3,0-Liter-Motoren
  • der [Jaguar XF](http://www.pkw.de/autokatalog/jaguar/xf) als Limousine und Sportbrake (Kombi) mit 2,0- bis 5,0-Liter-Motoren und als Dieselversion
  • die neuen Modelle der XJ-Serie mit dem XJ351, der ebenfalls mit 2,0- bis 5,0-Liter-Motoren und mit einem Dieselmotor sowie in einer Langversion angeboten wird
  • der Jaguar F-Type als Sport-Coupe und Cabriolet mit 3,0- bis 5,0-Liter-Motoren.

Ab 2015 wird darüber hinaus das Crossover-Modell Jaguar C-X17 den Markt der typisch britischen Fahrzeuge bereichern.

Jaguar E-Type - eines der Superlative unter dem Zeichen der Raubkatze

Nachdem der Jaguar XK 120 mit dem Reihen-Sechszylindermotor mit 3,4 Litern Hubraum und zwei obenliegenden Nockenwellen bereits 1948 der schnellste Sportwagen seiner Zeit war und in der Rennversion C-Type mehrere Rennsiege erlangte, gilt der ab 1961 produzierte Jaguar E-Type bis zur heutigen Zeit als Superlativ unter den exklusiven Sportwagen. Die Fachpresse und Auto-Experten bezeichnen dieses Auto immer wieder als schönstes Auto aller Zeiten. Der E-Type wurde mit Sechs- und Zwölfzylinder-V-Motoren mit einem Hubraum von 3,8 bis 5,3 Liter und 198 bis 203 kW von 1961 bis 1974 hergestellt. Der begehrte Oldtimer erzielt heutzutage Preise bis in einen sechsstelligen Bereich.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem »Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen« entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.
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