Opel Admiral – traditionsreiche Oberklasse

Der Admiral bezeichnet einen Personenwagen der Oberklasse der Adam Opel AG, der in einer ersten Baureihe von 1937 bis 1939 produziert wurde. Der Opel Admiral sollte nach dem damaligen Konzept deutlich vor dem gleichzeitig vorgestellten Opel Super 6 mit einem 2,5-Liter-Sechszylinder-Reihenmotor stehen und wurde daher außer mit einer gehobenen Ausstattung mit einem Sechszylindermotor mit 3,6 Litern Hubraum ausgestattet. Ab 1964 wurde wieder ein Admiral angeboten. Die Produktion des Fahrzeugs wurde 1976 beendet.

Opel Admiral Cabriolet

  • 35.000 km
  • 07/1939
  • 55 kW (75 PS)

D-35767 Breitscheid-Medenbach -

€ 89.500,–
Bei diesem Fahrzeug ist keine PKW.de-Fahrzeugbewertung vorhanden

Opel Admiral

  • 15.314 km
  • 02/1968
  • 92 kW (125 PS)

D-77746 Schutterwald -

€ 9.800,–
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Opel Admiral - bezahlbares Statussymbol seiner Zeit

Der erste Opel Admiral war oberhalb des “Super 6” mit 55 PS positioniert. Das Auto stellte mit seinem 75-PS-Motor und für seine Zeit für vergleichsweise günstige 6.500 Reichsmark, was inflationsbereinigt in heutiger Währung 26.200 Euro entspricht, eine echte Alternative zu Horch, Maybach oder Mercedes-Benz dar. Das Fahrzeug war als Pullman-Limousine, als geschlossene, viertürige Limousine sowie als viertüriges Cabriolet erhältlich. Der Opel Admiral eignete sich im Gegensatz zum Kapitän mit selbsttragender Karosserie mit seiner Trennung von Karosserie und Fahrgestell für nach Kundenwunsch hergestellte Sonderaufbauten. Hierzu zählten zweisitzige Cabriolets, die unter anderem von den Karosseriewerken Hebmüller und Gläser produziert wurden. Das Topmodell von Opel brachte es in einem einzigen Fertigungsjahr in der Kfz-Oberklasse zwischenzeitlich auf einen Marktanteil von 25 Prozent. Der Opel Admiral galt als komfortabler, repräsentativer und schneller Reisewagen, der für die Verwendung auf den neuen Reichsautobahnen vorgesehen war. Die Fertigung endete bereits im Herbst 1939.

Die Neuauflage des Opel Admiral

Die Oberklasse-Modelle Opel Kapitän/Admiral/Diplomat A, die von 1964 bis 1968 bei der Opel AG in Rüsselsheim produziert wurden, teilten sich die gleiche, neu konzipierte Karosserie mit geradlinigem Design. Der Admiral A unterschied sich optisch von den anderen Modellen durch einen gitterförmig betonten Kühlergrill. Der Admiral A wies chromeingefasste Radausschnitte und ab 1967 eine verchromte Seitenschutzleiste auf. Ab 1965 entfielen die Opel-Schriftzüge an den vorderen Kotflügeln, zur gleichen Zeit erschien das Signum Opel im Kühlergrill.

Die Motorenpalette des Opel Admiral A entsprach der des Kapitän A. Ab 1965 war der Admiral V8 mit dem 140 kW oder 190 PS leistenden und 4,6 Liter großen V8-Aggregat von Chevrolet erhältlich, das den über Wagen mit 1,5 Tonnen Gewicht in knapp 10 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer beschleunigte und 200 km/h schnell machte. Allerdings wurden von diesem Modell lediglich 623 Exemplare verkauft.

Der Opel Admiral B

Der Opel Admiral B kam im März 1969 heraus, nachdem er technisch und stilistisch erheblich verbessert worden war. Das modifizierte Modell mit seiner ebenfalls recht eleganten Karosserie wies einen vergrößerten Innenraum und auch mehr Leistung auf. Der Admiral 2800 E wurde erstmals auch mit einer elektronischen Benzineinspritzung des Typs Bosch D-Jetronic angeboten. Die Produktion des Admiral B endete 1976. Auch die Bezeichnung Admiral wurde nach fast 40-jähriger Tradition eigestellt.

Opel Admiral
Produktionszeitraum1969–1976
Preis (Neuwagen)25.500 DM
Höchstgeschwindigkeit185–190 km/h
0–100 km/h11,5 Sek.
Verbrauch (kombiniert)18–17 l/100 km
CO₂k. A.
Zylinder/Ventile6/6
Hubraum2.784 cm³
Leistung (kW/PS)118–121/160–165
Drehmoment (Nm bei U/min.)228 bei 4.350
Maße (L x B x H)4.907 x 1.835 x 1.450 mm
AntriebHinterradantrieb
Tankinhalt80 l
TreibstoffBenzin
Leergewicht1.475 kg
* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem »Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen« entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.
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