Opel Olympia – Konsumgut, Markenprodukt und Oldtimer

Opel Olympia, ein Name der Sympathie erzeugt. Mit etwa 170.000 verkauften Fahrzeugen innerhalb der ersten fünf Produktionsjahre war der Opel Olympia ein Massenkonsumgut seiner Zeit. Die darin verbaute Opel-Technik wurde kontinuierlich weiterentwickelt und führte bis in unsere Zeit zur Lancierung starker Modelltypen wie Opel Rekord, Opel Omega und Opel Vectra. Das ursprüngliche Modell erwies sich als so erfolgreich, dass man den Namen Olympia in der Folge gerne wieder verwendete.

Opel Olympia Scheunenfund OL38 Oldtimer

Opel Olympia Scheunenfund OL38 Oldtimer

  • 1.000.000 km
  • 01/1937
  • 27 kW (37 PS)
  • Limousine

D-41352 Korschenbroich - 0,0g CO₂/km (komb.)*

€ 2.100,–
Bei diesem Fahrzeug ist keine PKW.de-Fahrzeugbewertung vorhanden
Opel Olympia ol38

Opel Olympia ol38

  • 10.000 km
  • 01/1947
  • 27 kW (37 PS)
  • Limousine

D-41352 Korschenbroich - 0,0g CO₂/km (komb.)*

€ 2.100,–
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Opel Olympia Rekord  unrestaurierter Scheunenfund

Opel Olympia Rekord unrestaurierter Scheunenfund

  • 999.999 km
  • 06/1956
  • 33 kW (45 PS)
  • Limousine

D-67368 Westheim/Pfalz -

€ 1.990,–
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Opel Olympia im Überblick

Der Name Olympia war schon immer von herausragender Bedeutung – kein Wunder also, dass auch Opel ihn zur Benennung seiner Modelle heranzog, und das sogar mehrmals. In den Jahren von 1935 bis 1953 wurde der Opel Olympia erstmalig produziert, des Weiteren diente die Bezeichnung Opel Olympia A als Name für einen verbesserten Kadett von 1967 bis 1970.

Die erste Generation erhielt ihren Namen in Anlehnung an die 1936 in Deutschland abgehaltenen Olympischen Spiele. Es war das erste Automobil des Landes, bei dem das Chassis selbsttragend und zur Gänze aus Stahlblech gefertigt wurde.

Die Herstellung wurde 1940 kriegsbedingt eingestellt, bis dahin fanden 168.875 Olympia-Fahrzeuge einen Abnehmer; ab 1947 wurde die Produktion des Pkw in verbesserter Auflage wieder aufgenommen.

Der Opel Olympia A hingegen war eine verstärkte Version des bis dahin verkauften Kadett B. Dessen Nachfolgermodell war der Opel Ascona A, der über die Zeit in den Opel Vectra mündete.

Die Fertigung des Opel Olympia in der Rückschau

Der Opel Olympia war in zwei Karosserievarianten erhältlich, als zweitürige Limousine wie auch als Cabrio-Limousine. Als damaliges Novum innerhalb der Autoindustrie erhielt er im vorderen Bereich eine Sollbruchstelle – der Prototyp heutiger Knautschzonen. Durch das neuartige, ganz aus Stahl gefertigte Chassis war der Olympia um etwa 150 Kg leichter als sein Vorgänger, der Opel 1,3 Liter mit 24 PS. Des Weiteren wurde die vordere Stirnfläche verkleinert sowie die Unterseite homogener gefertigt, um insgesamt den Luftwiderstand zu verringern.

Bis 1937 wurde der Motor seines Vorgängermodells verbaut, ein wassergekühlter Vier-Zylinder-Seitenventil-Motor mit 1,3 Litern Hubraum. Ab Ende desselben Jahres wurde ein neuartiger 1,5-Liter-Vier-Zylinder-Motor (37 PS) mit hängenden Ventilen lanciert. Ebenfalls wassergekühlt, war seine vierfach gelagerte Kurbelwelle sowie das NSU-Kleinkettenkraftrad neuartig. Dieser Motor diente bis 1964 beinahe allen weiteren Opel-Modellen als Motorbasis. Mit der ersten Motorisierung schaffte das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 95 km/h, sein Nachfolger schaffte es auf maximal 112 km/h und war damit autobahntauglich.

Die technische Entwicklung

Bis zum Ende der Produktionszeit im Jahr 1953 wurde der Opel Olympia sukzessive verbessert. Schließlich mündete die Entwicklung ab 1953 in den Opel Olympia Rekord, dem direkten Nachfolger des Olympia und Vorgänger des ab 1957 produzierten Opel Rekord, der seinerseits ab 1977 zur Produktion des Opel Omega führte.

Fazit

Schon allein aufgrund der hohen Absatzzahlen der ersten fünf Produktionsjahre zeigt sich der Opel Olympia als ausgewiesenes Konsumgut und Markenartikel seiner Zeit. Dass die darin verbaute Technik stetig weiterentwickelt und in andere Produkte eingebracht wurde, verdeutlicht den roten Faden der konsequenten technischen Produktentwicklung des Hauses Opel.

Opel Olympia
Produktionszeitraum1935–1953
Preis (Neuwagen)10.300 €
Höchstgeschwindigkeit112 km/h
0–100 km/h43 Sek.
Verbrauch (kombiniert)8,2 l/100 km
CO₂149 g/km
Zylinder/Ventile4/16
Hubraum1.488 cm³
Leistung (kW/PS bei U/min.)29/39 bei 3.500
Drehmoment (Nm bei U/min.)90 bei 2.000
Maße (L x B x H)4.050 x 1.564 x 1.580 mm
AntriebHeck
Tankinhalt35 l
TreibstoffBenzin
Leergewicht920 kg
* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem »Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen« entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.
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