Elektroautos: Das ist neu

Tesla mit neuem Crossover, Fisker ist verrückt und Tesla will endlich Gewinn machen. Das sind die Elektroauto-News der letzen Woche.

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Während wir uns auf PKW.de mit allem beschäftigen, was einen Verbrennungsmotor hat, nähert sich aus der Ferne mit einem leisen Summen etwas, das die Zukunft maßgeblich beeinflussen wird. Mittlerweile wissen die meisten Autofahrer, dass der Verbrennungsmotor nach fast 200 Jahren demnächst ausgedient hat. Bye bye, Benzin, hallo Strom! Die gute Nachricht: Auch in einer elektrischen Zukunft werden wir nicht auf spektakuläre Superautos verzichten müssen. Der Autobauer Tesla aus Kalifornien stellt scheinbar stündlich einen neuen Beschleunigungsrekord auf, aber auch andere Hersteller entwickeln unter Hochdruck Elektroautos, die sich vor keinem konventionellen Fahrzeug verstecken müssen. Das sind die aktuellen Entwicklungen am Markt für Elektroautos:

Tesla mit neuem Crossover

Das lang erwartete Model 3 rollt nicht einmal in Kundenhand über die Straßen, da werkelt man schon an einem neuen Modell. Auf der Aktionärsversammlung bestätigte Firmengründer Elon Musk nun ein hartnäckiges Gerücht um ein geplantes Crossover-Projekt: Das Model Y soll, wenn das Model 3 endlich an die Kunden ausgeliefert wird, die Lücke zwischen dem Kompaktstromer und dem SUV Model X schließen. Bestätigte Fakten gibt es dazu kaum, es dürften allerdings wieder Akkukapazitäten zwischen 70 und 100 Kilowattstunden an Bord sein, zusammen mit Teslas Autopilot 2.0, der endlich vollautonomes Fahren ermöglichen soll.

Hat endlich die letzt Stunde des Rückspiegels geschlagen? Wenn es nach Tesla geht, ja.Hat endlich die letzt Stunde des Rückspiegels geschlagen? Wenn es nach Tesla geht, ja.

Eine Besonderheit des ersten Konzeptbildes: Tesla versucht erneut, sich von Außenspiegeln zu verabschieden. Stattdessen plant man wohl den Einsatz von Rückfahrkameras und Displays, die in anderen Modellen von Tesla schon längst zur Serienausstattung zählen. Ach ja, und dann wäre da noch das Gerücht um einen elektrischen Lkw und einen Pickup-Truck mit Elektroantrieb. Der umweltbewusste Transportmagnat wird jubilieren, alle anderen fragen sich, ob es für solche Visionen nicht noch ein wenig früh ist.

Ob es für Sattelschlepper mit Elektroantrieb nicht noch ein bisschen früh ist?Ob es für Sattelschlepper mit Elektroantrieb nicht noch ein bisschen früh ist?

Fisker baut lebensgroßes Hot-Wheels Auto

Früh übt sich, was einmal ein echter Autofan werden will. Mit den Menschen reift aber auch der Geschmack. Und das ist gut so: Man stelle sich vor, die abenteuerlichen Spielzeugautos der eigenen Kindheit wären auf öffentlichen Straßen unterwegs. Warum nicht? Dachte man sich wohl beim amerikanischen Tesla-Konkurrenten Fisker. Der EMotion soll dem angeschlagenen Unternehmen endlich zu schwarzen Zahlen verhelfen.

Der Fisker EMotion. Die Ähnlichkeit zum Model 3 dürfte kein Zufall sein. Bild: Fisker.Der Fisker EMotion. Die Ähnlichkeit zum Model 3 dürfte kein Zufall sein. Bild: Fisker.

Ein weiterer Durchbruch bei der Akkutechnologie dürfte die Pressewelt einmal mehr für 5 Minuten erschüttern, während der Rest der Welt weiterhin Autos mit Verbrennungsmotor kauft. Das Design der ersten Studie des EMotion wirkte noch wilder, offensichtlich traute man sich aber nicht, potenzielle Kunden durch übertriebene Gestaltungselemente zu verprellen. Die neue Karosserie wirkt kultivierter. Trotzdem lässt sich über den Fisker EMotion vortrefflich streiten.

Apropos Tesla

Bis vor einigen Monaten waren sowohl das Model S als auch das Model X mit 4 verschiedenen Akkus zwischen 65 und 100 kWh . Bei Tesla ist man der Meinung, dass so ein großes Sortiment auf Dauer zu aufwendig sei. In einem weiteren Versuch, endlich schwarze Zahlen zu schreiben, muss nun die 90 kWh Option dran glauben. Damit gibt es beide Modelle nur noch mit 75 und 100 kWh. Trotz der hohen Beliebtheit von Teslas Produkten machte die Firma in den letzten Jahren mit jedem verkauften Fahrzeug gehörige Verluste. Noch finanziert sich Tesla aus Elon Musks sehr tiefen Taschen und aus Geldern der amerikanischen Regierung. Wie lange diese Gelder noch fließen, ist unter der neuen Regierung in den USA aber auch fraglich.

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