Günstiger tanken: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Weniger bezahlen an der Zapfsäule: Mit unseren Tipps sparen Sie an der Tankstelle bares Geld.

Jeder kann beim Tanken bares Geld sparen Mit unseren Tips verheizen Sie nicht mehr Geld, als absolut notwendig.

Autofahren ist teuer. Nicht nur der Anschaffungspreis für das Auto will bezahlt werden, der Staat holt sich über die Kfz-Steuer und diverse Gebühren einen gehörigen Teil vom Kuchen, die Versicherungen wollen ebenfalls bezahlt werden und sogar, wenn man sein Auto gerade gar nicht fährt, kostet das Fahrzeug über die Parkgebühren immer noch eine Stange Geld. Und dann wäre da natürlich noch der Sprit, der scheinbar zufällig mal mehr und mal weniger kostet. Wie Sie diese Preisschwankungen möglichst gut ausnutzen und besonders günstig tanken, lesen Sie hier.

Günstig tanken, aber wann?

Der Benzinpreis schwankt tatsächlich nicht komplett willkürlich. Wer besonders günstig tanken will, tut dies am besten unter der Woche. Denn an Sonn- und Feiertagen liegt der Spritpreis im Durchschnitt 2 bis 3 Cent höher. Besonders bei Vielfahrern kann sich dieser scheinbar kleine Unterschied schnell auf dem Konto bemerkbar machen. Viel deutlicher sind hingegen die täglichen Benzinpreisschwankungen: Besonders die großen Tankstellenketten ändern ihre Preise mehrmals täglich. Nach einer saftigen Erhöhung gegen Abend sinken die Preise im Laufe des Tages für gewöhnlich und erreichen zwischen 17 und 20 Uhr ihren Tiefstand. Wer mit der Fahrt zur Zapfsäule bis zum Abend warten kann, kann um diese Zeit also besonders günstig tanken.

Günstig tanken, aber wo?

Nicht nur hier in Deutschland regen sich Autofahrer über die Benzinpreise auf, auch in den USA ist die Aufregung immer wieder groß. Dabei tanken die Amerikaner teilweise für den lächerlichen Preis von 50 Eurocent für einen Liter. Das Land der großen Motoren ist auch das Land der kleinen Benzinpreise. Aber auch in den deutschen Nachbarländern kann man teilweise ziemlich günstig tanken: Wer in der Nähe der polnischen oder tschechischen Grenze lebt, spart bis zu 30 Cent je Liter. Da können sich selbst längere Umwege durchaus lohnen. Wer einen Ausflug in die Niederlande plant, sollte unbedingt vorher tanken, denn das Benzin kann in Holland bis zu 30 Cent mehr kosten als hierzulande.

Günstig tanken, aber wie?

Die freien Tankstellen sind meistens die günstigere Alternative, das ist ein offenes Geheimnis. Die kleinen Unternehmen werden aber immer weiter von den großen Konzernen verdrängt. Wer seinen Tank bei einer Kette auffüllen muss, tut dies am besten bei Star oder Jet. Shell, Esso und Aral sind dagegen eher teuer.

Günstig tanken, aber warum?

Die Preisunterschiede von 10 bis 30 Cent pro Liter scheinen zunächst verschwindend gering. Ein Polofahrer, der wöchentlich seinen Tank füllt und vielleicht ein paar Mal im Jahr längere Strecken fährt, spart so allerdings bis zu 400 Euro. Aber wie entstehen die Preisschwankungen überhaupt? Die Tankstellen erklären die Änderungen mit steigender Nachfrage. Wenn mehr getankt wird, müssten die Benzinpreise erhöht werden, um kostendeckend zu arbeiten. Die Wahrheit sieht vermutlich ein wenig anders aus: Weil jeder Autofahrer früher oder später Benzin braucht, kann durch Preismanipulation der Gewinn pro Liter maximiert werden.

Vieles, was Autofahrer über das Tanken zu wissen glauben, ist im Übrigen falsch. Hier geht es zu den größten Irrtümern rund um Benzin und Diesel.

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