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Ford F250 – der Mittelweg zwischen Größe und Alltagstauglichkeit

Mit dem Ford F250 donnerte ab dem Jahr 1953 ein schicker Truck über die Straßen der USA, der sich heute größentechnisch zwischen dem F150 und dem F350 bewegt. Die zuvor geschwungenen Formen wurden im Jahr 1957 durch die typischen Ford-Kanten ersetzt, während die Evolution spätestens im Jahr 1967 endete – ab diesem Zeitpunkt trug der F250 die Kastenform, für welche die Pick-ups der Amis so berühmt sind. Im Jahr 1998 machte der Ford F250 einen weiteren Entwicklungssprung und bekam zusammen mit dem F350 nun eine eigene Kategorie verpasst: Die Super-Duty-Reihe kann an der Hinterachse mit Doppelreifen versehen werden und beherbergt entweder einen Benziner oder mit dem 6,7-l-Power-Stroke-V8 einen der stärksten Dieselmotoren, die sich auf dem amerikanischen Markt herumtreiben. Im Jahr 2014 erschien die inzwischen 13. Genration des alten Herren unter den Pick-ups und versah den F250 mit einem Aluminiumrahmen. Der Ford F250 macht als Gebrauchtwagen eine Menge Spaß und kommt mit seiner Größe gerade noch so mit den engen deutschen Straßen zurecht.

Ford F250 Diesel

Ford F250 Benzin

Markenbeschreibung

Der Ford F250 dominiert als Gebrauchtwagen die Straße

Wer ein großes Auto haben möchte, greift gerne zu einem Pick-up von Ford, soviel ist allgemein bekannt. Mit dem Ford F250 bieten die Amerikaner den Liebhabern von Straßenkolossen allerdings einen gesunden Mittelweg zwischen dem immer noch großen F150 und dem Brontosaurier F350 an. Seinen Anfang nahm die Geschichte des Ford F250 im Jahr 1953, als der noch mit weichen Linien und großen Rundscheinwerfern versehene Wagen aus dem 1948 entstandenen Proto-Pick-up Ford F2 hervorging. Durch seinen Kultstatus erzielt der Ford F250 als Gebrauchtwagen in der Oltimer-Variante Spitzenpreise, die sich bei gut gepflegten Fahrzeugen im Bereich ab 30.000 € aufwärts bewegen. Spätere Generationen ließen die Weichen Linien mehr und mehr verschwimmen, bis der Ford F250 im Jahr 1967 die Ford-typische Kastenform für sich entdeckte. Schlimm ist das jedoch nicht, denn die kantigen Schultern stehen dem Wagen vorzüglich. Bis zum Jahr 1992 hielten die Doppelkabine, eine Luxusvariante mit dem Namen Ranger und moderne Einzelradaufhängungen Einzug, ebenso wie ein ABS und mehrere Airbags.

Spätestens mit der zehnten Generation im Jahr 1998 lässt der Wagen seine Pubertät hinter sich und wird zu dem ausgewachsenen Koloss, den man heute mit dem F250 assoziiert: Als Mitglied der neu gegründeten Gattung Super Duty und einem Kühlergrill von der Größe eines Heimkinos, dominiert der Ford F250 die Straße um sich herum wie eine urzeitliche Panzerechse. Optional gibt es an der Hinterachse eine Doppelbereifung, welche den ohnehin sehr wuchtigen Wagen noch ein wenig brachialer erscheinen lässt. Eine Generation später konnte der Ford F250 die Bestnote von fünf Sternen in Crashtests einfahren. Im Jahr 2008 hielt ein Wankausgleich auf der Featureliste Einzug. Im Jahr 2014 schloss der Wagen sein bisheriges Wachstum ab: Der Ford F250 bringt als Gebrauchtwagen in der 13. Generation eine Fahrgastzelle aus Aluminium mit, damit er unter seinen immer größeren Ausmaßen nicht zusammenbricht. Sein um 350 kg reduziertes Gewicht erkaufte der F250 teuer: Die Produktion der neuen F-Serie verschlingt jährlich 350.000 t Aluminium – mehr als die gesamte europäische Autoindustrie zusammengenommen!

Klasse mit Masse: Der wuchtige Ford F250 packt als Gebrauchtwagen ordentlich an

Auch wenn der Ford F250 auf den verschlungenen europäischen Straßen eher wie ein rollendes Einfamilienhaus als wie ein handelsübliches Auto wirkt, stellt er tatsächlich einen guten Kompromiss zwischen dem immer noch recht großen F150 und dem absolut gigantischen F350 dar. Zwar erreicht auch der Ford F250 als Gebrauchtwagen Längen von mehr als 6,6 m – die Fahrzeuge, die man auf dem deutschen Markt findet, sind aber in der Regel die Shortbed-Varianten, die zwar mit einer Doppelkabine (Super- oder Crewcab) versehen wurden, aber trotz allem bei 6,2 m bis 6,3 m halt machen. Generell fühlt sich der Ford F250 in den Händen eines Liebhabers sehr wohl, der den Wagen aber durchaus nicht hätschelt. Als echtes Arbeitstier will der Ford F250 schwere Lasten tragen und große Gewichte schleppen. Während die Maximalzuladung sich mit 2,1 t bei montierten Doppelreifen im Fall des Super Dutys selbst vor modernen Transportern nicht verstecken muss, glänzt die F-Serie vor allem in Sachen Zugkraft. Wer sich den Ford F250 als Gebrauchtwagen zulegt, darf auch mit einfacher Bereifung 7,6 t schleppen. Das sind zwar weniger als die 8,7 t des F350, stellt aber für europäische Maßstäbe immer noch eine geradezu absurd hohe Zugkraft dar.

Der Grund für diese enorme Anhängelast liegt neben dem stattlichen Gewicht und der Luftdruckbremse des Wagens in seiner knackigen Motorisierung. In der normalen Version bringt der Ford F250 als Gebrauchtwagen einen 6,2-l-Valve-Flex-V8-Motor mit, der 287 kW bei 5.500 U/min. und ein maximales Drehmoment von 660 Nm bei 4.500 U/min. auf den Tisch legt. Vom Umfeld bekommt der Fahrer nur das Wichtigste mit: die Verkehrssituation und wirklich laute Geräusche. Alle anderen Einflüsse der Außenwelt werden von der dicken Dämmung aus der Kabine verbannt, ebenso wie der grollende Motorensound.

Noch ein wenig lauter grollen darf indes der 6,7-l-Power-Stroke-V8-Turbodiesel, welcher in der Doppelreifen-Super-Duty-Variante zwingend mit an Bord ist. In diesem Fall donnert unter der Haube des Wagens ein Herz mit 328 kW bei 2.800 U/min. und einem maximalen Drehmoment von 860 Nm bei 3.250 U/min. vor sich hin – der gleiche Motor ziert als Super Duty auch den größeren F350.

Auch Oltimer-Fans freuen über eine anständige Motorisierung, die allerdings eher durch ihren heiser grummelnden Oldie-Sound als ihre Leistung begeistert: Der Flathead-V8-Motor besitzt klassische 3.898 cm³ Hubraum, 75 kW Leistung bei 5.200 U/min. und ein maximales Drehmoment von 258 Nm bei 3.600 U/min. – mehr als genug, um den 1953er F250 auf die Straße zu führen und ein paar neidische Blicke beim nächsten Oldtimertreffen abzuernten.

Bequemer Gebrauchtwagen: Der Ford F250 dient als fahrbare Couch

Im Inneren begeistert der Ford F250 neben der guten Geräuschdämmung auch mit gemütlichen Sitzen. Die Sessel sind bequem und in der luxuriösen Ausführung “King Ranch” mit braunem, in Schulterhöhe mit einer Ford-Prägung versehenem Leder bezogen. Selbst die Dreierrückbank ist äußerst bequem und wirkt, auch dank der enormen Ellenbogenfreiheit, eher wie ein weiches Sofa als die Rückbank eines Trucks. Die Anzahl der Becherhalter sprengt erwartungsgemäß jedes vernünftige Maß und wirkt für Europäer bisweilen unfreiwillig komisch: Acht über den gesamten Innenraum verteilte Cupholder ab Werk schienen etwas exzessiv, zudem der Wagen auch mit Doppelkabine maximal fünf Personen aufnimmt. Gerade diese Details sind es jedoch, die den Ford F250 als Gebrauchtwagen so attraktiv machen. Wer ein (großes) Stück USA sein eigen nennen möchte, wird mit dem wuchtigen Pick-up definitiv glücklich.

Technische Daten

Ford F250
ProduktionszeitraumSeit 1953
Preis (Gebrauchtwagen)ab 7.500 €
Höchstgeschwindigkeit130-170 km/h
0–100 km/h17,9–10,5 Sek.
Verbrauch (kombiniert)26,2–15,1 l/100 km
Zylinder/Ventile6/12; 6/24; 8/24; 8/32; 10/40
Hubraum3.898–6.684 cm³
Leistung (kW/PS bei U/min.)75/102 bei 5.200; 328/446 bei 2.800
Drehmoment (Nm bei U/min.)258 bei 3.600; 1166 bei 1.600
Maße (L x B x H)5.761 mm x 2.463 mm x 1.946 mm; 6.601mm x 2.667 mm x 2.027 mm
AntriebAllrad
Tankinhalt98–142 l
TreibstoffBenzin/Diesel
Leergewicht2.694–3.478 kg

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem »Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen «entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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