Opel Commodore GS/Coupe 2.8 Automatik H-Zulassung
- 66.900 km
- 10/1975
- 103 kW (140 PS)
- Coupé/Sportwagen
D-32257 Bünde -
Der Opel Commodore C 2,5 S ist eine schicke Familienlimousine. Wer ihn damals noch luxuriöser machen wollte, bestellte ihn mit Sitzheizung oder Klimaanlage. Gerade mit diesen Ausstattungsmerkmalen sind die Modelle heute auf dem Gebrauchtwagenmarkt eine wahre Rarität. Er war und ist auch heute noch ein solides Fahrzeug, den man für relativ wenig Geld kaufen kann. Schöne und gut erhaltene Modelle können jetzt schon als Youngtimer gefahren werden und haben gute Chancen zum Oldtimer zu werden.
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Der Opel Commodore sollte damals eigentlich gar nicht entstehen. Die Autobauer entschieden sich erst spät dafür, diesen Wagen der gehobenen Mittelklasse zu bauen. Hoffnungsträger waren ursprünglich seine Vorgänger der Opel Monza A und der Opel Senator A, aus Ihnen wollte man eigentlich den Opel Commodore bauen. Dank der Marktforschung kam man aber schnell zu der Meinung, dass der Monza und der Senator kompakte Oberklasse waren. Also entschied Opel sich zum Bau des Opel Commodore. Ziel war es, Kunden zum Kauf anzuregen, die einen laufruhigen und komfortablen aber auch leistungsfähigen Sechszylinder suchten.
Der Opel Commodore hat 115 PS und schafft eine Spitzengeschwindigkeit von 180 km/h. Das konnte und kann sich auch heute durchaus sehen lassen. Von 0 auf 100 schafft er es in 11,5 Sekunden. Was an dem Opel Commodore begeistert, ist sein leichtes Handling. Egal ob Pedale oder Lenkrad, der Wagen spricht sofort an und es erfordert auch keinen Kraftakt, ihn zu fahren. Es liegt äußerst gut auf der Straße und sportliche Fahrer können dank des Heckantriebs sogar einen Drift wagen. Was viele Autoliebhaber anspricht, ist der satte Klang, mit dem die Türen in das Schloss fallen.
Den Innenraum des Opel Commodore konnte man in verschiedenen Ausführungen bestellen. Beliebt war die Ausstattung “Berlina”, die bequeme Plüschsitze beinhaltete. Man fühlt sich fast wie zu Hause auf dem Sofa und mag eigentlich nicht mehr aussteigen. Das liegt sicherlich auch an dem großen Platzangebot im Opel Commodore, denn der ist hier ausreichend vorhanden. Das Cockpit selbst ist übersichtlich angeordnet und lässt sich auch ohne hinzusehen einfach bedienen. Sitzt man vor dem Lenkrad, fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt, das werden nicht nur Opel-Liebhaber zugeben müssen.
Der Opel Commodore ist ein gutes Auto, um in die Oldtimerszene einzusteigen. Geht man vom Baujahr aus, haben die letzten Modelle noch ein wenig Zeit bis zum Oldtimer, die sie bei guter Pflege aber locker schaffen. Man sollte mit einem Einstiegspreis von etwa 3.500 Euro rechnen. Dafür erhält man aber schon ein echtes Schmuckstück. Sollte der Markt so bleiben, wird der Opel Commodore auch eine Wertsteigerung erfahren. Man muss nicht lange suchen, um einen soliden Gebrauchten zu finden und was alle Liebhaber freuen dürfte – die Ersatzteillage ist äußerst gut.
| Opel Commodore C 2,5 S | |
|---|---|
| Produktionszeitraum | 1978–1982 |
| Preis (Neuwagen) | 3.500 € |
| Höchstgeschwindigkeit | 180 km/h |
| 0–100 km/h | 11,5 Sek. |
| Verbrauch (kombiniert) | 10,9 l/100 km |
| CO₂ | k.A. |
| Zylinder/Ventile | 6/12 |
| Hubraum | 2.461 cm³ |
| Leistung (kW/PS bei U/min.) | 85/115 bei 5.200 |
| Drehmoment (Nm bei U/min.) | 179 bei 3.800–4.200 |
| Maße (L x B x H) | 4.705 x 1.722 x 1.410 mm |
| Antrieb | Heckantrieb |
| Tankinhalt | 65 l |
| Treibstoff | Super Plus |
| Leergewicht | 1.220 kg |