Opel Rekord A – obere Mittelklasse der 60er-Jahre

Der Rekord A ist ein Fahrzeugtyp des deutschen Herstellers Opel AG. Der Wagen wird der oberen Mittelklasse zugeordnet. Der Opel Rekord A wurde im Frühjahr 1963 als Nachfolger des Rekord P2 präsentiert. Mit dieser Baureihe führte auch Opel die Kennung von allen produzierten Generationen eines Modells durch Buchstaben in der Reihenfolge des Alphabets ein. Der Rekord A war ein in damaliger Zeit gefragtes Familien- und Vorzeigefahrzeug. Mit ein wenig Glück ist er auch heutzutage noch auf dem Gebrauchtmarkt zu entdecken.

Opel Rekord A – alltagstaugliche Eleganz im Style der 60er bis 70er

Der Opel Rekord A erschien Anfang 1963 als stilistisch aktualisierter und größerer Nachfolger des erfolgreichen Rekord P2. Die zunächst verwendete Bezeichnung der Modelle Opel Rekord R3, die bei den frühen Fahrzeuge benutzt wurde, änderte der Hersteller in Opel Rekord A. Der Wagen besaß eine für die Fahrzeugklasse große, nüchterne und glattflächige, jedoch elegante Karosserie im Design des Chevrolet II von 1962. Die Ausführung war im Stil von GM entworfen worden. Allerdings waren an der Gestaltung des Coupés auch die Konstrukteure von Opel beteiligt.

Technische Merkmale des Opel Rekord A

Beim Opel Rekord A basierten die Vier-Zylinder-Reihenmotoren, die optional mit 1,5 Liter oder 1,7 Liter Hubraum und einer Leistung von 55 oder 60 sowie 67 PS lieferbar waren, auf dem Olympia-Motor von 1937. Diese Konstruktion der Vorkriegszeit mit untenliegender Nockenwelle (OHV) fand im Opel Rekord A ihre letzte und höchste Leistungsstufe. Der Antrieb war zwar mit dem Ruf absoluter Haltbarkeit ausgestattet, jedoch technisch nicht mehr ganz zeitgemäß. Ab 1965 erhielt der Nachfolger, der Opel Rekord B, komplett neu konzipierte CIH-Motoren mit obenliegender Nockenwelle.

Der ab 1964 erhältliche Rekord L-6 mit einem 100 PS starken 2,6-Liter-Reihen-Sechs-Zylinder gilt als Vorläufer des Opel Commodore. Dieses Fahrzeug war lediglich als Coupé oder als Limousine lieferbar. Der Opel Rekord L-6 war gemeinsam mit dem Diplomat/Kapitän/Admiral A das erste Modell eines Personenwagens von Opel mit einer 12-Volt-Anlage. Limousine und Kombi waren auf Wunsch mit Lenkradschaltung und einem vollsynchronisiertem Drei- oder Vierganggetriebe erhältlich. Das Coupé verfügte serienmäßig über ein Vierganggetriebe und Mittelschaltung.

Die Karosserievarianten des Opel Rekord A

Beim Opel Rekord A war der Innenraum moderner gestaltet als beim Vorgänger. Im Angebot waren Stufenhecklimousinen mit zwei oder vier Türen, ein dreitüriger Kombi unter der Bezeichnung Caravan, ein Coupé und ein Lieferwagen-Caravan ohne hintere Seitenfenster. Der Lieferwagen und die Kombis wurden nur mit drei Türen angeboten. Auf Basis des Coupés gab es auf Wunsch auch eine Cabrio-Variante, die von den Karosserie-Bauern Autenrieth in Darmstadt und Deutsch in Köln umgebaut wurde.

Opel Rekord A
Produktionszeitraum1963–1965
Preis (Neuwagen)10.600 €
Höchstgeschwindigkeit130–168 km/h
0–100 km/h25,0–13,0 Sek.
Verbrauch (kombiniert)12–10 l/100 km
CO₂440–300 g/km
Zylinder/Ventile4–6/8–12
Hubraum1.488–2.605 cm³
Leistung (kW/PS)40/55–74/100
Drehmoment (Nm bei U/min.)106 bei 2-000–2.600 bis 181 bei 2.400
Maße (L x B x H)4.510 x 1.630 x 1.480 mm
AntriebHinterradantrieb
Tankinhalt40 l
TreibstoffBenzin
Leergewicht970–1.135 kg
* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem »Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen« entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.
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