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Seat Arosa - flotter Flitzer mit drei Türen

Der Seat Arosa ist ein echter Floh unter den PS-starken Karossen. 1997 wurde der kleine Flitzer am Markt eingeführt. Mit seiner geringen Größe und ausschließlich als Dreitürer produziert, wurde der Arosa in erster Linie als wendiges und sparsames Stadtfahrzeug entwickelt. Mit einer Länge gehört der Seat Arosa in die Klasse der Kleinstwagen und findet mit einer Außenlänge von 3,54 Metern auch in engen Parklücken Platz. Der recht kleine Kofferraum lässt sich durch Umklappen der Rückbank auf bis zu 465 Liter erweitern. Da der Seat Arosa nur bis zum Jahr 2004 hergestellt wurde, ist er aktuell lediglich als Gebrauchtwagen erhältlich.

Seat Arosa Diesel

Seat Arosa Benzin

Seat Arosa Kleinwagen

Seat Arosa Limousine

Markenbeschreibung

Seat Arosa - Cityflitzer mit jeder Menge Charme

Der Seat Arosa ist nahezu baugleich mit dem VW Lupo, erschien aber bereits im Mai 1997, rund ein Jahr, bevor der VW-Bruder an den Start ging. Mit einer Länge von rund 3,5 Metern gehört der kleine Flitzer in die Klasse der Kleinstwagen. Zum Verkaufsstart wurde der Seat Arosa lediglich mit zwei Motoren angeboten. Zur Auswahl standen ein 1,0-Liter-Benzinmotor mit 50 Pferdestärken. Der größere Motor hatte einen Hubraum von 1,4 Litern und brachte es auf 60 PS. Zu Beginn war der 1,4-Liter-Motor nur mit einem Automatikgetriebe erhältlich.

Kleiner Floh ganz groß

Trotz seiner kompakten und kleinen Außenmaße konnte der Seat Arosa durch einen verhältnismäßig großen Innenraum punkten. Mit seinen vier Sitzen, den beiden breiten Türen und der großen Heckklappe wird der Stadtfloh unter dem Seat-Zeichen zu einem vollwertigen Auto, das nicht nur in Wolfsburg entwickelt, sondern auch dort gebaut wurde. In der Basisversion fällt der Seat Arosa beinahe spartanisch in Sachen Komfort aus. Doch bereits die nächste Ausstattungsvariante Comfort bietet eine entsprechende Ausstattung, zu der unter anderem eine teilbare Rückbank, eine Mittelkonsole mit Ablage oder ein verstellbares Lenkrad gehören. Servolenkung gehörte beim Arosa noch zum optionalen und somit aufpreispflichtigen Zubehör. Dass er damit durchaus in guter Gesellschaft war, zeigen die Konkurrenzmodelle Renault Twingo oder der Ford Ka.

Großzügiges Raumgefühl und funktionelle Elemente

Mit seinem schlichten Charme, der die Handschrift der Wolfsburger Entwickler trägt, wird man Originalität in Sachen Styling vergebens suchen. Es herrscht sachliche Funktionalität vor, die aber durchaus ihre Reize hat. Die steilen Fenster reduzieren die Sonneneinstrahlung und schaffen ein großzügiges Raumgefühl. VW-typische Bedienungselemente, wie man sie auch im VW Polo finden kann, sind ein wesentlicher Bestandteil des hohen Bedienkomforts. Fällt das Handschuhfach zugunsten eines Beifahrer-Airbags weg, reduzieren sich die Ablagen-Möglichkeiten. Unter dem Armaturenbrett bleiben zwei keine Fächer und die Mittelkonsole bietet Platz für zwei Dosenstellplätze. Die seitlichen Türnetze sind flach und eignen sich nur für ebenso flache Gegenstände wie Karten oder Ähnliches. Der Seat Arosa wird ausschließlich mit drei Türen angeboten. Besonders für die hinteren Sitze ist das Einsteigen durch die sehr breiten Türen angenehm. Natürlich muss ausreichend Platz vorhanden sein, um die Türen weit genug öffnen zu können.

Sitzen wie in einem erwachsenen Auto

So klein der Seat Arosa sein mag, seine stattlichen Sitze sind sehr solide. Die hohen Rückenlehnen, eine große Sitztiefe und die vernünftige Polsterung tragen zu diesem angenehmen Sitzgefühl bei. Mit nur wenigen Handgriffen lässt sich die Sitzposition individuell justieren, modellabhängig kann das Lenkrad ebenfalls optimal positioniert werden. Ellenbogenfreiheit und die Kopfhöhe fallen recht üppig aus und unterstützen so das für einen Kleinwagen komfortable Fahrgefühl. Da der Arosa nur für vier Personen zugelassen ist, fallen auch die hinteren Sitze ausreichend breit aus. Wenn der Vordersitz in eine Position gerückt wird, die der männlichen Durchschnittsgröße entspricht, kann es hinten jedoch ein wenig enger zugehen.

Ein knappes Raumangebot mit gutem Grund

Das Gepäckabteil fällt mit 130 Litern klein aus. Allerdings fällt dies dank der umklappbaren Rücksitzlehne, die je nach Modell ganz oder geteilt umgeklappt werden kann, so gut wie nicht ins Gewicht. Außerdem ist es möglich, die Lehne in einer steileren Einstellung zu arretieren. Das schafft Platz, sodass die oft zitierten Wasser- oder Bierkästen durchaus Platz finden. Die Gründe für dieses eng bemessene Platzangebot liegen auf der Hand. Da Fahrer und Beifahrer im Seat Arosa sehr weit hinten platziert sind, wird bei einem Crash mehr Deformationsweg geschaffen. Der kleine Stadtfloh verspricht ein sehr hohes Sicherheitsniveau und wurde bereits bei seinem Verkaufsstart auf zukünftig geltende europäische Sicherheitsgesetze ausgelegt. So weist der Arosa neben einer steifen Seitenstruktur außerdem Türen auf, die mit Deformationsteilen, sogenannten Paddings, ausgestattet sind.

Schaltfreudiger Cityflitzer

Ein 50-PS-starker und neu entwickelter Einliter-Aluminiummotor diente beim Verkaufsstart als Basismotorisierung. Um ein zügiges Vorwärtskommen zu ermöglichen, möchte der Motor häufig geschaltet werden und ist mit einem hohen Drehzahlniveau verbunden. Fällt die Zuladung hoch aus oder hat der Seat Arosa eine Bergstrecke zu meistern, kann dem kleinen Vierzylinder durchaus die Puste ausgehen. Positiv stehen dem die günstigen Verbrauchswerte gegenüber. In der normalen Fahrpraxis schlägt der Spritkonsum mit sechs bis sieben Litern pro 100 Kilometer noch moderat zu Buche. Das Fahrwerk des Arosa zählt zu seinen absoluten Schokoladenseiten. Obwohl die Federung straff ausfällt, ist der kleine Cityflitzer ohne Probleme in der Lage, selbst größere Unebenheiten gut abzufedern.

Kecker Auftritt und dynamischer Fahrspaß mit dem 1.4 TDI

Der 1.4-Liter-Dreizylinder-Turbodiesel ist ein temperamentvoller Motor. Mit einer leichten Anfahrschwäche unter 2.000/min überrascht das Triebwerk ordentlich. Von null auf 100 km/h kann der kleine Stadtfloh in nur 13 Sekunden beschleunigen. Dabei muss der Fahrspaß nicht teuer an der Zapfsäule bezahlt werden. Das Dieselaggregat kommt mit 5,5 Litern Diesel pro 100 km aus. Wer sich um eine betont sparsame Fahrweise bemüht, kann den Verbrauch sogar auf unter fünf Liter minimieren.

Technische Daten

Seat Arosa
Produktionszeitraum1997 bis 2004
Preis (Neuwagen)9.900 €
Höchstgeschwindigkeit151 bis 205 (Benzin); 157 bis 170 (Diesel) km/h
0–100 km/h17,4 bis 8,0 (Benzin); 16,6 bis 12,1 (Diesel) Sek.
Verbrauch (kombiniert)6,6 bis 5,8 (Benzin); 4,3 bis 3,6 (Diesel) l/100 km
CO₂158 bis 139 (Benzin); 119 bis 116 (Diesel) g/km
Zylinder/Ventile4 (Benzin); 3 bis 4 Diesel/2 bis 4
Hubraum999 bis 1.598 (Benzin); 1.191 bis 1.716 (Diesel) cm³
Leistung (kW/PS bei U/min.)37/50 bis 92/125 bei 5.000 bis 6.500 (Benzin); 44/60 bis 55/75 bei 4.000 bis 4.200 (Diesel)
Drehmoment (Nm bei U/min.)86 bis 152 bei 3.000 bis 4.400 (Benzin); 115 bis 195 bei 1.800 bis 3.000 (Diesel)
Maße (L x B x H)3.551 x 1.639 x 1.460 mm
AntriebFront
Tankinhalt34 l
TreibstoffBenzin, Diesel
Leergewicht864 bis 985 kg

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem »Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen «entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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