Kompass auf einer Karte
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Vergleich: Apple Karten vs. Google Maps

Das ultimative Battle: Apple Maps vs. Google Maps! Erfahre hier welche Navigationsapp die bessere ist.
Veröffentlicht am 30.11.2022
7 Minuten Lesedauer

Mit den Navigationsapps, die es mittlerweile gibt, sind die Navigationsgeräte für die einfache Navigation beinahe überflüssig geworden. Es gibt kostenlose und auch kostenpflichtige Apps, die du herunterladen kannst. Die beiden bekanntesten kostenlosen Navigationsapps sind aber wohl Google Maps und Apple Maps. Wir machen den Vergleich. Welche App ist die bessere?

Wie werden Google Maps und Apple Maps verglichen?

Um herauszufinden, ob Google Maps oder Apple Maps die bessere Variante ist, haben wir für dich die beiden Apps verglichen. In den nächsten Abschnitten präsentieren wir Ihnen unsere Ergebnisse. Dabei werden wir natürlich zuerst die klassische Navigation fürs Auto vergleichen und im Anschluss auf die Karten für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen eingehen. Was die beiden Anbieter noch für Funktionen in ihren Navigationsapps benutzen oder was auch eben nicht erfährst du dann vor unserer eigenen Auswertung.

Google Maps vs. Apple Maps

Bevor wir uns auf die Einzelheiten der beiden Apps konzentrieren, beginnen wir damit, dass beide Optionen als kostenlose App verfügbar sind. Allerdings kann Apple Maps nur auf Apple Geräten verwendet werden, wohingegen Google Maps auf allen Geräten verwendet werden kann.

Die Kartengenauigkeit war lange Zeit bei Google Maps besser. Apple hat aber in diesem Bereich stark aufgeholt. So können beide zur einfachen Navigation gut verwendet werden.

Einen Vorteil hat Google allerdings noch: Einige Karten können heruntergeladen werden. Das belastet zwar den Gerätespeicher, spart aber enorm Datenvolumen. Das kann gerade in Gebieten, in denen keine dauerhafte Internetverbindung gewährleistet werden kann, oder wenn du dich im Ausland aufhälst sehr hilfreich sein. Die Offline-Karten-Funktion wird bei Apple noch nicht angeboten.

Für den Urlaub bietet Apple jedoch die Funktion an, manche Reiseführer in der App anzuzeigen. So findest du schöne Routen und Sehenswürdigkeiten noch einfacher.

Beide Navigationsapps bieten für Ausflüge, Erkundungen und Urlaube an, Restaurants, Geschäfte oder Cafés auf ihren Karten anzuzeigen. Da Google alle seine vorhandenen Daten dafür nutzen kann, sind hier oft mehr oder aktuellere Infos verfügbar. Trotzdem muss man sagen, dass auch Apple Maps nicht schlecht ist in diesem Punkt.

Solltest du in einen Stau geraten, sind beide Apps im Stande alternative Routen anzuzeigen und den Stau zu umfahren. Da allerdings Google Maps von mehr Geräten verwendet werden kann, ist die verwendbare Datenmenge höher und Stau- oder andere Verkehrsangaben können schneller und flexibler angegeben werden. Hier hat Google also noch einen kleinen Vorteil auf seiner Seite.

Die höhere Datenmenge kommt daher, dass Apple Maps auch weiterhin nur auf Apple Geräten nutzbar ist. Die Navigation von Google jedoch kann auf allen Geräten installiert und genutzt werden.

Keine von beiden Apps zeigt Tempolimits oder Blitzer auf den Routen an. Allerdings wird bei Google Maps versucht, die aktuell gefahrene Geschwindigkeit anzugeben. Fährt man schneller als die Google bekannte Höchstgeschwindigkeit, verändert sich der Kreis um die Geschwindigkeitsangabe rot. So kannst du trotzdem erkennen, wenn du zu schnell fährst. Allerdings sind beide Angaben nicht als verlässlich zu werten. Die Geschwindigkeitsangaben können laut Google durch äußere Umstände verfälscht und veränderte Höchstgeschwindigkeiten möglicherweise erst verzögert aktualisiert werden.

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Rad fahren und zu Fuß gehen – Wer kanns besser?

Beide Apps können auch für den Fußweg oder zum Fahrradfahren genutzt werden. Die Fortbewegungsmethode kannst du ganz einfach auswählen.

Die angezeigten Fußwege unterscheiden sich zu den Autorouten. Es werden Wege ausgewählt, die für Fußgänger schöner zu laufen sind, als die Wege, die man mit dem Auto fahren würde. In einzelnen großen Städten, wie zum Beispiel New York, bietet Apple auch die Funktion „AR“ (Augmented Reality) für Fußgänger*innen an. Dabei werden dir die Karten und die Navigation auf dem Handy in 3D so angezeigt, wie du es als Fußgänger auch wirklich siehst. Du läufst also auch in der App quasi durch die Häuser und schauen nicht nur von oben auf die Karte drauf. Leider ist diese Funktion bei uns in Deutschland noch nicht verfügbar. Solltest du im Urlaub oder auf Geschäftsreise sein, lohnt es sich aber nachzusehen, ob das in dieser Stadt verfügbar ist.

Für Radtouren oder alltägliche Radwege hat Google Maps ebenfalls wie bei den Routen zu Fuß eingeführt, dass die Navigationsrouten speziell für das Radfahren angepasst werden. Es werden bevorzugt Straßen mit Radwegen rausgesucht und Wege angezeigt, die für die Radfahrer*innen angenehmer und schöner zu fahren sind. Apple hat diese Funktion in manchen Gebieten auch – jedoch nicht in Deutschland.

Im Vergleich sind die Karten von Google noch ein kleines bisschen genauer als die von Apple, weswegen du mit Google kleinere Wege oder Pfade eher angezeigt bekommst. Es ist aber wichtig zu betonen, dass Apple die Karten immer weiter ausbaut und diese somit auch schon sehr gut sind und vor allem immer näher an die Google Karten ran kommen!

Welche Features gibt es noch?

Um dem Ergebnis näher zu kommen, welche App besser ist, vergleichen wir jetzt noch ein paar weitere Funktionen, die Apple und Google in ihre jeweilige App eingegliedert haben.

Beide Apps ermöglichen Ihnen, auch nach Verbindungen mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln zu suchen. Hierbei hat Google Maps noch einen Vorteil. Es werden Echtzeitdaten verwendet, sodass du noch genauere Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten erhalten kannst. Bei Apple Maps ist auch diese Funktion nicht in Deutschland verfügbar.

Bei der Erkundung deiner Umgebung können Ihnen ebenfalls beide Navigationen helfen. Es werden Restaurants, Cafés, Unternehmen, Bars und Sehenswürdigkeiten mitsamt ihren Öffnungszeiten auf den Karten angezeigt. Da Google hierbei auf alle seine Daten zurückgreifen kann, sind diese Angaben zumeist auch auf dem neuesten Stand, wo hingegen bei Apple manchmal veraltete Öffnungszeiten oder ähnliches angezeigt werden.

Trotzdem ist Apple Maps für den Urlaub sehr gut geeignet, da es die Funktion besitzt, dass einige Informationen aus vorher gekauften Reiseführern in der Navi-App angezeigt werden. Außerdem ist die Nutzung des Navis auf den Smartwatches von Apple (Apple Watch) sehr gut. In diesem Punkt ist Apple Google noch überlegen. Die Nutzung von Google Maps auf einer Android basierten Smartwatch funktioniert zwar auch, ist aber nicht so gut und detailliert wie bei Apple.

Auch die Sprachsteuerung von Apple ist besser als bei Google. Wenn du Apple Maps verwendst, kannst du mithilfe von Siri ganz einfach durch deine Sprache ein Ziel auswählen und sich dorthin navigieren lassen. Das ist sehr praktisch, wenn du zum Beispiel schon Auto fährst und eine neue Route brauchst. So kannst du, ohne dich zu gefährden und von der Straße zu gucken, dein Navi bedienen.

Das Ergebnis

Nachdem wir die beiden Navigationsapps jetzt verglichen haben, erwartest du ganz sicher eine Auswertung.

Zuallererst kann man aber sagen, dass beide Varianten gut sind. Gerade zum Autofahren kannst du ohne Bedenken Google Maps und Apple Maps nutzen.

Es kann gesagt werden, dass Google bisher hier in Deutschland noch immer ein kleines bisschen besser ist. Das liegt vor allem an der Genauigkeit und daran, dass bei Apple Maps manche Funktionen in Deutschland nicht verfügbar sind. Für alles Weitere ist es eine individuelle Entscheidung, welche App die richtige für dich ist.

Möchtest du das Navi gerne zusätzlich noch zum Fahrradfahren nutzen, ist Google Maps für dich die bessere Wahl. Nutzt du allerdings gerne deine Apple Watch um dich navigieren zu lassen, ist Apple Maps die bessere Wahl.