Geländewagen gebraucht kaufen – darauf kommt es an!

Erfahren Sie hier, worauf man beim Kauf eines Secondhand-Offroaders unbedingt achten sollte
Geländewagen gebraucht kaufen – darauf sollten Sie beim Kauf eines gebrauchten Offroaders achten!
Für den Einsatz im schweren Gelände konstruiert: die Mercedes-Benz G-Klasse
sascha
Einleitung von Sascha Nendza, Redakteur bei PKW.de 08.06.2015

Kaufgründe für einen Geländewagen gibt es jede Menge: Ein hohe Sitzposition, eine große Anhängelast oder eben die Geländegängigkeit. Doch gerade bei einem gebrauchten Geländewagen sollte man große Vorsicht walten lassen und das Auto genauestens inspizieren, damit das Abenteuer nicht gleich nach dem Kauf wieder endet. Erfahren Sie hier, worauf es beim Kauf eines gebrauchten Offroaders ankommt.

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Geländewagen gebraucht kaufen – wir sagen Ihnen, worauf Sie achten sollten

Egal, ob man mit dem neuen Gefährt die Herausforderung auf unbestigtem Terrain sucht oder im Stadtverkehr immer alles gut im Blick haben möchte – wer einen Geländewagen gebraucht kaufen möchte, sollte lieber genauer hinschauen und über die Vor- und Nachteile eines solchen Fahrzeugs informiert sein.

Denn Geländewagen ist nicht gleich Geländewagen. Moderne SUVs (Sport Utility Vehicle) sehen zwar schön aus und bieten jede Menge Komfort, dennoch mangelt es ihnen zumeist an der nötigen Geländegängigkeit. Oftmals wird bei SUVs auch auf einen Allrad-Antriebe verzichtet. Wer schweres Terrain mit dem Auto erkunden möchte, sollte deshalb einen Geländewagen einem SUV vorziehen. Wie der Name bereits verrät, sind Geländewagen speziell für das Gelände konzipiert und dementsprechend kernig und robust ausgelegt. Dank einer höheren Bodenfreiheit sowie einer höheren Steigfähigkeit sind sie im unwegsamen Gelände die zuverlässigeren Begleiter. Zudem besitzen die Offroader zumeist Starrachsen sowie eine Differentialsperre, was die Geländetauglichkeit zusätzlich verbessert. Wer gern Wasser durchquert, sollte bedenken, dass auch die Wattiefe von modernen SUVs zumeist deutlich unter der eines traditionellen Geländewagens liegt. Viele Fahrzeuge sind mit speziellen Geländeuntersetzungen ausgerüstet, die bei Fahrten in schwerem Gelände vor allem bei steilen Auffahrten von Vorteil sind.

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Für den robusten Einsatz konzipiert

Doch gerade aufgrund ihres Einsatzes abseits asphaltierter Straßen gilt es, gebrauchte Geländewagen genauer unter die Lupe zu nehmen. Denn Komponenten wie Achsen und Getriebe sind besonders gefordert und bei entsprechend robuster Fahrweise einem hohen Verschleiß ausgesetzt. Wer einen Geländewagen gebraucht kaufen will, sollte sich deshalb genau darüber informieren, inwieweit der Offroader tatsächlich im Geländeeinsatz gewesen ist. Fahrzeuge dieser Gattung wurden oftmals hart rangekommen.

Wer ein reinrassiges Geländefahrzeug wie einen Land Rover Defender oder eine Mercedes G-Klasse erwerben möchte, sollte sich dessen bewusst sein und das Auto im Vorhinein ordentlich prüfen. Abriebspuren am Unterboden sprechen etwa dafür, dass der Wagen nicht nur über Feldwege, sondern womöglich auch über Stock und Stein bewegt wurde. Auch das Getriebe sollte einer ausgiebigen Funktionsprüfung unterzogen werden, bei stark beanspruchten Fahrzeugen ist nicht selten ein erhöhter Kupplungsverschleiß auszumachen, der übrigens bei Modellen mit Automatikgetriebe nicht auftreten kann.

Bedenken Sie beim Kauf auch die Tatsache, dass gebrauchte Geländewagen oftmals einen höheren Verbrauch haben und damit auch einen höheren Schadstoffausstoß verursachen. Zudem sind viele ältere Modelle nicht mit einem Rußpartikelfilter nachrüstbar. Das macht sich nicht nur bei einer höheren Besteuerung bemerkbar, auch die Einfahrt in eine Umweltzone kann damit zum Problem werden.

(Bildmaterial: Mercedes-Benz)


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