Die Highlights auf dem Autosalon Paris 2016

Opel Ampera-e, Skoda Kodiaq und Smart Ed – Elektroautos und SUVs liegen voll im Trend
Viele Hersteller haben auf dem Autosalon in Paris neue SUV und Elektroautos im Gepäck.
Dicht gedrängt bewundern Besucher die Neuheiten auf dem Autosalon in Paris. Bildquelle: supergenijalac / Shutterstock.com
lukas
Einleitung von Lukas Thies, Redakteur bei PKW.de 30.09.2016

Alle zwei Jahre präsentieren die großen Autohersteller auf dem Autosalon in Paris ihre Neuheiten und Konzeptstudien. Dabei lassen sich dieses Jahr zwei Trends ausmachen: Einerseits Autos mit zukunftsweisenden Elektro-Antriebstechnologien und andererseits die sich immer größerer Beliebtheit erfreuenden SUVs – manchen Herstellern gelingt sogar die Kombination aus beidem. Die Stars auf dem Pariser Autosalon 2016 sind deshalb nicht umsonst der Elektroflitzer Opel Ampera-e mit einer voraussichtlichen Reichweite von 500 Kilometern, der ebenfalls energiegeladene Smart Ed und der Budget-SUV Skodia Kodiaq.

SUVs unter Strom – Mitsubishi GT-PHEV Concept und Toyota CH-R Hybrid

Fast jeder Hersteller hat mittlerweile ein paar Fahrzeuge in Geländewagenoptik im Programm, denn SUVs jeglicher Preisklasse verkaufen sich wie geschnitten Brot. Logisch, dass auf der 2016er-Ausgabe des Pariser Autosalons neue Offroad-Varianten in allen Formen, Größen und Farben präsentiert wurden. Besonders exotische Vertreter wie die Mitsubishi-Studie GT-PHEV Concept, direkt völlig unter Strom gesetzt, oder die Hybridvariante des Toyota CH-R bedienen den SUV-Trend mit futuristischen Crossover-Vehikeln und Zukunftsantrieben.

Der futuristische Hybrid-Crossover Toyota CH-R. Bildquelle: <a href='http://www.shutterstock.com/gallery-218452p1.html?cr=00&pl=edit-00'>Maksim Toome</a> / <a href='http://www.shutterstock.com/editorial?cr=00&pl=edit-00'>Shutterstock.com</a>
Der futuristische Hybrid-Crossover Toyota CH-R. Bildquelle: Maksim Toome / Shutterstock.com

Ein kleiner Star auf dem Autosalon Paris 2016 ist der Opel Ampera-e, der mit einer Reichweite von 500 Kilometern auftrumpft und die große Masse für Elektroantriebe begeistern soll. Klein aber fein ist auch der Smart Ed – die konsequente Elektrifizierung des Stadtflitzers. VW hingegen hat in Sachen Elektro noch nichts Realitätsnahes im Gepäck. Die vorgestellte Concept-Car Studie VW I.D. soll 600 Kilometer weit kommen, wird voraussichtlich aber erst im Jahr 2019 serienreif sein.

Neuer Renault Clio auf dem Autosalon in Paris 2016

Gerade die französischen Hersteller haben auf dem Autosalon in Paris einen Heimvorteil, der gerne für Neuvorstellungen und ausgefallene Konzepte genutzt wird. Vom neuen Renault Clio über den Twingo GT bis hin zur extravaganten Citroën-Studie Cxperience war hier alles vertreten, was die Franzosen zu bieten hatten. Natürlich durfte auch der aktuelle Peugeot 3008 nicht fehlen. Die Renault-Tochter Dacia zeigte die neuen Facelift-Versionen des Sandero Stepway und Logan MCV, die nun an das bereits aus dem Duster bekannte Markengesicht angepasst wurden.

Der neue Renault Clio wird auf der Messe präsentiert. Bildquelle:  <a href='http://www.shutterstock.com/gallery-583303p1.html?cr=00&pl=edit-00'>EvrenKalinbacak</a> / <a href='http://www.shutterstock.com/editorial?cr=00&pl=edit-00'>Shutterstock.com</a>
Der neue Renault Clio wird auf der Messe präsentiert. Bildquelle: EvrenKalinbacak / Shutterstock.com

Natürlich gab es auch im Premiumsegment so einiges zu bestaunen. Angefangen bei der sportlichen Limousine Alfa Romeo Giulia Veloce über den Lexus UX, einer Hybrid-Crossover-Studie, bis hin zum BMW i8 in der Protonic Dark Silver Edition, die ab Dezember 2016 käuflich zu erwerben ist – die Zukunft der Oberklasse ist ebenfalls elektrisch. Sogar Mercedes zeigt eine E-SUV-Studie unter dem Label Generation EQ, denn die EQ-Modelle sollen ab 2021 eine ganze Elektro-Familie bilden. Rustikaler geht es hingegen bei Jeep zu – die Amerikaner präsentieren mit dem Facelift des Grand Cherokee ein reinrassiges SUV mit 468 PS, das sich dank zusätzlicher Offroad-Kompetenzen im Schmutz ungezähmter Natur wohlfühlen sollte. Gleiches gilt für den neuen Alaskabären Skoda Kodiaq, der ab März 2017 verfügbar ist.

Zu guter Letzt noch ein richtiger Supersportler: Der LaFerrari Aperta, der bereits ausverkauft ist (Stückpreis 2,4 Millionen), bringt es mit seinem V12-Motor auf stolze 800 PS und ist der schnellste Serien-Roadster der Welt. Doch auch an Supercars geht der Elektrotrend nicht vorbei – der Aperta verfügt nämlich ebenfalls über einen Elektromotor mit 163 PS. Kombiniert sind hier also unfassbare 963 Pferde am Werk.

(Bildmaterial: ©shutterstock.com)


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