Dealer logo
Haben Sie Fragen? +49 (0) 211 - 9462 55-0
Kundennummer: 

08.11.2017

Alle Artikel in: Autonews

Autoserien: Fahren im Fernsehen

Mit diesen TV-Programmen kommen Autofans auf ihre Kosten
Autos im Fernsehen
Was guckt man, wenn man schon alle Artikel auf PKW.de gelesen hat? andriano.cz / Shutterstock.com
jonas
Einleitung von Jonas Futschik, Redakteur bei PKW.de 08.11.2017

Echte Autofans kennen das Problem: Man hat alle Artikel auf PKW.de gelesen, hat aber noch nicht genug. Wer seine tägliche Dosis Autokultur noch ein wenig erhöhen will, bekommt mit unseren Serienempfehlungen garantiert seine volle Portion Benzin im Alltag.

Top Gear – was auch sonst?

Offensichtlich, oder? Top Gear, das britische Motormagazin, ist nicht nur die meistgesehene Autoserie der Welt, es ist auch die beliebteste Dokuserie aller Zeiten. Insgesamt sehen bis zu 350 Millionen Menschen die Serie. Der Grund mag sich auf den ersten Blick nicht erschließen: Drei Männer, die sowohl ihre Midlife-Crisis als auch ihr Idealgewicht längst hinter sich gelassen haben, sprechen über Autos und tun sich allerlei unangenehme Dinge an. Um die Autos geht es häufig nur nebenbei. Trotzdem: Top Gear ist seit mehr als 15 Jahren extrem erfolgreich. Die neue Besetzung musste zwar erst warm werden, mittlerweile hat die Serie aber fast zu ihrer alten Form zurückgefunden.

The Grand Tour – alte Männer fallen um

Wem Top Gear nicht reicht, der bekommt mit The Grand Tour alles, was die britische Vorlage kann, inklusive des alten Moderatorenteams, riesigen Budgets und aufwendig produzierten Filmen. Amazon Prime-Mitglieder können die Autoserie als Teil ihres Abos kostenlos ansehen. Die erste Staffel kommt allerdings noch ziemlich planlos daher. Die Witze der hochkarätigen Moderatoren gehen öfter mal ins Leere und man fragt sich beim Zuschauen mehr als einmal, was sich die Macher wohl bei den Dreharbeiten gedacht haben. Trotzdem: Wer über die kleinen Mängel hinwegsehen kann, bekommt eine hochwertig produzierte Serie von echten Legenden.

Roadkill – TV Rebels

Das etwas andere Automagazin. Roadkill wird für YouTube produziert und ist damit komplett kostenlos und legal verfügbar. Allerdings sollte man der englischen Sprache mächtig sein und mit der sehr undeutschen Arbeitsweise der beiden Moderatoren keine Probleme haben. In jeder Folge retten David Freiburger und Mike Finnegan einen Schrotthaufen, der eigentlich nicht mehr auf die Straße gehört, vor der Schrottpresse. Aus den alten Autos entstehen Fahrzeuge, die dann so lange gequält werden, bis sie wieder reif für den Schrottplatz sind. Auf dem Weg geht es nicht nur um Autos, sondern auch um amerikanische Kultur und infantile Männerwitze. Die Autoserie wird von MotorTrend und Hot Rod Magazine für YouTube produziert und kommt bei weitem nicht so aufwendig daher wie Top Gear oder The Grand Tour, gerade deswegen haben die Folgen aber einen sympathischen, amateurhaften Charme.

Grip – Wie deutsch ist zu deutsch?

In den meisten erfolgreichen Autoprogrammen kommt der Journalismus gerne einmal etwas zu kurz. Wer tatsächlich weniger Wert auf Humor, qualmende Reifen und spektakuläre Aufnahmen teurer Autos legt, der kommt bei Grip – Das Motormagazin auf seine Kosten. Hier werden Autos tatsächlich auf Herz und Nieren geprüft und miteinander verglichen. Allerdings kommt die Moderation etwas steif daher. Man merkt doch, dass die Briten und Amerikaner ihre Autoshows nicht ganz so ernst nehmen und einen anderen Ansatz verfolgen. Für echte Kaufratschläge und Informationen ist Grip aber die beste Adresse.

(Bildmaterial: © Shutterstock)


Alle Artikel in: Autonews

Bei denen mit * gekennzeichneten Links handelt es sich um Werbe- bzw. sog. Affiliate-Verlinkungen. Klicken Sie auf einen solchen Link und kaufen über diesen Link ein, erhalten wir von dem betreffenden Unternehmen hierdurch eine Provision. Für Sie verändert sich der Preis nicht.

Was suchen Sie?