Kia Sportage Modelljahr 2016.
Der neue Kia Sportage kann sich optisch deutlich vom Vorgänger abheben.

Tigernasen-Alarm

Kia legt den Sportage in vierter Generation auf

Köln, 27.08.2015 – Gut fünf Jahre ist es her, dass Kia mit der dritten Generation des Sportage designtechnisch für einen Donnerschlag sorgte. Mit einer progressiven Formgebung überraschten die sonst eher langweiligen Koreaner. Doch wie es für koreanische Autobauer üblich ist, wird eine Designlinie über Generationen hinweg nicht behutsam weiterentwickelt, sondern optisch mit dem Vorgänger meist radikal gebrochen. So auch beim Sportage, der sich im September auf der IAA deutlich verändert vorstellt.

mario
von Mario Hommen, Redakteur*in bei PKW.de 27.08.2015

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Viel haben die Koreaner zur vierten Generation des Kompakt-SUVs noch nicht verraten, denn die Spannung bis zur offiziellen Premiere soll ja noch ein wenig aufrecht erhalten werden. Noch nicht gezeigt wird zum Beispiel der Innenraum. Vor allem dieser dürfte eine tiefgreifende Veränderung erfahren haben und sich vermutlich aufgeräumter und wertiger als zuvor präsentieren.

Bei der Neuauflage des Kia Sportage lassen sich noch gut die Proportionen des Vorgängers erkennen.
Bei der Neuauflage des Kia Sportage lassen sich noch gut die Proportionen des Vorgängers erkennen.

Auch die Außenhaut verspricht auf den ersten Blick einen radikalen Neuanfang, doch der zweite Blick zeigt auch, dass die Proportionen noch sehr denen der dritten Generation ähneln. Insofern ist zu vermuten, dass hier ein in seiner Grundkonstruktion noch sehr ähnliches Chassis wie beim Sportage 3 zum Einsatz kommt. Vermutlich wird Kia an einigen Stellschrauben jedoch Optimierungsarbeit geleistet haben, zum Beispiel mit dem vermehrten Einsatz von ultrahochfesten Stählen. Das könnte zu einer steiferen Karosserie führen, die mehr Vorteile bei dynamischer Fahrweise und beim Crashverhalten bietet und zudem noch ein paar Kilo einspart.

Revolutionärer wirkt hingegen das Außendesign. Die neue Front mit dem prägnanten Tigernasen-Kühlergrill sieht in jedem Fall freundlicher als beim Vorgänger aus. Der Korpus wirkt insgesamt etwas harmonischer und das Fahrzeug mehr wie aus einem Guss im Vergleich zum Sportage der dritten Generation

Das Heck des neuen Kia Sportage betont stärker die Horizontale.
Das Heck des neuen Kia Sportage betont stärker die Horizontale.

Das Angebot an Motoren für den neuen Kia Sportage dürfte dem derzeitigen Portfolio recht ähnlich werden. Kia bietet derzeit zwei Diesel und zwei Benziner mit 1,6 bis 2,0 Litern Hubraum und einem Leistungsspektrum von 115 bis 184 PS. Vermutlich werden alle Motoren leicht überarbeitet. Euro 6 ist Pflicht für alle. Vermutlich wird außerdem das Verbrauchsniveau leicht sinken, die Leistung hingegen leicht steigen. Neben einer Frontantriebsversion wird es wohl auch wieder Allradantrieb geben. Als neue Getriebeoption ist ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe sehr wahrscheinlich.

Leicht steigen dürfte zum Marktstart in wenigen Monaten auch der Preis. Derzeit kostet der Basis-Sportage 20.590 Euro.

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(Bildmaterial: Kia)


Alle Artikel in: Autonews

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