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Buick will mit dem LaCrosse Avenir erfolgreich in die Zukunft. betto rodrigues / Shutterstock.com

LA Auto Show – hier gibt die Zukunft den Ton an

Eine Auto-Show zwischen Heute und Morgen.

Jedes Jahr findet Anfang Dezember in Los Angeles die LA Auto Show statt. Hier zeigen die Hersteller ihre Ideen und Modelle für die nachfolgenden Modelljahre. Auch dieses Mal waren tolle Modelle zu bestaunen. PKW.de zeigt drei Highlights der letzten LA Auto Show.

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von Christoph Sedlmaier, Redakteur*in bei PKW.de 28.03.2018

Der Buick LaCrosse Avenir – die US-Alternative zu A8 & Co.

Der amerikanische Autobauer Buick hat seine Vision der Zukunft vorgestellt: Der Oberklasse-Sedan mit dem passenden Namen „LaCrosse Avenir“ („l‘avenir“ bedeutet im Französischen „die Zukunft“). Die schnittige US-Limousine überzeugt mit einem eleganten wie sportlichen Auftreten und einem innovativen Innenleben. Ein 310 PS starker V6-Motor mit Zylinderabschaltung und Start-Stopp-Automatik bringt den 5,1 Meter langen Oberklassenwagen innerhalb von 7,5 Sekunden auf Touren. Eine 9-Stufen-Automatik sorgt für eine entspannte und angenehme Fahrt über den Highway. Ebenso ist ein kombinierter Verbrauch von 7,5l/100 km ein ansprechender Wert und mit einem Basispreis von ca. 45.795$ liegt der Buick in einem moderaten preislichen Rahmen.

LED-Beleuchtung sorgt für eine gute Ausleuchtung sowie für einen geringeren und nachhaltigen Energieverbrauch. Auch wurde das Drei-Schilder-Wappen von Buick in den Leuchten als eingearbeitete Embleme verarbeitet, deren eigene, sehr stilvolle Ästhetik den deutschen Platzhirschen in nichts nachsteht. Ebenso weiß die bereits erwähnte Linienführung zu begeistern. Doch nicht nur das Design weckt Interesse: Auch die inneren Werte des Amerikaners wissen zu überzeugen und verleihen ihm den Ausdruck eines Business-Sedans. Wohl geführte Designlinien und ein digitales Infotainmentsystem schaffen im Cockpit wie auch im Fond eine trendige wie moderne Atmosphäre. Dieser Eindruck wird verstärkt durch den 12-Zoll-Touchscreen in der Mittelkonsole wie auch die Unterhaltungsdisplays für die hinteren Gäste. Alles in allem zeigt der Buick, dass auch moderne Trends über den Großen Teich gelangt sind und Anklang finden. Es bleibt zu hoffen, dass der Buick auch auf deutschen Straßen auftauchen könnte.

Deutsche Hybridpower – der Porsche Panamera Sport Turismo

Die Zuffenhausener haben ihrem Erfolgsmodell Panamera eine Verlängerung verpasst. Diese ist nun ein Porsche Panamera 4 E-Hybrid Sport Turismo, der neben der gewohnten Spitzenqualität der Schwaben auch zwei Hybridantriebe im Programm hat. Neben den üblichen Turbomotoren sind auch ein 6- wie 8-Zylinderantrieb bestellbar. Noch dazu leistet der hinzu gebaute Elektromotor 100 kW (136 PS) und kann bis zu 100 km reine Elektroreichweite bieten. Der 5,05 Meter lange Sport Turismo verbraucht laut Porsche zwischen 2,6-3,0 l/100 km sowie 15,9-17,6 kWh/100 km. Effiziente Co²-Verbrauchswerte von 59-69g/km sorgen für die Einstufung in die Effizienzklasse A+.

Der neue Panamera Sport Turismo. Markus Wissmann / <a href='http://www.shutterstock.com/'>Shutterstock.com</a>
Der neue Panamera Sport Turismo. Markus Wissmann / Shutterstock.com

Dieses Modell ist zudem Teil der neuen Elektrooffensive der Zuffenhausener Sportwagenschmiede und Teil eines milliardenschweren Produktionsprogrammes, das auch den reinen Elektro-Porsche Mission E auf den Markt bringen soll. Sicherlich wird sich Porsche hier genug Anleitungen aus dem sehr erfolgreichen Einsatz mit dem 919 Hybrid S in der Langstrecken-WM (World Endurance Championship, kurz WEC) geholt haben, um diese konsequent für die Straßenmodelle und Zukunft umzusetzen.

Doch der neue Porsche begeistert nicht nur durch seine überaus starke Motorleistung, sondern auch durch sein hochwertiges Interieur: Helle und platzsparende digitale LED-Bedienelemente sorgen für eine intuitive und schnelle Art der Bedienung, ebenso gliedert sich das Armaturenbrett in fünf digitale Tachometer. Noch dazu können die hinteren Fahrgäste ihre Klimaautomatik über einen LED-Touchscreen steuern. Die hochmodernen Assistenzsysteme runden den Auftritt des Luxus-Plug-in-Hybriden ab und erleichtern die urbane Bewegung. Allerdings lässt sich Porsche den neuen Panamera E-Hybrid mit einem Basispreis von 112.075€ auch fürstlich vergüten.

Tesla zeigt sein Model 3

Das kommende Model 3. Eakrat / <a href='http://www.shutterstock.com/'>Shutterstock.com</a>
Das kommende Model 3. Eakrat / Shutterstock.com

Auch der kalifornische Elektropionier Tesla Motors war auf der LA Auto Show anwesend. Der Elektroautobauer von Elon Musk war mit seinem ambitionierten Model 3 vor Ort und gewährte kleinere Einblicke in die E-Limousine der Mittelklasse. Obwohl das neueste Modell in Produktionsschwierigkeiten und Negativschlagzeilen steckt, ist es nach wie vor ein interessantes Auto, das die deutschen Straßen ab 2019 unter die Räder nehmen darf. PKW.de berichtete bereits über die visionären Pläne des Elektropioniers Elon Musk.

Der 4,67 Meter lange Stromer wird mit einer Standard- und Langstreckenbatterie ausgeliefert, die Reichweiten von 354 (Standard) oder 500 km (Long Range) als Maximum möglich machen wird. Auch beeindruckt das Model 3 mit einer stabilen Beschleunigung von 5,1-5,5s auf 100 sowie einer erwarteten Höchstgeschwindigkeit von 209-225 km/h. Ebenfalls präsentiert sich das Model 3 als interessanter Stadt- und Pendelwagen für deutsche Städte, da er eine Ladezeit am Supercharger von 30 Minuten für ca. 210-275 km schaffen soll. So sind effektive Ladezeiten von ca. 45-60 Minuten möglich. Noch dazu gibt es für spätere Besitzer eine Push-Benachrichtigung aufs Smartphone, sobald der Wagen vollends aufgeladen wurde. Somit bleiben Sie als Halter stets informiert. Auch können Sie mit einem kombinierten Stromverbrauch von 14,1-15 kWh/100 km rechnen. Dank staatlicher Anreize und Förderungen wird der neue Tesla mit ca. 31.000€ oder sogar darunter liegendem Preis (sobald alle Förderungen hinzugerechnet wurden) ein erschwingliches E-Auto sein, das Sie auf keinen Fall aus den Augen verlieren sollten!


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