Mansory 900 für S 63 AMG Coupé.
Sieht scharf aus und fährt sich auch so: Mansory hat dem S-Klasse Coupé 900 PS eingehaucht.

3,3-Sekunden-Sprinter

Mansory powert die S-Klasse auf 900 PS

Köln, 27.05.2015 – 900 PS scheinen derzeit bei den Edel-Tunern in Hinblick auf die Mercedes S-Klasse besonders angesagt zu sein. Erst kürzlich hat Brabus mit dem [Rocket 900](https://www.pkw.de/ratgeber/autonews/brabus-rocket-900) dieses hohe Leistungsniveau auf Basis des S 65 AMG erklommen. Jetzt kontert die ebenfalls auf feinste Veredelung spezialisierte Firma Mansory mit einem 900-PS-Kit auf Basis des S 63 AMG bzw. S 63 AMG Coupé.

mario
von Mario Hommen, Redakteur*in bei PKW.de 27.05.2015

585 PS lautet die bereits stolze Ansage, die Mercedes-AMG seinem Flaggschiff S 63 entlocken kann. Mansory will noch reichlich Steigerungspotenzial ausgemacht haben und bietet zahlungskräftigen Kunden bereits seit einiger Zeit die Möglichkeit, Leistungs-Upgrades auf 800 und 1.000 PS zu ordern. Darüber hinaus sind jetzt zwei weitere Leistungsstufen hinzugekommen: Neben einer Steigerung auf 720 PS sind alternativ auch 900 PS möglich.

Bei der 720-PS-Stufe handelt es sich um ein überschaubar aufwändiges Chiptuning. Nach der einfachen Installation des neuen Steuergeräts soll durch eine Kennfeldoptimierung und eine Abänderung des Ladeluftkühlsystems der hardwareseitig unveränderte V8-Biturbo für 720 PS und 1.100 Newtonmeter gut sein. Welche Fahrleistungen die S-Klasse damit erreicht, hat Mansory allerdings nicht verraten.

Gnadenlos sprintstark

Mansory hat das schicke S-Klasse Coupé aufgewertet.
Mansory hat das schicke S-Klasse Coupé aufgewertet.

Konkreter in Hinblick auf die Fahrleistungen wird man bei der 900-PS-Leistungsstufe. Für diese teuflisch hohe Kraftkur müssen allerdings tief im Motorinneren einige wichtige Bauteile getauscht werden. Pleuel, Pleuellager, Kurbelwelle, Laufbuchsen, Turbolader sowie Ansaug- und Verdichtersystem sind nach dem Mansory-Eingriff nicht mehr original Mercedes. Ein von Mansory beigesteuerter Rohrfächerkrümmer muss außerdem sein. Dank des serienmäßigen Allradantriebs der Mercedes-Basis soll damit die Sprintzeit bei nur noch 3,3 Sekunden liegen. Das ist um sechs Zehntelsekunden schneller als der Serien-AMG und immer noch um vier Zehntelsekunden kürzer als der heckgetriebene Rocket 900 von Brabus. Dieser hat im Gegenzug mit 370 km/h bei der Höchstgeschwindigkeit die Nase vorn, während der Mansory 900 bei 300 km/h von der Elektronik eingebremst wird.

Entsprechend haben Fernreisende im Mansory 900 die Möglichkeit, das besondere Flair im Innenraum zu genießen. Mansory bietet hier zum Beispiel eine extrafeine, zweifarbige Lederausstattung an. Sichtcarbon-Applikationen, ein spezielles Lenkrad oder auch Alupedale sorgen außerdem für etwas mehr Sportchic.

Auch außen ein besonderer Mercedes

Optisch ein Hingucker: Das Masory-Programm fürs S-Klasse Coupé.
Optisch ein Hingucker: Das Masory-Programm fürs S-Klasse Coupé.

In recht sehenswerter Weise lässt sich die leistungsgesteigerte S-Klasse beziehungsweise das S-Klasse Coupé mit diversen Anbauteilen in Szene setzen. Dazu gehören eine Spoilerlippe auf dem Kofferraumdeckel, ein Heckdiffusor mit vier rechteckigen Auspuffendrohren, Verbreiterungen von Schweller und vorderen Kotflügeln, Luftöffnungen in der Motorhaube und eine ebenfalls breitere Frontschürze mit noch größeren Luftöffnungen. Feine 22-Zoll-Räder kann man außerdem ordern.

Preise? Die sollte der Kunde dann mit Mansory aushandeln. “Anything goes” lautet das Motto des oberpfälzischen Tuners. Wer das Besondere mag, kann sich bei Mansory ein teures oder auch extrem teures Individualisierungsprogramm zusammenstellen lassen. Und auch bei der Motorleistung haben jetzt Kunden für den S 63 AMG mehr Auswahl denn je.

Lesen Sie hier mehr über die Mercedes-Benz S-Klasse auf PKW.de

(Bildmaterial: Mercedes-Benz)


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