Schneller als die Feuerwehr? Geht nicht mehr!

Mercedes zeigt auf der Interschutz 2015 den AMG GT S in Feuerwehr-Aufmachung
Mercedes AMG GT S Feuerwehrauto.
Sieht stark aus und ist es auch: Mercedes AMG GT S als Feuerwehrauto
mario
Einleitung von Mario Hommen, Redakteur bei PKW.de 10.06.2015

Köln, 10.06.2015 – Interschutz? Klingt irgendwie nach sterbenslangweiliger Fachmesse. Doch hat Mercedes für die im Juni 2015 stattfindende Technikshow nicht nur Leckerbissen für Feuerwehrleute auf Fuso- oder Unimog-Basis mit riesigen Wassertanks und langen Leitern dabei. Als besondere Schmankerl zeigt der Stuttgarter Autobauer unter anderem auch einen AMG GT, eine C-Klasse und den neuen Smart Forfour in feuerwehrkonformer Aufhübschung.

Vor allem mit dem noch jungen Sportwagen-Aushängeschild des Stuttgarter Autokonzerns dürfte die Feuerwehr ihrem schnellen Ruf auf besondere Weise gerecht werden. Der Mercedes AMG GT S hat einen V8-Biturbo mit 510 PS und 600 Newtonmetern Drehmoment unter der Haube schlummern, der in Kombination mit dem siebenstufigen Selbstschaltgetriebe einen Sprint in 3,8 Sekunden und 310 km/h Topspeed erlaubt. Da ist das Blaulicht mit Martinshorn besonders sinnvoll, denn mit dieser eingebauten Vorfahrt muss man nicht wie einst Markus in seinem Spaß-Song die Enten aus dem Verkehr schubsen, da diese dank Tatütata-Beschallung ja von ganz alleine zur Seite fahren werden.

Schnell, aber wenig Platz

Nicht ganz so schnell, aber geräumiger: Smart Forfour als Feuerwehrauto.
Nicht ganz so schnell, aber geräumiger: Smart Forfour als Feuerwehrauto.

Entsprechend schnell kann die Feuerwehr also zur Brandbekämpfung ausrücken. Wenn ein Haus in Flammen steht, wird die aus maximal zwei Personen bestehende Vorhut allerdings nicht viel gegen das Inferno ausrichten können, denn an Bord befindet sich lediglich ein kleiner Feuerlöscher. Etwas mehr Ausrüstung und Personen können da die ebenfalls auf der Interschutz vorgestellten Feuerwehr-Ausführungen des Mercedes C-Klasse T-Modells wie auch des neuen Smart Forfour transportieren. Diese sind vielleicht nicht ganz so schnell, aber dafür ungemein praktischer.

Bleibt noch die Frage, ob sich die ein oder andere Feuerwehr eine dieser Pkw-Varianten bestellen wird. Im Fall des AMG-Renners könnte das sogar sinnvoller sein, als man zunächst vermuten möchte. So ein AMG GT wäre zwar ein teurer Spaß, doch bräuchte sich dann die glückliche AMG-Feuerwehr keine Sorgen mehr um den Nachwuchs zu machen. Diese Mercedes-Granate hat eine enorme Außenwirkung und könnte viele junge Leute auf ganz schnelle Feuerwehr-Art mit dem Wunsch infizieren, Feuerwehrmann zu werden.

(Bildmaterial: Mercedes-Benz)


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