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08.11.2017

Alle Artikel in: Autonews

Tokyo Motor Show: Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer?

Das sind die besten und schlechtesten Autos der größten japanischen Automesse
Willkommen in Tokyo
Die Tokyo Motor Show setzt die asiatischen Autotrends für die nächsten Jahre
jonas
Einleitung von Jonas Futschik, Redakteur bei PKW.de 08.11.2017

Das Autojahr 2017 schließt mit der Tokyo Motor Show ab. Nach Genf, Frankfurt und Detroit wird hier alles vorgestellt, was sich die japanischen Autobauer über das Jahr so ausgedacht haben. Hier spürt man, wie sehr sich asiatische Autokultur vom Rest der Welt unterscheidet, denn es gibt kaum Superautos und wilde Konzeptstudien. Stattdessen präsentieren die großen Autobauer Fahrzeuge, die seriennah und vor allem realistisch daherkommen. Natürlich steht auch die Tokyo Motor Show im Zeichen der künstlichen Intelligenz: Kaum ein Auto auf der Messe kann sich nicht selbst fahren und natürlich wimmelt es nur so vor Elektroautos. Wir haben das alles schon einmal gesehen. Welche Fahrzeuge uns besonders interessieren und welche uns nur ein müdes Gähnen entlocken konnten, zeigt PKW.de Ihnen hier.

Der Niedlichste: Honda Sports EV

Ist der niedlich! Honda Sports EV.
Ist der niedlich! Honda Sports EV.

Honda kann wirklich alles. Vom unscheinbaren Alltagsauto bis zum verrückten Rennmini bauen die Japaner Autos für wirklich jeden. Das Schöne: Man scheint sich um Zeitgeist und Trends nicht all zu viele Gedanken zu machen. Das Honda Sports EV zeigt nicht eine scharfe Kante, das gezwungen aggressive Design moderner Autos bleibt weit weg. Stattdessen gibt es große, runde Scheinwerfer und eine gelungene Reminiszenz an die Autos der Sechzigerjahre. Wie seriennah das sportliche Elektroauto tatsächlich ist, kann man derzeit noch nicht sagen, aber wir wollen das Sports EV am liebsten heute schon fahren.

Der größte Unsinn: Nissan Leaf Nismo

Ein Trabbi wird auch kein Ferrari: Nissan Leaf Nismo.
Ein Trabbi wird auch kein Ferrari: Nissan Leaf Nismo.

Die Worte Leaf und Nismo wollen in einem Namen einfach nicht so recht zueinander passen. Zur Erklärung: Der Nissan Leaf ist das meistverkaufte Elektroauto der Welt. Der Kleinwagen ist günstig, reduziert und kommt weit. Aber er ist auch langsam. Nismo ist Nissans Performance-Ableger, der unter anderem für den ultraharten Nissan GTR Nismo verantwortlich ist. Wenn ein Leaf eine Nismo-Behandlung bekommt, verschwinden die Vorzüge beider Ideen: Die Reichweite sinkt, der Preis steigt und aus einem Esel wird sowieso kein Rennpferd mehr. Und aus einem Leaf macht man keinen GTR. Leaf Nismo? Nein danke!

Laaaangweilig: Mazda CX-8

Mazda baut tolle Autos, das lässt sich nicht bestreiten. Aber beim Anblick des CX-8 überkommt uns spontan die Müdigkeit. Das SUV (schnarch) basiert auf dem Mazda CX-5 (gähn) und könnte so oder so ähnlich bei jedem anderen Autobauer erscheinen. Kein Alleinstellungsmerkmal, keine Originalität, kein Interesse. Danke, Nächster.

Der Wow-Moment

Wenn so die nächste Mazda-Generation aussieht sagen wir: Ja, gerne.
Wenn so die nächste Mazda-Generation aussieht sagen wir: Ja, gerne.

Dass Mazda auch anders kann, zeigt der Autobauer aus Hiroshima mit dem wunderschönen Vision Coupe. Das Design ist zwar dezent, aber dank seiner Länge und der Dachlinie zeigt das Coupé für die große Reise trotzdem eine beeindruckende Präsenz. Die lange Motorhaube erinnert an Luxusautos aus vergangenen Jahrzehnten. Ansonsten weiß Mazda, dass weniger oft mehr ist. Im Dschungel der absurd überstilisierten Konzepte ist das Vision Coupe also eine erfrischende Abwechslung. Wenn das Serienmodell nur halb so gut aussieht, freuen wir uns auf die Zukunft. Diese Tokyo Motor Show hat Mazda aber schon gewonnen.

(Bildmaterial: ©Shutterstock, Honda, Nissan, Mazda)


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