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08.11.2017

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Rechtsstreit um Paul Walkers Unfalltod beigelegt

Paul Walkers Tochter und Porsche einigen sich außergerichtlich
Paul Walker wird von seinen Fans noch immer vermisst
Der Unfalltod des Fast & Furious-Schauspielers war ein Schock für seine Fans - nun einigt sich seine Tochter mit Porsche
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Einleitung von Rabea Gräfe, Redakteur bei PKW.de 08.11.2017

Paul Walker, bekannt aus den Fast & Furious Filmen, verstarb im Jahr 2013. Bald jährt sich sein Todestag zum vierten Mal. Seine Tochter hatte Porsche eine Mitschuld am Unfalltod des Schauspielers gegeben, nun konnten sich die Parteien außergerichtlich einigen.

Fast & Furious – die böse Ironie des Unfalltodes von Paul Walker

Am 30.11.2013 waren Paul Walker und sein Freund, der Rennfahrer Roger Rodas, in einem Porsche Carrera GT auf dem Rückweg von einer Charity-Veranstaltung, die der Schauspieler aus Fast & Furious organisierte, in Santa Clarita unterwegs. Dann verlor Rodas die Kontrolle über den Wagen und prallte erst gegen einen Laternenmast und dann gegen einen Baum. Anschließend ging der Wagen in Flammen auf. Beide Insassen verstarben noch am Unfallort. Laut Polizeibericht war Rodas mit einer Geschwindigkeit von ca. 150 km/h unterwegs, obwohl an dieser Stelle nur etwa 70 km/h erlaubt waren. Zudem wurden Stimmen laut, dass der Wagen des Fast & Furious-Stars nicht anständig gewartet worden sei und die beiden Freunde mit ca. 9 Jahre alten Reifen unterwegs gewesen wären.

Porsche soll Mitschuld am Unfalltod von Paul Walker haben

Nach dem Unfall beschuldigten sowohl Paul Walker‘s Tochter Meadow, aber auch die Witwe des Fahrers, Kristine Rodas, den deutschen Autobauer Porsche, da dieser angeblich Kenntnis von erheblichen Mängeln an den Porsche Carrera GT-Modellen gehabt haben soll. Es wurden E-Mails einiger Porsche-Mitarbeiter veröffentlicht, in denen Mitarbeiter des Konzerns über das ’Glück’ der Besitzer eines Porsche Carrera GT sprachen, da von den 1280 hergestellten Fahrzeugen bereits viele bei Unfällen zerstört wurden und die restlichen somit immer rarer werden würden. Außerdem hatten Mitarbeiter des Unternehmens gesagt, dass sie ein mulmiges Gefühl hätten, wenn sie in einen solchen Porsche steigen. Kristine Rodas klagte und machte eine mangelhafte Ausstattung sowie Konstruktionsfehler und technische Defekte für den Unfalltod von Paul Walker und Roger Rodas verantwortlich. Ein kalifornisches Gericht lehnte ihre Klage jedoch ab. Die Tochter des Fast & Furious Schauspielers Paul Walker erhielt eine Entschädigung in Höhe von 10,1 Millionen Dollar aus dem Nachlass von Rodas, da diesen eine Teilschuld an dem Unfalltod der beiden trifft. Doch auch sie verklagte Porsche. Sie ging davon aus, dass der Wagen, mit dem ihr Vater unterwegs war, erhebliche Mängel aufwies und der Fast & Furious Star nach dem Unfall noch lebte, sich aufgrund der Mängel jedoch nicht aus dem Auto befreien konnte und so bei lebendigem Leibe verbrannte. Am 16. Oktober wurde der Rechtsstreit zwischen ihr und Porsche außergerichtlich beigelegt. Genaueres ist nicht bekannt.

Der Schauspieler bleibt unvergessen – auch dank Fast & Furious

Auch heute noch erinnern sich viele Fans von Paul Walker gerne an ihn und seine Filme. Der Schauspieler verstarb während der Dreharbeiten zu Fast & Furious 7. Die jüngeren Brüder des Hollywood-Stars übernahmen damals seine Rolle, um den Film fertigstellen zu können. Viele nutzen die sozialen Netzwerke, um ihrem Kummer ein Ventil zu geben, aber auch an dem Ort, an dem sich im Jahr 2013 der Unfalltod von Paul Walker ereignete, wird an den Schauspieler gedacht. Eins kann in jedem Fall behauptet werden: Mit Fast & Furious hat Paul Walker sich ein Denkmal gesetzt.

(Bildmaterial: ©Shutterstock)


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