Autositze reinigen – aber wie?

Erfahren Sie hier, wie Sie Autopolster wieder richtig sauber bekommen
Autositze richtig reinigen – so funktioniert's!
©iStock.com/DmitryNautilus
sascha
Einleitung von Sascha Nendza, Redakteur bei PKW.de 18.05.2015

Wer sein Auto pflegen möchte, um dessen Wert zu erhalten, der sollte es nicht versäumen, das Fahrzeug auch von innen sauber zu halten. Besonders schmutzanfällig sind die Autositze, die es behutsam zu reinigen gilt. Wir geben Tipps für die Autoinnenreinigung und verraten Ihnen, wie Sie Schmutz auf den Sitzen am besten entfernen.

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Autositze reinigen – so sehen Autopolster wieder wie neu aus

Sitzbezüge und Polster eines Autos werden häufig sehr stark beansprucht und verschmutzen sehr schnell. Schmutzige Sitze sind nicht nur unansehnlich, sondern verbreiten auch oft unangenehme Gerüche. Die Autositze zu reinigen und wirklich sauber zu bekommen, kann jedoch eine echte Herausforderung werden.

Zuallererst sollte man mit einem Staubsauger alles gründlich reinigen, und dabei auch Zwischenräume nicht aussparen. Oft ist es sinnvoll, an einer Waschstation oder einer Tankstelle mit einem Industriesauger zunächst den gröbsten Schmutz aufzunehmen. Dabei sollte man natürlich auch unter dem Sitz saugen und den Sitz vor- und zurückschieben, um auch an unzugängliche Stellen zu gelangen. Ebenso gründlich sollte man die Autositze im Fond reinigen. Denn besonders Kinder tragen oftmals sehr viel Schmutz ins Fahrzeug hinein. Falls möglich, sollte man auch auf der Rückbank die Sitze umklappen, um mit dem Sauger alle Zwischenräume zu erfassen.

Schmutz kostengünstig und im Handumdrehen entfernen

Besonders die Autopolster sind empfindlich und werden schnell unansehnlich. Ob Stoff- oder Ledersitze: Um tiefersitzenden Dreck aus den Polstern herauszulösen, vertrauen viele Autofahrer auf teure Polsterreiniger. Doch diese sind zumeist gar nicht nötig. Viel günstiger und einfacher geht es mit altbewährten Hausmittelchen. So reicht manchmal schon ein wenig Seifenlauge und eine Bürste aus, um den Sitzen eine neue Frische zu verleihen. Doch es gilt, die Autositze beim Reinigen nicht zu sehr zu durchfeuchten, da auf diese Weise das Gewebe schnell leidet.

Tiefer sitzende Verschmutzungen des Polsters lassen sich häufig auch mit Rasierschaum beseitigen. Dazu trägt man den Schaum auf die zu reinigenden Stellen auf und lässt ihn kurz einwirken. Anschließend wird der Rasierschaum sanft ausgebürstet. Bei Stoffsitzen kann auch ein Waschsauger, der den Schmutz effektiv aus dem Polster herauszieht, gute Dienste leisten.

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Ledersitze im Auto reinigen

Vor allem helle Ledersitze sind ein Graus für jeden Autobesitzer. Ihnen gilt es eine regelmäßige Pflege zukommen zu lassen, denn Flecken werden hier besonders schnell sichtbar. Wer mit Haushaltsreiniger an der empfindlichen Leder herumdoktort, macht die edle Oberfläche allerdings schnell unansehnlich und brüchig. Bei Flecken im glatten Leder kann ebenfalls ein wenig Seifenlauge gute Dienste leisten, aber auch hier sollte man es nicht übertreiben und Scheuern sowie Drücken vermeiden. Danach trägt man mit einem weichen Tuch ein Leder-Pflegemittel auf, oder benutzt eine handelsübliche, farblose Schuhcreme. Damit erhält das Leder eine ansprechende Optik und wird wieder geschmeidig.

Dagegen sind Wildleder und Velours in der Reinigung sehr anspruchsvoll. Wasser ist bei der Reinigung Tabu, da sich dabei schnell Flecken bilden können. Hier greift man am besten auf ein spezielles Raulederpflegemittel zurück. Auch hier gilt es, die Autositze zunächst grob mit einem Sauger vorzureinigen. Danach wird das Material mit einer speziellen Lederbürste aufgeraut und anschließend das Pflegemittel fein aufgesprüht.

Unser Tipp:
Wer mit viel Schmutz in Berührung kommt und diesen ins Auto trägt, der sollte seine Sitze mit Schonbezügen überziehen. Diese bieten dem Polster Schutz und können bei Gelegenheit gewaschen werden.


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