Isuzu

Alle Isuzu-Modelle auf einen Blick

Isuzu ist der Name eines japanischen Flusses und zugleich der Name eines international erfolgreichen Herstellers für Nutzfahrzeuge. Die Automarke Isuzu zählt zu den traditionsreichsten Autoherstellern Japans und war ursprünglich im Schiffsbau beheimatet. Die Schlagworte des Unternehmens sind Internationalität und Innovation. Besonders im Bereich der Motorenentwicklung ist das Unternehmen sehr stark. PKWs werden von Isuzu allerdings keine mehr gebaut, dieses Unternehmen hat sich auf den Bereich der Nutzfahrzeuge spezialisiert.

Wie entstand das erste Fahrzeug?

In seinem Heimatland Japan ist Isuzu auf diesem Gebiet Marktführer. In einer Kooperation der Werft Ishikawajima mit den Gas- und Elektrizitätswerken Tokio wurden ab 1916 Autos für das britische Unternehmen Wolseley hergestellt. Die ersten Produktionen liefen unter dem Namen Tokyo Ishikawajima Shipbuilding & Engineering Co., LTd, 1929 entstand eine eigenständige Abteilung zu Produktion von Autos. Der Name Isuzu fiel 1929 zum ersten Mal – als Modellbezeichnung für einen Truck, den das japanische Ministerium für Handel und Industrie entwickeln ließ.

Wer entwickelte die ersten Dieselmotoren?

1936 begann Isuzu, die ersten Dieselmotoren zu entwickeln und schuf sich damit einen Namen. Andere Autohersteller griffen oft darauf zurück - bis Opel seine eigenen Dieselmotoren entwickelte, stammten die Motoren zu einem großen Teil von Isuzu. Heute noch gilt das Unternehmen als Vorreiter auf diesem Gebiet. 1937 wurde der Automobilsektor unter dem Namen Tokyo Automobile Industries Co., LTd. in eine eigene Firma vergrößert und 1949 wurde diese in Isuzu Motors Ltd. umbenannt. Das erste eigene Modell der neuen Marke Isuzu entstand unter Lizenz des ehemaligen britischen Automobilherstellers Hillman 1953 unter dem Namen Isuzu Minx.

Die Marke Isuzu und der starke Partner

Isuzu war immer darauf bedacht, international zu arbeiten und die Reichweite des Unternehmens stetig zu vergrößern. 1966 wurde dazu der erste Grundstein gelegt und Isuzu Motors Co. (Thailand) Ltd. gegründet, um sich auf den internationalen Markt zu begeben. Um die internationale Wettbewerbstätigkeit zu verstärken brauchte Isuzu einen starken Partner und das führte das Unternehmen bald zu General Motors. 1971 beteiligte sich General Motors an dem japanischen Autohersteller. Aus dieser Zusammenarbeit ging bald der PKW Isuzu Gemini hervor, der dem Opel Kadett sehr ähnelt. In weiterer Folge erschienen die Mittelklasse Limousine Aska und das Sportcoupé Piazza. Häufig wurden Isuzu Geländewägen auch unter den Namen einiger General Motors Töchter wie Holden, Opel oder Vauxhall verkauft. So diente Isuzu zum großen Teil als Zulieferer für andere Marken und musste sich für den Verkauf eigener Modelle auf einen Nischenmarkt konzentrieren.

Auf welche Sparte spezialisierte sich Isuzu?

Bald schon begann Isuzu jedoch, sich auf Nutzfahrzeuge zu spezialisieren und ab Beginn der 90er Jahre produzierte der Automobilhersteller nur noch Geländewägen, LKWs und Omnibusse. Somit hatte das Unternehmen seine Sparte gefunden und konzentrierte sich auf die Entwicklung neuer Standards auf allen Ebenen.

Welches Modell ist das Aushängeschild der Marke Isuzu?

Isuzu Vorzeigemodell ist der D-Max, ein flexibler Pick up mit modernster Dieseltechnologie. Den D-Max gibt es in verschiedenen Ausstattungsvarianten, zwei Motorisierungen und unterschiedlichen Aufbauten zur Auswahl. Produziert wird dieser Wagen in Thailand und anschließend weltweit verschifft. Der Motor dieses Autos – Duramax – wurde bei verschiedenen Tests wiederholte Male unter die besten Motoren weltweit gewählt. Die LKWs aus den Isuzu Werkstätten sind ebenso individuell zusammenstellbar. Das Modell 11 erfüllte als erstes Modell die neuen und sehr strengen japanischen Abgasnormen.

Die Wirtschaftlichkeit steht im Vordergrund

2006 verkaufte General Motors die Isuzu-Anteile für etwa 300 Millionen Dollar, besitzt aber immer noch Motorenwerke des Unternehmens. Ebenso sind die Abteilungen für Entwicklung neuer Technik noch Teile von General Motors und werden unter einem anderen Namen, GMIDEL, weiter geführt. Isuzu selbst ist eine unabhängige Marke, die nach wie vor in verschiedene Länder exportiert wird. In Deutschland ist die Isuzu Sales GmbH in Main damit beschäftigt, ein großes Händlernetz aufzubauen. Dabei baut der Vertrieb auf die hohe Wirtschaftlichkeit der Fahrzeuge und den Anspruch, höchsten umwelttechnologischen Ansprüchen genügen zu wollen. Gegründet wurde die Isuzu Sales GmbH als Joint Venture von Isuzu und der Mitsubishi Corporation.

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