Autokauf – so verhandeln Sie richtig!

Tipps und Tricks, wie Sie beim Fahrzeugkauf gute Rabatte erzielen
Nur wer beim Autokauf richtig verhandeln kann, kann ein gutes Schnäppchen machen
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sascha
Einleitung von Sascha Nendza, Redakteur bei PKW.de 17.04.2015

Beim Autokauf lässt sich leicht viel Geld sparen. Doch um satte Rabatte auszuhandeln, ist ein wenig Geschick und Einsatz gefragt. Wir geben Tipps, damit Sie für den nächsten Autokauf bestmöglich vorbereitet sind.

Beim Autokauf richtig verhandeln – so holen Sie die besten Preise heraus

Wer beim Autokauf einen guten Preis verhandeln möchte, der sollte keine falsche Scham an den Tag legen und mit dem Verkäufer feilschen. Die meisten Händler sind dazu bereit, mit dem Preis noch etwas herunter zu gehen. Doch wer nicht nach einem Nachlass fragt, der bekommt ihn auch nicht. Ein selbstsicheres Auftreten kann also nicht schaden.

Mit ein wenig Fingerspitzengefühl und dem nötigen Selbstbewusstsein sind hohe Rabatte beim Neuwagen- und beim Gebrauchtwagenkauf keine Träumerei. Beim Autokauf verhandeln mittlerweile vier von fünf Deutschen. Also zeigen Sie keine Scheu. Sie werden sehen, je mehr Sie im Endeffekt herausschlagen können, desto mehr Spaß haben Sie beim Autokauf.

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Optimalerweise sollten Sie nicht unvorbereitet zum Händler kommen. Ist man gut informiert, hat man es im Gespräch oft leichter. So ist es empfehlenswert, das Wunschauto bereits online anzuschauen und mit Preisen von anderen Anbietern zu vergleichen. Achten Sie darauf, dass es das favorisierte Fahrzeug in verschiedenen Ausstattungsvarianten geben kann. In der Basisausstattung ist ein Wagen naturgemäß günstiger als das gleiche Modell mit vielen Extras. Sie sollten also nur Fahrzeuge preislich miteinander vergleichen, die über ein vergleichbares Ausstattungsniveau verfügen. Beim Händler vor Ort sollten Sie sich Ihr Kaufinteresse am jeweiligen Fahrzeug nicht zu sehr anmerken lassen. Und weisen Sie ruhig auf Makel des Wagens hin. Um beim Händler auf Wohlwollen zu stoßen und seine Bereitwilligkeit zum Preisnachlass nicht zu verprellen, sollten Sie dabei natürlich stets höflich bleiben.

Fragen Sie nach Zusatzleistungen!

Am besten ist es auch, Sie setzen sich vorher ein Preislimit. Begehen Sie nicht den Fehler und fallen Sie gleich mit Ihrer Preisvorstellung ins Haus. Überlassen Sie den ersten Preisvorschlag dem Käufer, möglicherweise unterbietet er sogar den Preis, den Sie sich überlegt haben.

Nicht immer kommt einem der Verkäufer beim Preis entgegen. Gerade bei Kleinwagen ist die Gewinnspanne gering und damit der Verhandlungsspielraum niedriger. Der Preis lässt sich in der Regel dann nur wenig drücken. Bleiben Sie dennoch hartnäckig und versuchen Sie, über eine Zusatzleistung ins Geschäft zu kommen. So sollte man nach einem Bonus in Form einer ersten Gratis-Inspektion oder nach einem zusätzlichen Winter- oder Sommerreifenset fragen. Manchmal lässt sich beim Autokauf auch eine Garantieerweiterung verhandeln. Werden solche Zusatzleistungen gewährt, sollten Sie diese aber unbedingt schriftlich festhalten lassen.

Ist der Händler zu keinem Nachlass bereitet, steht es Ihnen natürlich frei, einen anderen Händler aufzusuchen. Denn eine Kaufverpflichtung besteht selbstverständlich nicht. Oft macht man Ihnen dann doch noch ein besseres Angebot, denn schließlich möchte sich ein Verkäufer so schnell kein Geschäft entgehen lassen.

Die meisten Händler sind gerade bei Neuwagen und jungen Gebrauchtwagen recht freigiebig mit Rabatten, insbesondere auch dann, wenn man den Wagen bei Ihnen finanziert. Denn hierdran verdient der Verkäufer schließlich mit. Auch wenn der Händler gleich zu Beginn einen Nachlass gewährt, sollte man ruhig noch einmal nachhaken, häufig ist immer noch genügend Spielraum vorhanden, um beim Autokauf einen kleinen Bonus – etwa in Form einer kostenlose Tankfüllung – zu verhandeln.

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