Elektroauto kaufen – diese Stromer-Modelle sind besonders günstig

Erfahren Sie hier, wie Sie beim Kauf eines Elektroautos noch mehr sparen können
Wer ein günstiges Elektroauto kaufen möchte, findet mit dem Smart ForTwo Electric Drive einen guten Kandidaten.
Für Umweltbewusste: der Smart ForTwo Electric Drive
sascha
Einleitung von Sascha Nendza, Redakteur bei PKW.de 12.06.2015

Die Kraftstoffpreise steigen immer weiter und der Kauf eines Elektrofahrzeugs wird damit immer mehr zu einer echten Alternative. Wir benennen Ihnen einige interessante Stromer-Kandidaten und verraten sogleich, worauf man sich beim Kauf eines Elektroautos einstellen sollte.

Elektroauto kaufen – die Modellvielfalt nimmt stetig zu

Nissan Leaf: Elektroauto mit guter Ökobilanz
Nissan Leaf: Elektroauto mit guter Ökobilanz

Die Palette an Elektroautos ist mittlerweile breit gefächert, die Autohersteller drängen mit ihren elektrisch betriebenen Fahrzeugmodellen an den Markt: BMW i3, Nissan Leaf, Renault Zoe, VW e-up, Smart Fortwo ED (Electric Drive), Citroën C-Zero, VW e-Golf oder etwa der Ford Focus Electric sind nur einige der gängigsten Stromer. Die Auswahl ist zwar groß, doch sind vielen Käufern die Elektroautos trotz stetig sinkender Preis immer noch zu teuer. Im Vergleich zu einem Fahrzeug mit einem konventionellen Antrieb muss man noch mit einem deutlichen Aufpreis rechnen. Bisher gibt es nur wenige Elektroautos zu kaufen, die es neu inklusive Batteriekauf deutlich unter die 30.000 Euro-Marke schaffen. Hierzu zählen etwa der zweisitzige Smart Fortwo ED (neu ab 23.680 Euro) sowie der der VW e-up (ab 26.900 Euro) und der Nissan Leaf(ab 29.690 Euro).

Elektroauto jetzt günstig auf PKW.de kaufen

Wem dies zu unwirtschaftlich erscheint, der sollte über den Kauf eines gebrauchten Elektrofahrzeugs nachdenken. Da der absolute Wertverlust bei einem Elektroauto groß ist, ist die Chance für Gebrauchtwagenkäufer umso größer, ein Schnäppchen zu machen. So kann man bei einem drei Jahre alten gebrauchten Elektrofahrzeug nicht selten bis zu 50 Prozent gegenüber dem Neuanschaffungspreis sparen. So sind vor allem junge Gebrauchtfahrzeuge und Vorführwagen mit geringen Laufleistungen eine gute Kaufentscheidung.

Sparen lässt sich mit einem Elektroauto aber auch an anderer Stelle. Denn was viele nicht bedenken: Elektrofahrzeuge sind weniger reparatur- und wartungsanfällig im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennermotor. Zudem sind die Stromer mindestens bis Ende 2020 noch von der Kfz-Steuer befreit.

Mit oder ohne Batterie?

Bis zu 160 Kilometer mit einer Akkuladung: Der VW e-up
Bis zu 160 Kilometer mit einer Akkuladung: Der VW e-up

Beim Kauf eines Elektroautos gilt es oft vorher zu überlegen, ob man den Wagen mit oder ohne Batterie kaufen möchte. Der Kauf der Akkumulatoren schlägt mit mehreren Tausend Euro zu Buche, daher kann es sich für Wenigfahrer unter Umständen rechnen, die Batterie für einen monatlichen Betrag zu mieten. Auch für diejenigen, die ohnehin vorhaben, den Wagen nicht länger als drei bis vier Jahre zu fahren, ist die Mietoption in der Regel die finanziell günstigere Lösung. Doch aufgepasst! Wer die in der Vertragslaufzeit festgelegte jährliche Fahrleistung überschreitet, zahlt zusätzlich. Dafür besteht der Vorteil, dass viele Hersteller einen Akku mit deutlich verminderter Kapazität ohne Zusatzkosten ersetzen.

Wer ein gebrauchtes Elektroauto kaufen möchte, muss aber in der Regel keinen Nachteil bei der Lebensdauer der Batterie befürchten. Dank ausgeklügelter Techniken sind mehrere Tausend Lade- und Entladezyklen möglich, bevor die Leistung der Akkumulatoren sich nennenswert verringert. Den modernen Akkumulatoren ist damit bei entsprechender Handhabung eine Halbwertzeit von zehn Jahren und mehr beschieden. Die Hersteller garantieren normalerweise Laufleistungen zwischen 100 000 und 160 000 Kilometer.

Elektroauto jetzt günstig auf PKW.de kaufen

Der Kauf eines Elektroautos erfordert Kompromisse

Doch bevor man sich ein Elektroauto kaufen geht, sollte man sich natürlich überlegen, für welche Zwecke man es benötigt. Denn ein Elektroauto ist in der Praxis nicht für jeden tauglich. In den meisten Fällen können nur Kurzstrecken bewältigt werden, nur die wenigsten Modelle erreichen Reichweiten von mehr als 200 Kilometern. Praktisch genügen den meisten Autofahrer im Alltag allerdings Reichweiten von bis 150 Kilometer. Sollte man größere Reichweiten benötigen, hat man natürlich auch Möglichkeiten, recht kurzfristig an Schnellladern neuen Strom zu tanken. Doch etwas Planung braucht es schon, will man längere Touren mit einem E-Auto fahren.

Schwieriger ist es, wenn man nur konventionelle Steckdosen zum Laden vorfindet. Hier kann das Auftanken bis zu zehn Stunden dauern. Aber selbst eine normale Steckdose ist nicht in jeder Situation verfügbar. Das Netz von Elektrotankstellen ist vor allem außerhalb der Ballungsgebiete noch nicht feinmaschig genug. Man sollte sich also vorher überlegen, wo (also an welcher Ladesäule) man seinen Wagen aufladen kann und vor allem zu welchen Konditionen. Je nach Anbieter und Tarif können die anfallenden Stromkosten immens variieren. Wer ein Elektroauto kaufen will, sollte sich im Vorhinein also gut überlegen, wie vereinbar so ein Fahrzeug mit der eigenen Lebensweise ist.

(Bildmaterial: Smart, Nissan, VW)


Weitere Artikel zu diesem Thema