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03.05.2016

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Gebrauchtwagen besichtigen – machen Sie den Profi-Check!

Darauf sollten Sie besser achten, wenn Sie einen Gebrauchtwagen besichtigen.
Wir zeigen Ihnen, worauf man achten sollte, wenn man einen Gebrauchtwagen besichtigt.
Von A wie Auspuff bis Z wie Zahnriemen – checken Sie den Gebrauchtwagen gründlich. Syda Productions / Shutterstock.com
lukas
Einleitung von Lukas Thies, Redakteur bei PKW.de 03.05.2016

Genau hinschauen zahlt sich aus. Wenn Sie einen Gebrauchtwagen besichtigen, hilft Ihnen unsere praktische Checkliste dabei mögliche Mängel zu entdecken – langfristig sparen Sie sich so teure Reparaturkosten. Damit Sie im Eifer des Gefechts nichts Wichtiges vergessen, orientieren Sie sich einfach an unserer Prüfliste – Schritt für Schritt.

Der Teufel steckt im Detail – unsere Tipps zur Gebrauchtwagen-Besichtigung

Sie haben Ihr Traumauto entdeckt und einen Termin vereinbart, um den Gebrauchtwagen zu besichtigen? Bevor Sie loslegen, beachten Sie Folgendes: Auch wenn Ihnen das Auto noch so gut gefällt, beschwindeln Sie sich nicht selbst, indem Sie über Mängel großzügig hinwegschauen. Ein erster oberflächlicher guter Eindruck ist nicht genug – es lohnt sich, genauer hinzuschauen. Prüfen Sie systematisch und knöpfen Sie sich die verschiedenen Bauteile einzeln vor – von A wie Auspuffanlage bis Z wie Zahnriemen:

Auspuff: Dieser sollte weder wackeln noch undicht sein. Wie prüft man das? Einen Lappen vor dem Auspuff befestigen und dann Gas geben. Wenn die Abgase an einer anderen Stelle entweichen, ist der Auspuff undicht.

Beleuchtung: Rost sollte sich weder an den Reflektoren der Scheinwerfer noch an den Blinkern wiederfinden. Auch von innen beschlagene Leuchten sind kein gutes Zeichen.

Elektrik: Elektronische Fensterheber, Beleuchtungsanlage, Radio, Heizung, Hupe und Klimaanlage sollten selbstverständlich funktionieren.

Felgen: Gibt es Beschädigungen, Rost oder verformte Felgenränder? Folgeschäden an Radaufhängung oder Spurstangen der Lenkung könnten auftreten.

Feuchtigkeit: Wenn Sie beim Blick in den Kofferraum, unter Fußmatten oder Bodenteppichen Spuren von Feuchtigkeit entdecken oder es allgemein muffig riecht, deutet dies auf Karosserie-Undichtigkeiten hin.

Motorraum: Alles glänzt wie neu im Motorraum? Wenn der Motor frisch gewaschen wurde, sind Leckstellen nicht mehr zu erkennen. Bei ungewaschenem Motorraum achten Sie auf Undichtigkeiten an Schläuchen oder einen stark verölten Motor.

Ölstand: Checken Sie den Ölstand und fragen Sie nach dem letzten Ölwechsel? Passen Kilometerstand und die Daten auf dem Ölwechsel-Anhänger zusammen?

Rost: Ein sehr wichtiges Thema – überprüfen Sie den Gebrauchtwagen auf Roststellen oder Rostpickel und versuchen Sie Hinweise auf übermalte Problemzonen zu sammeln. Achten Sie hierzu auf Farbunterschiede oder Lackreste zum Beispiel auf Gummiteilen.

Reifen: Wie steht es um die Profiltiefe? Gibt es Risse im Gummi oder sind die Reifen einseitig abgefahren? Ungleichmäßigkeiten können auf eine fehlerhafte Fahrwerksgeometrie hindeuten.

Scheiben: Steinschläge auf der Windschutzscheibe sind tabu. Auch Sprünge oder Kratzer können die Sicht des Fahrers einschränken.

Türen: Fallen Ihnen ungleichmäßige Fugen zwischen Tür und Karosserie auf? Das kann auf einen Unfallschaden hinweisen. Natürlich sollten sich alle Türen gut schließen lassen.

Unterboden: Wurde nachträglich ein Unterbodenschutz angebracht? Ein neu angebrachter Schutz könnte Roststellen verbergen.

Zahnriemen: Erkundigen Sie sich, wann der Zahnriemen erneuert wurde. Das Reißen des Zahnriemens während der Fahrt kann einen Motorschaden zur Folge haben.

(Bildmaterial: ©shutterstock.com/pic-340642988)


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