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22.04.2016

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Auf frischer Fahrt ertappt! 5 wichtige Tipps zur Probefahrt

Was Sie unbedingt bei der Gebrauchtwagen-Probefahrt beachten sollten
Mit unseren Tipps zur Probefahrt können Sie das Auto auf Herz und Nieren testen.
Sitzt der Gang? Wie lenkt sich das Fahrzeug? Lesen Sie hier unsere Tipps zur Probefahrt. Looker_Studio / Shutterstock.com
lukas
Einleitung von Lukas Thies, Redakteur bei PKW.de 22.04.2016

Lassen Sie sich keinen Schrott andrehen – mit unseren hilfreichen Tipps zur Probefahrt erkennen Sie auch als Laie, ob das vermeintliche Traumauto etwas taugt. Ein guter äußerer Eindruck beweist noch lange nicht, dass der Gebrauchtwagen auch hält, was er verspricht. Denn wenn der Motor rasselt, das Getriebe hakt und die Stoßdämpfer stöhnen, dann sollten Sie wirklich die Finger vom vermeintlichen Schnäppchen lassen.

Außen hui, innen pfui – eine Probefahrt offenbart die inneren Qualitäten des Autos

Sie sind auf eine interessante Gebrauchtwagen-Anzeige gestoßen, haben einen Besichtigungstermin vereinbart und möchten nun mit dem Auto eine kleine Spritztour machen? Wenn Sie unsere Tipps zur Probefahrt im Hinterkopf behalten, lassen sich spätere unangenehme und teure Überraschungen vermeiden. Nach der äußeren Besichtigung des Wagens, bei der Sie unter anderem Profiltiefe der Reifen, Ölstand, Kühlwasser und Bremsflüssigkeit überprüft haben, geht es bei der Probefahrt vor allem um die Fahreigenschaften. Also: Anschnallen, Augen und Ohren auf – die Fahrt kann beginnen:

Die Probe vor der Fahrt – was leuchtet denn da so? Noch bevor Sie überhaupt den ersten Meter gefahren sind, empfiehlt es sich schon während des Anlassens aufmerksam zu sein. Zum einen sollte der kalte Motor schnell anspringen und zum anderen sollten schon nach wenigen Sekunden nach dem Start keine Kontrolllampen mehr leuchten. Dies ist ein grundlegendes Zeichen dafür, dass alle wichtigen Systeme des Autos funktionieren. Lassen Sie nun den Motor laufen und betrachten Sie das Auto von außen, während eine zweite Person Bremslichter, Blinker und Nebelscheinwerfer betätigt.

Nicht verkuppeln lassen – machen Sie den Getriebetest! Dieser einfache Tipp hilft Ihnen dabei, das Triebwerk auf seine ordnungsgemäße Funktion zu testen: Ziehen Sie zuerst die Handbremse an und lassen Sie im dritten Gang die Kupplung langsam kommen. Nun müsste der Motor absterben. Falls nicht, rutscht die Kupplung durch und muss in naher Zukunft erneuert werden. Dieses Verfahren verrät Ihnen ebenfalls viel darüber, wie es den Lagern geht. Wenn es vorm Abwürgen anfängt, spürbar zu rütteln und zu schütteln, dann ist es gut möglich, dass die Motorlager verschlissen sind.

Allein unterwegs? Lassen Sie mal den Verkäufer fahren. Falls Sie keinen Kumpel oder keine Kumpeline dabei haben, ist es ratsam, zunächst mal den Verkäufer fahren zu lassen. Das bietet den Vorteil, dass Sie sich als unabgelenkter Beifahrer voll auf die Geräusche konzentrieren können, die das Auto so von sich gibt. Achten Sie auch auf den Fahrstil des Verkäufers – versucht er eventuell durch eine bestimmte Fahrweise Fehler des Fahrzeugs zu kaschieren? Selbstverständlich sollte die Probefahrt bei Tag stattfinden, denn eine nächtliche Testfahrt erfordert deutlich mehr Konzentration.

Nehmen Sie das Steuer selbst in die Hand! Sie haben die Fahrerrolle übernommen? Beginnen Sie Ihre Probefahrt auf einer geraden und wenig befahrenen Straße. Nun nehmen Sie die Hände vom Lenkrad und geben leicht Gas. Zieht es das Auto beharrlich nach backbord oder steuerbord? Dann stimmt höchstwahrscheinlich die Spureinstellung nicht und es könnten teurere Reparaturen auf Sie zukommen. Die ruhige Seitenstraße eignet sich ebenfalls perfekt für eine Überprüfung der Bremsen und des ABS. Das Auto sollte auch hier nicht verziehen oder Schleifspuren hinterlassen.

Edles 5-Gänge-Menü oder Schaltsalat? Lassen sich alle Gänge im Stand und bei der Fahrt ohne Gewalteinsatz einlegen? Durch schnelles Hoch- und Runterschalten merken Sie, ob das Getriebe sauber arbeitet – Geräusche beim Gangwechsel deuten auf Probleme und mögliche teure Reparaturen hin. Testen Sie nun, wie sich das Fahrzeug in verschiedenen Verkehrssituationen wie in der Stadt bei Stop and Go, auf der Landstraße und auf der Autobahn verhält. Vibriert das Lenkrad bei höherem Tempo? Pfeift der Turbolader beim Beschleunigen aus dem letzten Loch? Dann Finger weg!

(Bildmaterial: ©shutterstock.com/pic-358566524)


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