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08.06.2015

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Ab durch die Wüste

Mansory macht Mercedes-AMG G 63 6x6 850 PS stark
Mercedes-AMG G 63 6x6 von Mansory.
Macht Menschen klein: Mercedes-AMG G 63 6x6 von Mansory.
mario
Einleitung von Mario Hommen, Redakteur bei PKW.de 08.06.2015

Köln, 08.06.2015 – Sofern Sie einen ausgedehnten, wüstenartigen Vorgarten mit vielen Ölquellen besitzen sollten, könnte folgende Auto-Neuheit für Sie von besonderem Interesse sein: Der Tuner Mansory erweitert sein Verfeinerungs- und Leistungsangebot für den Mercedes-AMG G 63 6x6 – also der sechsrädrigen G-Klasse mit Pick-up-Aufbau.

Wer schon einmal neben diesem Monstrum gestanden hat, wird wissen, wie klein man sich plötzlich fühlen kann. Obwohl das Auto ja wie eine G-Klasse aussieht, haben seine Außendimensionen beinahe schon Lkw-artige Züge. Genau die richtige Größe also, um mit ein paar Freunden und Personal zur Falkenjagd in entlegenere Gegenden zu fahren. Und das am liebsten noch etwas schneller und stilvoller, als es ab Werk vorgesehen ist. Nun hat der Tuner Mansory ein Verdedelungsprogramm für den 6x6 ersonnen, welches neben mehr PS noch ein paar weitere Optionen bieten kann.

Wüstenschiff: Mercedes-AMG G 63 6x6.
Wüstenschiff: Mercedes-AMG G 63 6x6.

Beim Herzstück, dem Motor, hat Mansory einen ambitionierten und rund 80.000 Euro teuren Extremumbau im Portfolio. Anstelle von einfachem Chiptuning krempeln die bayerischen Tuner dabei die Motor-Hardware mächtig um. So gibt es eine spezielle Edelstahlauspuffanlage, neue Kolben und einen neuen Zylinderkopf; Pleuel, Pleuellager und Kurbelwelle wurden ebenfalls getauscht und sollen so den höheren Belastungen besser trotzen können. Die neue Motorsteuerung erlaubt damit eine Leistungssteigerung des 5,5-Liter-V8-Motors um fast 300 auf 840 PS und 1.000 Newtonmeter Drehmoment.

Klingt sportlicher, als es sich fährt

Das klingt nach irren Fahrleistungen, doch sind es eben vier Tonnen, die bewegt und mit reichlich Benzin in Schwung gehalten werden wollen. Genaue Angaben macht Mansory nicht, doch bei Brabus dauert der 100-km/h-Sprint in einer 700 PS starken Version 7,4 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 160 km/h. Bereits das reicht, um in der Wüste viel Sand aufzuwirbeln.

Und der würde dann einige der schicken Anbauteile, die Mansory zusätzlich anbietet, ziemlich einstauben. Front- und Heckschürze sowie die Motorhaube sind zum Beispiel aus Carbon gefertigt und bieten unter anderem mit zusätzlichen Luftöffnungen eine etwas kraftvollere Optik. Ein neues LED-Tagfahrlicht, modifizierte Scheinwerfer mit integrierten Blinkern sowie eine Survival-Scheinwerfer-Batterie auf dem Dach sorgen für besonders lichte Momente. Weitere Anbauteile in Sichtcarbon, wie zum Beispiel die Außenspiegelkappen, runden den besondere Auftritt ab.

Reich muss man sein

Für die Verfeinerung des Innenraums hat Mansory ebenfalls viele Ideen im Angebot, bei denen Leder, Alcantara, Holz, Carbon und Aluminium zum Einsatz kommen können. Sind diese Vorschläge von Mansory mit den persönlichen Wunschvorstellungen des Kunden nicht ganz deckungsgleich, wird der Tuner gewiss auch Ausgefalleneres umsetzen. Das ist alles nur eine Frage des Preises, der angesichts der 450.000 Euro teuren Basis in jedem Fall sehr hoch sein wird.

Lesen Sie hier mehr über den Mercedes-Benz G-Klasse auf PKW.de

(Bildmaterial: Mansory)


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