Da geht was!

McChip-DKR macht Mercedes G 63 AMG zum Giga-Kraxler
Mercedes-Benz G 63 AMG McChip-DKR MC800.
Ein bisschen Spaß muss sein: 800-PS-Hammer MC800.
mario
Einleitung von Mario Hommen, Redakteur bei PKW.de 12.06.2015

Köln, 12.06.2015 – Mercedes hat mit dem Prototypen G 500 4x4² vor einigen Monaten für viel Aufsehen vor allem unter Offroad-Fans gesorgt. Derart kompromisslos und leistungsbetont auf Action getrimmt hat sich der Allrad-Klassiker noch nie werksseitig präsentiert. Serienbau? Ungewiss. Wer dennoch eine G-Klasse mit ähnlich krawalligen Geländekompetenzen will, kann sich jetzt vertrauensvoll an den Tuner McChip-DKR wenden, der ein furioses, allerdings auch kostspieliges Umbau-Feuerwerk gezündet hat.

Basis für dieses von DKR in MC800 umgetaufte Projekt war kein Geringerer als der Mercedes-Benz G 63 AMG, also bereits ein hochkarätiger Vielseitigkeits-Krawallo, dem die Mechernicher Fahrzeugveredler noch einen dickes Power-Plus verpasst haben. Die überreichlichen 544 PS und 760 Newtonmeter Drehmoment des V8 sind dabei auf 810 PS und 950 Newtonmeter angeschwollen. Allerdings reicht das nicht für Rekordgeschwindigkeiten, denn die auf 210 km/h begrenzte Topspeed hat DKR auf immer noch bescheiden anmutende 230 km/h angehoben.

Erreicht hat McChip die Leistungssteigerung mit einer neuen, eigenen Motorsoftware, die in der Tuner-eigenen Rangordnung als Stufe 4 bezeichnet wird. Darüber hinaus musste aber auch die Hardware modifiziert werden, etwa mit einem Upgrade des Turboladers oder mit den fast schon unerlässlichen Stahlpleueln und Turbopipes sowie mit Sportkatalysatoren.

Will hoch hinaus

Deutlich mehr Bodenfreiheit: McChip-DKR MC800.
Deutlich mehr Bodenfreiheit: McChip-DKR MC800.

Auch wenn das Leistungsplus üppig ausfällt, hat man auf der Nordschleife damit dennoch nichts verloren, denn querdynamisch bleibt eine G-Klasse nunmal eine G-Klasse. Aber parallel zum asphaltierten Rundkurs könnte man wohl so ziemlich jeden Gegner in Grund und Boden fahren, denn die zweite wichtige Verfeinerungsbaustelle betraf das Fahrwerk, welches mit tiefgreifenden Maßnahmen auf knackigsten Geländespaß hin optimiert wurde. So hat McChip der G-Klasse Portalachsen für mehr Bodenfreiheit verpasst sowie extralange elektronische Dämpfer von KW montiert, dank derer das Fahrzeug zusammen mit grobstolligen 18-Zoll-Rädern um 15 Zentimeter in die Höhe wuchs. Der Clou: Dank eines vom Innenraum aus regulierbaren Reifenluftdrucks könnte man das Fahrzeug auch wieder etwas absenken. Kompetente Stopper von Movit runden das Untenrum-Upgrade ab, was dann auch insgesamt den G 63 AMG auf ein finanziell gehobenes Niveau hievt. Den Preis für das G-Klasse-Original einberechnet, wird man fast eine Viertelmillion Euro investieren müssen. Da haben Auto und Preis also eines gemein: Beide sind HEFTIG.

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(Bildmaterial: McChip-DKR)


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