Autounfall: Dieser Albtraum ist Realität auf deutschen Straßen

Was tun, wenn’s kracht?
Was tut man im Falle eines Autounfalls
Was tut man im Falle eines Autounfalls
jonas
Einleitung von Jonas Futschik, Redakteur bei PKW.de 17.10.2018

Autofahren ist eins der simpelsten Dinge der Welt, richtig? Wer das nicht kann, sollte am besten gar nicht erst vor die Tür gehen dürfen. Und wenn Ihnen einmal fast etwas passiert, sind es die anderen schuld. Selbstverständlich. Und irgendwann kracht es dann doch. Man sieht Straße, Himmel, Straße, Himmel, Straße. Eine Explosion schleudert einem den Airbag ins Gesicht und man braucht ein paar Sekunden, um zu realisieren, was gerade passiert ist. Bestenfalls. Um den schlimmsten Fall nicht noch schlimmer zu machen, sollte man jetzt unbedingt Ruhe bewahren. Leichter gesagt als getan, natürlich. Wie Sie sich im Falle eines Autounfalles verhalten sollten, wie es dann weitergeht und was die Hauptursache für Autounfälle ist, weiß PKW.de.

Autounfall: Die theoretische Seite

Was ist eigentlich ein Autounfall? Eine bekannte Online-Enzyklopädie definiert einen Unfall als ein plötzliches Ereignis, über das die darin verwickelten Personen keine Kontrolle haben, und bei dem ein Sach- oder Personenschaden entsteht. Wenn Sie also einen Gabelstapler mieten, um Ihr Auto aufs Dach zu drehen und dann das Geld von der Versicherung einzustreichen, dann ist das kein Unfall, sondern Betrug. Wenn aber ein schlecht gewarteter Gabelstapler in der Nähe Ihres Autos außer Kontrolle gerät und es auf dem Dach landet, könnte man das wahrscheinlich als Unfall bezeichnen. Auf deutschen Straßen passiert alle 11 Sekunden ein Autounfall. Durchschnittlich alle 12 Sekunden kommt dabei ein Mensch zu Schaden. Was kann man dagegen tun?

So vermeiden Sie Autounfälle

Niemand führt einen Verkehrsunfall absichtlich herbei, das liegt in der Definition. Wie man einen Autounfall verhindert, sollte eigentlich klar sein: Wer aufmerksam fährt, sich nicht hetzen lässt und generell ein entspanntes Gemüt an den Tag legt, ist weniger gefährdet. Das sagt sich zwar sehr leicht, der Alltag auf deutschen Straßen sieht allerdings oft anders aus. Da wird durch Baustellen die Straße enger, ein Halbstarker auf einem getunten Roller meint, seine Rennsportkarriere vor Ihnen starten zu müssen und Ihr Mechaniker hat vergessen, die Radmuttern richtig anzuziehen. Das Desaster ist nur eine Frage der Zeit. Wir unterstellen Ihnen also einfach das Beste und beschränken uns auf Schadensbegrenzung nach einem Unfall.

Das sind die schlimmsten Fehlverhalten am Steuer
Überhöhte Geschwindigkeit. Kein Vergehen im Straßenverkehr tötet jährlich mehr Menschen. Fahren Sie lieber ein wenig früher los und lassen Sie es ruhig angehen.
Handy am Steuer. Wer wirklich keine halbe Stunde auskommen kann, ohne gehaltlose Kommentare unter Artikel zu schreiben, gehört NICHT ANS STEUER. HANDY WEG!
Schlechte Wartung: Kontrollieren Sie den Reifendruck, Ölstand, Radmuttern etc.

Autounfall: Was tun, wenn’s kracht?

Ein Autounfall ist eine Extremsituation für alle Beteiligten. Wer sich in diesem Moment aber falsch verhält, kann die Situation stark verschlimmern. Das Verlassen eines Unfallortes nennt sich Unfallflucht und kann mit bis zu drei Jahren Freiheitsstrafe bestraft werden. Sogar, wenn man selbst nicht an einem Unfall beteiligt ist, kann man wegen unterlassener Hilfeleistung bestraft werden, wenn man, nun ja, es unterlässt, zu helfen. Dafür gibt es bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe. Es sollte eigentlich offensichtlich sein: Wenn Sie in einen Unfall, egal wie unbedeutend, verwickelt werden: Bleiben Sie am Unfallort, leisten Sie wenn nötig erste Hilfe, sichern Sie den Unfallort und alarmieren Sie die nötigen Notdienste. Extreme Situationen erfordern nicht immer extreme Maßnahmen. Mit PKW.de und einer guten Portion Ruhe meistern Sie aber auch die heftigeren Schreckmomente.


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