Kahn Design WB12 Vengeance.
Soll noch 2015 verfügbar sein: Kahn Design WB12 Vengeance.

Flotter Kahn

Kahn Design WB12 Vengeance – der Aston Martin für echte Angeber

Köln, 26.08.2015 – Kahn Design? Selbst für Kenner der Tuning-Szene dürfte dieser aus England stammende Land-Rover-Spezialist eine kaum bekannte Größe sein. Dabei inszenieren sich die Briten alljährlich auf dem Genfer Autosalon in spektakulärer Weise, wie etwa mit einem zum Dreiachser umgebauten Defender-Pick-up. Jetzt will Afzal Kahn sogar einen eigenen Sportwagen auflegen. Die WB12 Vengeance genannte Flunder soll betuchte Kunden locken, die den besonderen Auftritt lieben.

mario
von Mario Hommen, Redakteur*in bei PKW.de 26.08.2015

Eigentlich ist bereits die Basis für den Vengeance (zu deutsch: Rache) ein Auto, welches trotz seines Alters noch immer reichlich Aufmerksamkeit generieren kann: der Aston Martin DB9, der zum Modelljahr 2016 sogar noch einmal kräftig aufgefrischt wurde. Der Tuner will für den Umbau zum Vengeance direkt bei Aston Martin entsprechend brandneue DB9 beziehen und diese von einem von Kahn selbst zusammengestellten Team von Karosseriespezialisten in den Midlands, dem Herzen der britischen Autoindustrie, umfangreich modifizieren lassen.

Kleine, feine Rundleuchten am Heck verleihen dem Vengeance einen eigenen Charakter.
Kleine, feine Rundleuchten am Heck verleihen dem Vengeance einen eigenen Charakter.

Das Ergebnis lässt zwar noch die Gene des DB9 erkennen, doch bietet der Vengeance durchaus eigenständige Details. Wichtigstes Element ist eine Karosserieverbreiterung, die dem Renner auch den Beinamen WB12 (WB steht für Wide Body) beschert hat. Die entsprechenden Alukarosserieteile werden von Hand gefertigt und an das DB9-Chassis angepasst und lassen den so aufgeplusterten Sportwagen muskulöser und aggressiver als die Basis wirken. Diesen Eindruck vermittelt auch der mächtige Kühlergrill mit sieben Längsstreben, der dem Sportwagen ein weit aufgerissenes Maul mit fast schon plumpen Zügen beschert. Das modifizierte Heck stärkt den Coupé-Charakter, während die kleinen runden Rückleuchten an so manches Ferrari-Hinterteil erinnern. Dank der größeren Radhäuser finden problemlos spezielle Räder von Kahn in den Dimensionen 22520 und 33521 Platz.

Kostenlose und faire Sofort-Bewertung Ihres Fahrzeugs Die selbstredend mit einer individuellen Plakette versehenen Manufaktur-Umbauten werden außerdem von Kahn Design eine spezielle Innenraum-Aufwertung erhalten. Neues, besonders feines Leder gehört in Tuner-Kreisen ja zum guten Ton.

Die Basis für den Vengeance-Umbau: Aston Martin DB9 GT.
Die Basis für den Vengeance-Umbau: Aston Martin DB9 GT.

Technisch dürfte die DB9-Basis hingegen unangetastet bleiben. Sofern Kahn die jüngst überarbeitete Version mit dem Namenszusatz GT nimmt, gibt es einen 5,9-Liter-V12-Motor, der 547 PS und 620 Newtonmeter Drehmoment mobilisiert. 4,5 Sekunden dauert damit der 100-km/h-Sprint, 295 km/h sind maximal möglich. Wobei angesichts der 295 km/h eine Leistungssteigerung fast schon eine Pflichtübung sein sollte, denn die 300-km/h-Marke sollte ein “Rache” genannter Sportwagen schon knacken. Besser noch wäre ein Vordringen in die für Engländer so magische 200+-mp/h-Liga, was sogar 320 km/h entsprechen würde.

 

Doch zu solchen möglichen Details gibt Kahn Design derzeit noch keine Auskunft. Ebenso wenig über den Preis. Der dürfte sich weit jenseits der 200.000 Euro bewegen, denn bereits die Basis von Aston Martin kostet ja mindestens 187.000 Euro.

Lesen Sie hier mehr über den Aston Martin DB9 auf PKW.de

(Bildmaterial: Kahn Design/Aston Martin)


Alle Artikel in: Autonews

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