Dieser Macan macht Macker an

Mansory hat Porsches kleines Sport-SUV groß in Szene gesetzt
Porsche Macan von Mansory.
Dank Mansory kann der Porsche Macan noch dicker auftragen.
carlos
Einleitung von Carlos Gabriel Klein Schindler, Redaktionsleister bei PKW.de 02.07.2015

Köln, 02.07.2015 – Mächtig aufbrezeln lässt sich der Porsche Macan ab sofort bei Mansory. Der in der Oberpfalz beheimatete Highend-Tuner verpasst dem ohnehin schon recht dramatisch gezeichneten Allradler noch mehr Macho-Flair. Zudem kann man für Diesel und den Top-Benziner per Chiptuning die Leistung anheben lassen.

Richtig gut gemeint hat man es bei Mansory mit den Karosserieanbauteilen. Die komplett neuen Schürzen an Front und Heck mit sportlicherem Aerodynamik-Design sorgen für einen dramatischeren Anblick und verleihen dem Fahrzeug zusammen mit Kotflügelverbreiterungen einen satteren Stand. Das kann sich durchaus sehen lassen. Einen Schönheitsfehler hat die Pracht allerdings: Die zusätzlichen LED-Tagfahrlichter sehen nach billiger Baumarkt-Lösung aus.

Mächtige Gummiwalzen

Besondere Akzente setzt Mansory außerdem noch noch mit schwarzen Anbauteilen, die unter anderem auf der Motorhaube und über den Seitenschwellern dem Fahrzeug etwas mehr Würze verleihen. Am Heck kommen noch Anbauteile in Carbon-Optik zum Einsatz. Besonders auffällig ist der untere diffusorartige Einsatz mit speziellem Auspuffendrohr-Styling sowie ein üppig dimensionierter Dachkanten-Heckspoiler.

Richtig großspurig wird der Macan, wenn man dann noch die 22-Zoll-Monoblock-Felgen von Mansory mit 265er-Pneus vorne und 295er-Reifen hinten bestellt. Damit diese noch besser zur Geltung kommen, kann man dank eines neuen Luftfederungsmoduls von Mansory das Fahrwerk um bis zu 40 Millimeter absenken.

Mit Anbauteilen in Carbon-Optik wertet Mansory das Heck des Porsche Macan auf.
Mit Anbauteilen in Carbon-Optik wertet Mansory das Heck des Porsche Macan auf.

Preise für das optische Tuning nennt Mansory nicht, aber allein der Umbau der Außenhaut dürfte einen fünfstelligen Betrag verschlingen. Deutlich günstiger dürften im Vergleich dazu die Leistungssteigerungen ausfallen, da bei diesen Maßnahmen die Hardware unangetastet bleibt. Beim Macan Diesel S wächst dank neuer Motorsteuerungssoftware die Leistung auf 301 PS und 700 Newtonmeter Drehmoment. Mansory verspricht eine Sprintzeitverkürzung auf 5,6 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 260 km/h. Zum Vergleich: Die Serienversion leistet 258 PS und 580 Newtonmeter und sprintet damit in 6,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und wird bei maximal 230 km/h elektronisch abgeregelt.

Bis zu 274 km/h

Beim eigentlich schon extrem starken Macan Turbo S kann Mansory ebenfalls noch eine ordentliche Schippe drauflegen. Hier sind nach Aussage des Tuners 464 PS und 650 Newtonmeter drin, was eine Sprintzeit von 4,5 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 274 km/h ermöglichen soll. In der Serienversion sind 400 PS und 550 Newtonmeter angesagt. Der V6-Benziner erlaubt damit einen Sprint in 4,8 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 266 km/h.

Wem das alles noch nicht reicht, der kann seinen Macan zudem noch im Innenraum umkrempeln lassen. Auch hier bietet Mansory ein reichhaltiges Portfolio an Veredelungsmaßnahmen. So gibt es spezielle Holz-, Carbon- oder Aluanbauteile, und selbstredend kann sich der Kunde auch mit ausgefallenen Leder-Wünschen in Hinblick auf die Sitzbezüge vertrauensvoll an den Tuner wenden. Letztlich ist in diesem Geschäft alles nur ein Frage des Preises.

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(Bildmaterial: Mansory)


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