Mercedes AMG E 43 – die Performance-Version der neuen E-Klasse

Im September erscheint die Power-Limousine Mercedes AMG E 43 mit 401 PS
Der AMG E 43 ist die erste Performance-Version der neuen Mercedes E-Klasse
Die neue Performance-Limousine Mercedes AMG E 43 wurde in New York erstmals vorgestellt. lev radin / Shutterstock.com
lukas
Einleitung von Lukas Thies, Redakteur bei PKW.de 02.09.2016

Im März diesen Jahres wurde auf der New Yorker Automesse der neue Mercedes AMG E 43 4-matic der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Jetzt ist es endlich soweit – die stärkste Variante der E-Klasse ist ab September erhältlich. Befeuert wird die sportliche Performance-Version von einem 401 PS starken Dreiliter-V6 mit Biturbo. Ein ähnliches Aggregat kam bereits bei den 43er-AMG-Varianten der C-Klasse und des SLC zum Einsatz. Dieses erreichte jedoch nur eine Leistung von 367 PS. Die Steigerung um 34 PS wird durch den größeren Turbolader, einen auf 1,1 bar erhöhten Laderdruck sowie eine Softwareoptimierung ermöglicht.

Der allradgetriebene AMG E 43 bringt es auf 250 km/h in der Spitze

Der Mercedes AMG E 43 4-matic erreicht bei 2.500 Touren sein maximales Drehmoment von 520 Nm und beschleunigt in 4,6 Sekunden von 0 auf 100. Bei 250 km/h ist dann Schluss, hier greift die elektronische Abriegelung, die auch aus anderen Mercedes-Modellen bekannt ist. Um die technischen Daten des neuesten werksgetunten Mercedes besser einordnen zu können, hilft der Vergleich mit dem älteren AMG E 63, der mit sagenhaften 557 PS die 100 Km/h Grenze in nur 0,3 Sekunden weniger knacken konnte. Den Ingenieuren aus Affalterbach gelingt es also, mit einem leistungsschwächeren Motor einen ähnlichen Beschleunigungswert zu erzielen.

Der Mercedes AMG E 43 auf der New Yorker Automesse im März 2016. lev radin / <a href='https://www.shutterstock.com/de/image-photo/new-york-ny-usa-march-23-395381830'>Shutterstock.com</a>
Der Mercedes AMG E 43 auf der New Yorker Automesse im März 2016. lev radin / Shutterstock.com

Dezente Hülle für den Kraftprotz

Die sportlich-elegante, aber eher unauffällige Gestaltung des AMG E 43 lässt auf den ersten Blick nicht auf sein brachiales Innenleben schließen. Einzig drei größere Öffnungen in der Frontpartie und das AMG-Emblem offenbaren dem Mercedes-Kenner, was für ein PS-Monster hinter der dezenten Hülle schlummert. Die neue Power-Limousine rollt auf 19-Zoll-Alurädern, die schwarz lackiert sind, und verfügt über zwei verchromte Endrohre. Im Innenraum stechen rote Ziernähte und Sicherheitsgurte sowie die obligatorischen Sportsitze hervor. Hier zeigt sich die sportliche Ausrichtung des getunten Mercedes E 43. Die volldigitale Tachoskala erscheint AMG-exklusiv im Rennflaggen-Design.

Serienmäßiger Allradantrieb und Neunstufen-Automatikgetriebe

9G-Tronic nennt sich das serienmäßig verbaute Neunstufen-Automatikgetriebe des leistungsoptimierten Mercedes. Dieses ermöglicht nicht nur eine Mehrfachrückschaltung, sondern bietet in den beiden Sport-Voreinstellungen auch eine Zwischengasfunktion. Über Schaltwippen am Sportlenkrad kann manuell in den Schaltvorgang eingegriffen werden. Ebenfalls serienmäßig und am Namenszusatz 4-matic erkennbar ist der hecklastige Allradantrieb und ein luftgefedertes Sportfahrwerk, das extra für den E 43 entwickelt wurde.

Ab September 2016 erhältlich – der Mercedes AMG E 43 4-matic

Insgesamt sind 5 verschiedene Fahrmodi verfügbar, die auch einen Ecomodus enthalten. Hier wird neben einer Start-Stopp-Funktion auch ein Segelmodus zwischen 60 und 160 km/h aktiviert. Dieser tritt in Kraft, sobald der Fuß vom Gas genommen wird, und soll den Verbrauch im Schnitt auf 8,3 Liter senken. Der Power-Mercedes steht ab September beim Händler und ist ab einem Basispreis von 75.089 Euro käuflich zu erwerben.

(Bildmaterial: @Shutterstock/395381791 und 395381830)


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