Autopflege im Winter – das sind die wichtigsten Tipps

Unbeschadet durch Eis und Schnee – so kommt Ihr Auto durch den Winter
Machen Sie Ihr Auto fit für den Winter!
Bei der Autopflege im Winter gibt es viel zu beachten. Syda Productions / Shutterstock.com
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Einleitung von Dominik Deden, Redakteur bei PKW.de 25.01.2017

Minusgrade, Feuchtigkeit, Streusalz: Autos sind im Winter besonderen Belastungen ausgesetzt. Damit Ihr Auto die kalte Jahreszeit innen wie außen gut übersteht, ist eine umfassende Autopflege im Winter oberstes Gebot. Hier erfahren Sie, was es in den Wintermonaten für Besonderheiten zu beachten gibt.

Waschen, prüfen, säubern: Sagen sie dem Frost den Kampf an!

Die umfassende Autopflege im Winter wird oft vernachlässigt. Dabei schützt sie nicht nur Ihr Auto vor Schäden, sondern führt auch dazu, dass Sie bei jeder Witterung sicher im Straßenverkehr unterwegs sind. Diese Tipps helfen Ihnen und Ihrem Fahrzeug, Frost und Kälte unbeschadet zu überstehen:

1. Regelmäßiges Waschen Weil Autos im Winter schnell dreckig werden, sollten sie regelmäßig in der Waschanlage gesäubert werden. Dreck und Streusalz greifen die Karosserie an und setzen sich hartnäckig im Lack fest. Außerdem gefährdet Dreck auf Scheiben und Leuchten Ihre und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Also ab in die Waschstraße und runter mit den Schmutzrückständen! Eine feste Vorgabe, wie oft Sie Ihr Auto waschen müssen, gibt es nicht – Vielfahrer sollten ein bis zweimal in der Woche die Waschstraße besuchen, Andere hingegen nur zweimal im Monat. Ein weiterer Hinweis: Achten Sie darauf, dass die Temperatur beim Besuch der Autowaschstraße nicht unter null ist, denn dann können Schlösser oder gar Bremsen durch Wasserrückstände einfrieren.

2. Prüfen der Autobatterie Draußen ist es früh dunkel und der Motor springt nur schwer an: Im Winter wird die Autobatterie mehr belastet als im Rest des Jahres. Um nicht plötzlich mit einem nicht mehr anspringenden Wagen auf der Straße zu stehen, sollten Sie bei der Autopflege die Batterie frühzeitig testen. In der Regel halten Autobatterien fünf Jahre, bei der Autopflege im Winter kann eine regelmäßige Wartung aber nicht schaden. Kurzstreckenfahrern rät der ADAC, sie nach gewissen Zeitabständen nachzuladen.

3. Säubern der Scheiben Zur Autopflege im Winter gehört auch das gründliche Säubern der Scheiben. Nässe und Schneematsch sorgen nicht selten für dreckige Fensterscheiben an Ihrem Auto. Um zu jeder Zeit freie Sicht zu haben, ist es wichtig, die Scheibenwischer auf Ihre Funktionsfähigkeit regelmäßig zu überprüfen. Das Wischwasser sollte aufgefüllt und mit Frostschutz versehen werden. Da die Scheibenwischer im Winter öfter zum Einsatz kommen, sind die Wischblätter schnell abgenutzt. Eine gründliche Reinigung mit Spülmittel reicht oftmals aus, damit sie wieder voll einsatzfähig sind. Noch ein Tipp: Klappen Sie die Scheibenwischer nachts hoch! So kleben Sie nicht an der Frontscheibe fest und beim Abziehen werden mögliche Schäden an den Gummilippen vermieden.

4. Pflege der Türdichtungen Aufgepasst: Feuchtigkeit an den Gummilippen der Türen kann dazu führen, dass sie bei eisigen Temperaturen einfrieren. Achten Sie bei der Autopflege im Winter daher unbedingt darauf, die entsprechenden Stellen mit geeigneten Schutzmitteln zu behandeln. Abhilfe leistet beispielsweise das Einschmieren mit einem Fettstift. Nach der Behandlung perlt das Wasser dann an der Oberfläche ab.

5. Innenraumpflege Bei der Autopflege im Winter wird er gerne vergessen: der Innenraum. Nässe im Wagen sorgt neben beschlagenen Scheiben auch für Rost und Schimmel. Sorgen Sie daher dafür, dass Ihr Innenraum trocken ist. Auch der Innenraum-Luftfilter sollte regelmäßig geprüft werden. Ist dieser stark verschmutzt oder verstopft, kommt weniger Luft ins Innere und die Scheiben beschlagen schneller. Dann sollte der Luftfilter in jedem Fall ausgetauscht werden. Auch das Säubern der Glasscheibe mithilfe eines Glasreinigers von innen führt dazu, dass die Scheiben weniger beschlagen und Sie klare Sicht haben.

(Bildmaterial: @Shutterstock/224224237)


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