Unsere Tipps für die Lederpflege im Auto
Bei der Lederpflege gibt es einige Besonderheiten zu beachten. Lightcontrol / Shutterstock.com

5 Tipps, die Sie bei der Lederpflege beachten sollten

So verleihen Sie Ihren Lederpolstern neuen Glanz

Eine Lederpolsterung im Interieur des eigenen Wagens ist elegant und macht Eindruck – doch nur, wenn sie richtig gepflegt wird. Die Lederpflege wird oft vernachlässigt, harte Polster und rissige Stellen sind die Folge. Was kann man machen, damit die Polsterungen dauerhaft glänzen? Wir geben die Antwort und haben die wichtigsten 5 Tipps für Sie zusammengestellt.

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von Dominik Deden, Redakteur*in bei PKW.de 20.03.2017

1. Regelmäßig reinigen

Es klingt logisch, dennoch beherzigen es die wenigsten Autobesitzer: Nur mit einer regelmäßigen Autopflege halten Sie Ihr Auto innen wie außen optisch in Schuss. Dies gilt auch für die Lederpflege. Reinigen Sie die Polster in festen Abständen und halten Sie sich daran. So bekommen Sie eine Routine in die Lederpflege und sorgen dafür, dass Flecken über einen längeren Zeitraum nicht verkrusten. Ein besonderer Hinweis an alle Cabriobesitzer: Aufgrund der erhöhten Sonneneinstrahlung bei verdeckfreien Autos muss hier das Leder besonders häufig behandelt werden. Vor allem Fette sind zu empfehlen, damit die Polsterungen nicht austrocknen und glänzend bleiben.

2. Das richtige Pflegemittel

Nicht jedes herkömmliche Reinigungsmittel eignet sich für die Lederpflege. Da Leder meist gefärbt ist, sollten Sie auf den Gebrauch von Sattelseife verzichten. Diese kann die Farbschicht lösen und ist daher nur für ungefärbtes Leder geeignet. Für die einfache Reinigung ist lauwarmes Wasser völlig ausreichend, nur bei starker Verschmutzung sollten Sie etwas Spülmittel hinzugeben. Auch spezielle Lederreiniger können selbstverständlich verwendet werden. Achten Sie jedoch generell auf die richtige Dosis der eingesetzten Reinigungsmittel – weniger ist bei der Lederpflege meist mehr.

3. Die richtige Technik

Beim Säubern des Leders ist es wichtig, die richtige Reibetechnik zu beachten. Zu starkes Aufdrücken kann die Farbschichten empfindlich angreifen. Gleiches gilt für das Reiben und Rubbeln mit rauen Schwämmen. Verwenden Sie lieber ein weiches Frottee- oder Mikrofasertuch und führen Sie leichte, kreisende Bewegungen aus. So schonen Sie das Leder und entfernen Flecken langsam und gründlich. Sind danach immer noch dreckige Stellen zu erkennen, wiederholen Sie den Vorgang, bis das Leder sauber ist.

4. Das Trocknen

Nach der eigentlichen Reinigung ist die Lederpflege noch nicht beendet, denn die nassen Stellen müssen zunächst noch ausreichend abgetrocknet werden. Lassen Sie das Leder in keinem Fall von alleine durch Luft trocknen, da sich so Ränder an den Umrissen der Feuchtstellen bilden können. Auch von der Verwendung eines Föhns ist dringend abzuraten, da die Hitze dem empfindlichen Stoff stark beschädigen kann.

5. Oberflächenschutz

Am Schluss einer umfassenden Lederpflege folgt die Versiegelung der Oberfläche. Dazu eignet sich besonders Ledermilch. Ein ordentliches Einreiben sorgt dafür, dass das Leder nach außen geschützt wird und in neuem Glanz erstrahlt. Zudem bleibt es weich und erhält – je nach Mittel – einen angenehmen Duft. Denken Sie auch hier daran, den Vorgang in regelmäßigen Abständen zu wiederholen, nur so bleibt das Leder dauerhaft in einem guten Zustand, der zudem den Innenraum optisch eindrucksvoll aufwertet.

(Bildmaterial: @Shutterstock/333750692)


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