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Die besten Angebote für VW Käfer kaufen

Wer einen VW Käfer kaufen will, sollte sich unbedingt an diese Tipps halten

Als der VW Käfer 1938 noch als KdF-Wagen in die Produktion ging, ahnte niemand, dass dieser kugelige Wagen zu einem der bekanntesten und bis heute gefragtesten Fahrzeuge in der Automobilgeschichte würde. Mittlerweile genießt der Käfer Kultstatus und wird auf dem Gebrauchtwagenmarkt zu Liebhaberpreisen gehandelt. Wer den VW Käfer kaufen will, muss also gewillt sein, für ein gut erhaltenes Exemplar hohe Geldbeträge zu zahlen. Da jedoch selbst die jüngsten Käfer-Modelle schon 30 Jahre auf dem Buckel haben, ist die Auswahl an fahrtüchtigen und weitestgehend gut erhaltenen Exemplaren sehr überschaubar. Worauf sollte man also bei der Suche nach einem gebrauchten Käfers achten, damit der Kauf nicht zum finanziellen Desaster wird?

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Markenbeschreibung

VW Käfer kaufen: Gut erhaltene Originale sind teuer

Der Gebrauchtwagenmarkt bietet eine recht große Auswahl an Käfer-Modellen. Die Produktion des Käfers in Deutschland wurde zwar bereits Ende der Siebzigerjahre eingestellt, jedoch wurde er noch bis 2003 in Mexiko gebaut. Deshalb sind auf dem Gebrauchtwagenmarkt auch die sogenannten Mexiko-Käfer zu finden, die auch noch Mitte der Neunzigerjahre u. a. von der Lebensmittelkette REWE als Importwagen angeboten wurden. Allerdings handelt es sich bei den Mexiko-Käfern keineswegs um modernere und gar besser erhaltene Exemplare.

Jedem Interessenten sollte schon vorher klar sein, was er oder sie mit dem Fahrzeug überhaupt vorhat. Wenn der Käfer möglichst im Originalzustand erhalten bleiben soll, sollte man sich nach einem unverbastelten Exemplar umsehen. Bereits aufwendig restaurierte Modelle sind allerdings teuer und können, z. B. als sehr begehrtes Hebmüller-Cabrio, auch mal mit 60.000 Euro und mehr angeboten werden. Wer selber restaurieren will, findet günstigere Exemplare, die je nach Modell, Baujahr und Zustand schon ab 500 Euro zu bekommen sind. Letztere eignen sich auch für individuelle Umbauten, wobei man dann nicht mehr zwingend auf den Originalzustand achten muss. In allen Fällen wichtig ist jedoch, dass jedes ausgesuchte Modell entweder möglichst wenige Schwachstellen hat bzw. diese bereits vor dem Kauf bekannt sind.

Darauf ist unbedingt zu achten, bevor man einen VW Käfer kauft

Die wichtigsten Stellen, auf die man beim VW Käfer achten muss, sind seine Karosserie, die Bodengruppe und das Fahrwerk. Beim VW Käfer Cabrio sollte man zudem das Verdeck ausgiebig begutachten. Wenn das Fahrzeug außerdem einen Originalmotor besitzt, sollte natürlich auch dessen Zustand überprüft werden. Selbstverständlich sollte sich die Begutachtung nicht nur auf das Äußere und das Innere des Käfers beschränken – ein Blick unter den Wagen sowie in den Kofferraum, Motorraum und in jede Ritze und unter jeden Teppich lohnt sich ebenfalls. Bei diesem Fahrzeug gibt es viele Details, auf die man achten kann. Außerdem können Mängel geschickt kaschiert worden sein, sodass der Käfer auf den ersten Blick völlig in Ordnung aussieht. Aber eben nur auf den ersten Blick. Wer sich nicht gut genug auskennt, sollte einen Kenner mitnehmen.

Karosserie und Innenraum sollten intakt sein

Karosserie und Lack sind das erste, was man beim Käfer in Augenschein nehmen kann. Das größte Problem an dieser Stelle ist der Rost – und dieser kann sich praktisch überall festsetzen. Deshalb sollte man bei der Begutachtung sehr penibel vorgehen. Zunächst schaut man sich die Fahrzeugfront und die Kotflügel an – sind hier Steinschlag-Schäden oder gar Rost zu sehen? Auch ein Blick auf die Unterseite der Kotflügel und der Türen kann sehr aufschlussreich sein. Das Trittbrett verdient ebenfalls Begutachtung – sowohl von oben wie auch von unten: Das Blech unter dem Gummi rostet gern. Dieser Mangel lässt sich jedoch durch Ersatzteile noch relativ leicht beheben; komplizierter wird es hingegen, wenn die Holme rosten, auf denen die beiden Trittbretter befestigt sind. Rost kann sich außerdem am Heckabschlussblech, an den Auspuffendrohren, an den Regenrinnen sowie an der Kofferraumklappe bilden. Wer einen VW Käfer der Baujahre 76 bis 78 kaufen will, muss besonders gut aufpassen, vorausgesetzt, er oder sie findet noch ein Exemplar aus dieser Zeit. Damals hat Volkswagen nämlich, wie auch einige andere Autohersteller, aufgearbeitetes Schrottblech für die Karosserie des Käfers verwendet. Fahrzeuge dieser Baujahre gelten als qualitativ minderwertig und sollten besser gemieden werden.

Im Wageninneren des Käfers sollte es weder muffig noch feucht riechen, denn das ist immer ein Garant dafür, dass er an irgendeiner Stelle rostet oder schimmelt. Auch das Wageninnere sollte man so gut es geht auf Rost inspizieren und auch einen Blick unter die Teppiche nicht scheuen. Die Verkleidungen, Polster sowie der Dachhimmel sollten intakt sein, es sei denn, man möchte diese ohnehin erneuern. Außerdem sollten die Gurte auf Verschleiß kontrolliert werden.

Auch unterm Käfer kann es rosten

Wer die Möglichkeit hat, sollte den Käfer auf einer Hebebühne begutachten. Denn nur so lässt sich die Bodengruppe bestmöglich beäugen. Hier sollten Interessenten insbesondere auf den T-förmigen Rahmenkopf achten, der vollständig untersucht und möglichst gesund sein sollte. Stimmt an ihm etwas nicht, muss man für einen Tausch etwa 500 Euro einplanen. Des Weiteren sollte die Bodenplatte auf Rost abgeklopft werden und auch der Batterieboden sollte rostfrei sein. Wer einen Käfer als Cabrio vor bzw. über sich hat, sollte zusätzlich die Längsträger auf Rostbefall untersuchen. Wichtig: Nicht von frischem Unterbodenschutz täuschen lassen und außerdem sollte man einige Schrauben überprüfen – sie sollten weder durchdrehen, noch festgerostet sein.

VW Käfer Cabrio: Das Verdeck gehört zu den wichtigsten Schwachstellen

Beim VW Käfer Cabrio ist zudem das Verdeck ein besonders wichtiges Element, das vor dem Kauf eine umfassende Begutachtung verdient. Es sollte überall sauber anliegen und keinerlei Risse und Löcher haben. Schon bei kleinen Rissen kann man davon ausgehen, dass das Verdeck früher als später ausgetauscht werden muss. Kostenpunkt allein für die neue Pelle: zwischen 300 und 700 Euro. Löcher im hinteren Teil weisen oft auf einen gelösten Heckspriegel hin. Muss dieser ausgewechselt werden, kommen zusätzliche Kosten von etwa 200 Euro hinzu – wenn man es selbst macht. Hat man ein Käfer-Cabrio vor sich, dessen Verdeck noch nie getauscht wurde, sollte man dieses besser direkt austauschen lassen.

Fahren soll er auch noch: Darauf beim Fahrwerk, Motor und Getriebe achten

Nachdem der VW Käfer ausgiebig in Augenschein genommen wurde und man sich durch einen Blick unter die Motorhaube vom Zustand des Motors überzeugt hat, sollte der Kugel-Porsche nun auch zeigen, was er drauf hat. Im Idealfall springt der Originalmotor schon nach ein paar Motorumdrehungen an. Tut er das nicht, muss es nicht gleich ein Grund zur Sorge sein: Wurde das Fahrzeug eine längere Zeit nicht bewegt, kann der Boxer durchaus erst nach mehreren Startversuchen anspringen. Lässt man den Motor etwas warmlaufen, sollte er beim Gasgeben sauber und ohne zu ruckeln hochdrehen. Ist dies nicht der Fall, könnte die Zündanlage der Grund dafür sein und sollte überprüft werden. Wenn der Wagen läuft, gilt es, auf das Motorgeräusch, die Schaltung und die Kupplung zu achten. Beim Schalten sollte beispielsweise kein Auspuffknallen zu hören sein und auch die Kupplung darf beim Anfahren nicht rupfen.

Während der Fahrt sollte man außerdem darauf achten, ob die Lenkung leicht und präzise erfolgt und auch die Bremsen (inklusive der Handbremse) sollten auf ihre Funktion überprüft werden. Bei den Bremsen ist es besonders wichtig, dass nach Mehrfachbremsungen die Bremskraft nicht nachlässt. Die Funktion der Stoßdämpfer überprüft man beim Fahren über Bodenwellen – der Käfer sollte hierbei nicht zu lange nachschwingen. Wenn zu guter Letzt auch die Radlager in Ordnung sind, dann handelt es sich um einen der wenigen gut erhaltenen VW Käfer, die man heutzutage noch kaufen kann. Und dieser ist für Sammler und Fans immer eine absolute Kaufempfehlung.

Technische Daten

VW Käfer (ab 1946)
Produktionszeitraum1938–1985
Preis (Gebrauchtwagen)ab 500 €
Höchstgeschwindigkeit105–135 km/h
0–100 km/h50–20 Sek.
Verbrauch (kombiniert)12,5–7,5 l/100 km
CO₂k. A.
Zylinder/Ventile4/8
Hubraum1.131–1.584 cm³
Leistung (kW/PS bei U/min.)18,4–37/25–50 bei 3.300–4.100
Drehmoment (Nm bei U/min.)67–106 bei 1.700–3.000
Maße (L x B x H)4.060–4.140 mm x 1.540–1.585 mm x 1.500 mm
AntriebHeck
Tankinhaltk. A.
TreibstoffBenzin
Leergewicht730–940 kg

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem »Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen «entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

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