Mit der Checkliste von PKW.de gehen Sie beim Gebrauchtwagenkauf auf Nummer sicher.
Mit unserer Checkliste stellen Sie sicher, dass Sie beim Besichtigen eines Autos alles überprüfen. SuperOhMo / Shutterstock.com

Mit unserer Checkliste enttarnen Sie Mängel beim Gebrauchtwagenkauf

Diese 10 Dinge gilt es beim Kauf eines Autos unbedingt zu befolgen

Beim Gebrauchtwagenkauf gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren und das auserwählte Fahrzeug genau zu inspizieren. Hierzu zählt nicht nur eine optische Sichtung, sondern am besten auch eine Probefahrt, um den technischen Zustand des Wagens optimal erfassen zu können. Auf was es besonders zu achten gilt, erfahren Sie mithilfe unserer Checkliste, mit der Sie beim nächsten Gebrauchtwagenkauf bestens gerüstet sind.

hannah
von Hannah Greven, Redakteur*in bei PKW.de 26.03.2015

Händler- oder Privatkauf - Was ist besser?

Die wichtigste Entscheidung trifft man bereits vor dem Kauf eines neuen Autos: Ob man ein Auto besser beim Händler oder lieber von einer Privatperson kauft. Wir empfehlen Ihnen grundsätzlich, ein Auto beim Händler zu kaufen. Beim Privatkauf lauern jede Menge Risiken, der Händler ist indes zu einer gesetzlichen Gewährleistung verpflichtet und sichert unter Umständen weitere Garantieleistungen zu. Lesen Sie hierzu auch unsere weiterführenden Tipps, wenn Sie ein Auto gebraucht kaufen möchten.

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Unsere Checkliste – 10 Tipps für den Gebrauchtwagenkauf!

• Ein sauberes Auto macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck, doch meistens stecken die Mängel im Detail. Prüfen Sie das Fahrzeug deshalb ganz genau auf Sichtschäden wie Beulen, Lackkratzer und Rost. Ist der Lack an manchen Stellen unterschiedlich hell und dunkel oder sind Lackspuren an Stellen wo sie nicht hingehören (z.B. an Gummidichtungen oder im Kotflügel), ist das ein Anzeichen dafür, dass der Wagen überlackiert wurde.

• Schauen Sie auch nach, ob alle Türen sowie die Motorhaube und der Kofferraumdeckel einwandfrei schließen und halten Sie nach Auffälligkeiten bei den Spaltmaßen Ausschau.

• Fragen Sie beim Verkäufer nach, ob der Wagen einen Unfall hatte, denn dies führt in aller Regel zu einer Wertminderung.

• Einer der wichtigsten Punkte auf der Checkliste beim Gebrauchtwagenkauf ist der Blick in den Motorraum. Hier gilt es aber nicht nur darauf zu achten, ob das Aggregat sauber oder ölig ist, sondern – falls vorhanden – auch die Wartungskarten für Öl, Bremsflüssigkeit und andere Motorkomponenten zu begutachten. Am besten ist, Sie informieren sich vorab über mögliche Schwachstellen des Fahrzeugmodells und achten bei der Fahrzeugbesichtigung auf genau diese Details.

Kontrollieren Sie die Reifen auf ihre Profiltiefe. Vom Gesetzgeber sind mindestens 1,6 mm vorgeschrieben, der ADAC empfiehlt jedoch Sommerreifen bereits bei 3 mm und Winterreifen bei 4 mm Restprofiltiefe zu erneuern. Fragen Sie eventuell beim Verkäufer nach, ob noch ein weiterer Reifensatz zum Fahrzeug vorhanden ist.

Vergleichen Sie den Kilometerstand auf dem Tacho mit dem im Inserat sowie mit den Daten aus dem Serviceheft. Hier sollten sich keine Unstimmigkeiten ergeben. Lesen Sie in unserem Ratgeber auch nach, wie man bei einem Gebrauchtwagen einen möglicherweise manipulierten Kilometerstand erkennt.

• Ebenfalls ein wichtiger Aspekt auf der Checkliste ist beim Gebrauchtwagenkauf die Probefahrt. Falls möglich, sollten Sie eine Testfahrt unternehmen und dabei sämtliche Cockpit-Instrumente und Schalter auf ihre Funktionsfähigkeit prüfen. Auch auf den Zustand von Motor, Getriebe, Lenkung und Bremsen sollte man genau achten. Haben Sie Zweifel, was die Fahr- und Betriebssicherheit des Fahrzeugs betrifft, nehmen Sie sich einen unabhängigen Kfz-Sachverständigen von einer der großen Prüforganisationen wie TÜV oder Dekra zur Seite.

• Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, zu überprüfen, ob das Fahrzeug schadstoffarm ist. Dies ist an einer grünen Umweltplakette auf der Frontscheibe zu erkennen. Diese garantiert uneingeschränkte Einfahrt in alle Umweltzonen.

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• Kommt es zum Kaufabschluss, sollte ein ordentlicher Kaufvertrag aufgesetzt werden. Darin sollten neben den Daten des Verkäufers auch eventuelle Mängel des Fahrzeugs protokolliert werden. Im Vertrag sollte auch stehen, wer die Ab- oder Ummeldung des Fahrzeugs vornimmt, in der Regel macht das aber der Händler für Sie.

• Lassen Sie sich abschließend alle wichtigen Unterlagen aushändigen. Dazu gehören im Besonderen Zulassungsbescheinigungen sowie Serviceheft und eventuell Nachweise über die letzte Haupt- und Abgasuntersuchung.

Am besten drucken Sie unsere Checkliste aus und nehmen Sie zum Gebrauchtwagenkauf mit. Auf diese Weise gehen Sie auf Nummer sicher, dass Sie auf alles Wichtige Acht geben.


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