23.10.2020

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Unterhaltskosten fürs Auto – so viel kostet Ihr Kfz wirklich!

Erfahren Sie hier, wie hoch die monatliche finanzielle Belastung für Ihren Wagen ist
Unterhaltskosten Auto: So hoch ist die monatliche Belastung!
Fahrzeughalter unterschätzen schnell die monatlichen Unterhaltskosten ihres neuen Autos. Lisa-S / Shutterstock.com
sascha
Einleitung von Sascha Nendza, Redakteur bei PKW.de 23.10.2020

Wer sich ein neues Auto zulegen möchte, sollte nicht allein den Kaufpreis im Auge haben, sondern auch die monatlichen Fixkosten berückstichtigen, die ein Fahrzeug unweigerlich verursacht. Die Höhe der monatlichen Unterhaltskosten ihres Autos können jedoch nur die wenigsten Fahrzeughalter beziffern. Wir geben Ihnen eine Hilfestellung, damit der neue Wagen nicht zu einer unerwartet hohen finanziellen Belastung wird.

  1. Wie hoch sind die Unterhaltskosten für mein Auto?
  2. Worauf sollte ich bei den Spritkosten achten?
  3. Wie kann ich den Wertverlust berechnen?
  4. Kann ich die Wartungs- und Reparaturkosten senken?
  5. Kann ich bei den Versicherungskosten sparen?

Wie hoch sind die Unterhaltskosten für mein Auto?

Ganz gleich ob Neu- oder Gebrauchtwagen: Der Anschaffungspreis ist das, was für die meisten Autokäufer am wichtigsten ist. Weitere Ausgaben wie Betriebskosten und Versicherungen werden bei der Finanzierung des Autos gern außer Acht gelassen. Dabei können die Unterhaltskosten für ein Auto schnell das Budget sprengen und der neue Wagen kann so zur Kostenfalle werden. Spritkosten, Wertverlust, Wartungs- und Reparaturkosten sowie die Einstufung in der Autoversicherung können je nach Fahrzeugmodell sehr unterschiedlich ausfallen und ungeahnte Ausgaben mit sich bringen. Daher gilt es, bereits vor dem Kauf die Unterhaltskosten des Autos zu berechnen, damit später keine bösen Überraschungen auf einen zukommen. Im Internet finden Sie zahlreiche Unterhaltskosten-Rechner, die Ihnen genaue Summen nennen.

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Worauf sollte ich bei den Spritkosten achten?

Die sparsamsten Autos beim Kraftstoffverbrauch sind allein durch ihr geringes Gewicht Fahrzeuge der Kleinst-, Klein- oder Kompaktklasse. Auch Hybride haben einen sehr geringen Kraftstoffverbrauch, jedoch sollte man bei ihnen bedenken, dass der Elektromotor Energie in Form von Strom benötigt und das ein zusätzlicher Kostenpunkt ist. Wir empfehlen Ihnen den Toyota Yaris Hybrid mit 100 PS (Verbrauch 3,3 l), den VW Polo 1.0 TSI mit 95 PS (Verbrauch 4,6 l) oder den Mazda 3 Fastback SKYACTIV-X 2.0 M Hybrid mit 180 PS (Verbrauch 5,4 l). Natürlich sollten Sie bei den Herstellerangaben zum Spritverbrauch oder bei dessen Berechnung daran denken, dass der Verbrauch abhängig ist von Ihrer Fahrweise.

Ein weiterer Aspekt ist die Sorte Kraftstoff, die Sie tanken. Die Dieselpreise sind grundsätzlich etwas niedriger als die Benzinpreise, aber bedenken Sie, dass ein Benziner in Sachen Anschaffung, Steuern und Versicherung günstiger ist.

Wie kann ich den Wertverlust berechnen?

Bei der Berechnung des Wertverlusts kommt es neben der Kilometerleistung und dem Baujahr auch auf den optischen Zustand im Vergleich zum Fahrzeugalter an. Aber bedenken Sie unbedingt auch die Marktnachfrage: beliebte Modelle und gute Ausstattung können für eine größere Wertstabilität sorgen. Der Wertverlust wiegt vor allem bei einem Neuwagen besonders schwer. Wer diesen Posten möglichst gering halten möchte, sollte unter Umständen über den Kauf eines Gebrauchtwagens nachdenken. So haben die meisten Kfz nach rund drei Jahren den größten Wertverlust bereits hinter sich und die monatlichen Autokosten werden so etwas abgefangen.

Wenn Sie ein besonders wertstabiles Auto kaufen möchten, empfehlen wir Ihnen den Opel Karl 1.0 (Kleinstwagen), den Audi A5 Sportback 2.0 TDI(Obere Mittelklasse), einen Mercedes-Benz S 300 BlueTec Hybrid(Oberklasse) oder einen BMW I3 Range Extender (Elektro).

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Kann ich die Wartungs- und Reparaturkosten senken?

Wer Kosten bei der Wartung sparen möchte, kann durchaus kleinere Wartungsarbeiten selber durchführen. So sind das Wechseln des Kühlwasser, das Überprüfen des Reifendrucks und die Kontrolle des Verbandskastens nach Ablaufdatum Dinge, die auch Laien einfach selber machen können. Wenn Sie schon Erfahrung mit der Wartung Ihres Autos haben, können Sie außerdem verschiedene Flüssigkeiten im Auto austauschen, z.B. die Hydraulikflüssigkeit der Servolenkung oder das Motoröl. Bedenken Sie aber, dass Sie alle 2 Jahre ihr Auto zur Hauptuntersuchung bringen müssen.

Bei den Reparaturkosten kann man in den seltensten Fällen Geld sparen. Zwar können Sie durch einen Kostenvoranschlag böse Überraschungen beim Bezahlen verhindern und sich im Vorfeld über die besten und günstigsten Werkstätten in Ihrer Nähe informieren. Aber wenn Sie einen Unfall haben oder ein wichtiges Bauteil defekt ist, ist eine Reparatur unvermeidlich.

Wenn Sie die Wartungs- und Reparatur-Kosten niedrig halten wollen, sollten Sie über den Kauf eines Elektrofahrzeugs nachdenken, denn Elektromotoren haben deutlich weniger verschleißanfällige Bauteile als Verbrennungsmotoren.

Kann ich bei den Versicherungskosten sparen?

Die Kosten Ihrer Kfz-Versicherung hängen von der Typklasse, dem Zulassungsbezirk, dem Schadenfreiheitsrabatt und von der Anzahl der gefahrenen Kilometern pro Jahr ab. Eine Kfz-Versicherung in Deutschland ist verpflichtend, nicht aber eine Kaskoversicherung, die natürlich ebenfalls Einfluss auf die Unterhaltskosten hat.

Grundsätzlich zahlen Fahranfänger einen höheren Versicherungsbeitrag, aber diese Hürde kann man mit einigen Tricks umgehen. Jedes Jahr, dass Sie schadensfrei unterwegs sind, steigt ihre Stufe in der Schadensfreiheitstabelle ab. So erhalten Sie Rabatte auf Ihre Versicherungssumme.

Wann lohnt es sich, die Kfz-Versicherung zu wechseln? Wir haben die Antwort!


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