Autos aus fremden Märkten: Auf diese Autos sind wir neidisch

Nicht alle Autos gibt es in Deutschland zu kaufen. Diese Fahrzeuge wünschen wir uns auch für den heimischen Markt.
Autos dieser Welt
Der Automarkt hat mehr zu bieten, als das heimische Angebot. John T Takai / Shutterstock.com
jonas
Einleitung von Jonas Futschik, Redakteur bei PKW.de 17.10.2017

Die Modellvielfalt auf dem heimischen Automarkt ist eine der größten der Welt. Besonders amerikanische Autokäufer schauen immer wieder neidisch nach Europa. Trotzdem gibt es auf der ganzen Welt Automodelle, die auf deutschen Straßen für noch mehr Abwechslung sorgen könnten. Hier sind die 5 besten Autos, auf die Autofahrer hierzulande leider verzichten müssen.

Lexus IS350: Von einem, der auszog, BMW das Fürchten zu lehren

Könnte dem 3er Konkurrenz machen: Der Lexus IS350. Lexus.
Könnte dem 3er Konkurrenz machen: Der Lexus IS350. Lexus.

Lexus verkauft seine Autos seit den Neunzigern auch in Europa. Die edlere Sparte von Toyota sorgte unter anderem mit dem LFA für Aufsehen. Weniger wahnsinnig kommt der Lexus IS 350 daher. Die Limousine der gehobenen Mittelklasse könnte besonders den BMW 3er das Fürchten lehren. Mit 318 PS beschleunigt er genauso schnell wie der größte 3er ohne M-Zusatz, kommt ebenfalls mit luxuriöser Innenausstattung daher und ist mit umgerechnet knapp 40.000 Euro auch noch mehr als 10.000 Euro günstiger als ein ähnlich motorisierter Bayer. Leider müssen wir hierzulande auf den Lexus IS 350 verzichten, in Amerika und Ostasien ist die Sportlimousine aber sehr beliebt.

Toyota Century: So geht Luxus in Japan

Wollsitze und kein Geräusch: Luxus wird in Japan etwas anders definiert.
Wollsitze und kein Geräusch: Luxus wird in Japan etwas anders definiert.

Ebenfalls nicht in Deutschland erhältlich ist der Toyota Century. Auf den ersten Blick wirkt die Luxuslimousine wie ein Relikt vergangener Zeiten, aber auf dem japanischen Markt verbindet man das altbackene Design mit Erfolg. Auch im Innenraum des Toyota Century geht es für westliche Kunden merkwürdig zu: Eine Lederausstattung, wie sie in der Luxusklasse hierzulande üblich ist, gibt es nicht. Stattdessen sind die Sitze mit Wolle bezogen. Diese verursacht beim Ein- und Aussteigen weniger Geräusche, was in der japanischen Kultur als erstrebenswert gilt. Ansonsten ist der Toyota Century aber eine ganz „normale“ Luxuslimousine.

VW Jetta: Volkswagens Dauerbrenner in Amerika

Eine VW-Limousine bekommt man in Deutschland nur selten zu sehen. In Amerika sieht das anders aus. Volkswagen
Eine VW-Limousine bekommt man in Deutschland nur selten zu sehen. In Amerika sieht das anders aus. Volkswagen

Wer hierzulande eine VW-Limousine sucht, muss sich mit dem Passat zufriedengeben. In den USA sieht das etwas anders aus: Hier ist der VW Jetta das meistverkaufte Auto aus deutscher Produktion. Die Zahlen klingen eigentlich gut: bis zu 210 PS, 7 Sekunden auf 100 km/h und ein Verbrauch von passablen 7,2 Litern. Trotzdem wollten die Deutschen keine VW-Limousine mehr. Der Jetta bleibt also, genau wie die Polo-Limousine, dem Rest der Welt vorbehalten.

Toyota Camry: Die Stimme der Vernunft

Das meistverkaufte Auto der USA kommt ausgerechnet aus Fernost. Toyota
Das meistverkaufte Auto der USA kommt ausgerechnet aus Fernost. Toyota

Welches Auto ist das meistgekaufte in Amerika? Der Ford Mustang? Ein Dodge? Oder ein Cadillac? Die Antwort ist überraschend: Der Toyota Camry verkaufte sich im Land der großen Motoren in den letzten Jahren besser als jedes andere Modell. Er ist zwar etwas langweilig, eignet sich aber perfekt für den Alltag auf amerikanischen Straßen. In Europa wollte den Camry niemand haben, offenbar sind Limousinen einfach zu groß für hiesige Straßenverhältnisse. Trotzdem tauchen auf PKW.de immer wieder Exemplare auf, die den Weg nach Europa irgendwie geschafft haben.

UAZ 452: Der Rambo-Bulli

Bulli mit Drogenproblem: Der UAZ 452. linkpusher / <a href='http://www.shutterstock.com>Shutterstock.com</a>
Bulli mit Drogenproblem: Der UAZ 452. linkpusher /