Autoreinigung: Die besten Tipps für die Pflege im Innenraum

Autoreinigung im Innenraum – so erstrahlt Ihr Wagen im neuen Glanz
Autopflege kompakt: So reinigen Sie den Innenraum.
Saugen ist nur ein Teil der Autopflege im Innenraum. Olena Yakobchuk / Shutterstock.com
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Einleitung von Dominik Deden, Redakteur bei PKW.de 09.03.2017

Auch eine vermeintlich simple Autoreinigung im Innenbereich sollte gut geplant sein. Achten Sie vor Beginn darauf, ob sich zum Anschließen eines Staubsaugers eine Steckdose in der Nähe befindet. Falls nicht, nehmen Sie eine Kabeltrommel oder ein Verlängerungskabel zur Hand. Sollte der Weg zur nächsten Steckdose dann immer noch zu weit sein, sollten Sie eine Fahrt zur nächsten Autowaschanlage in Betracht ziehen. Diese sind zudem meist mit Münzstaubsaugern und Ausklopfrosten ausgestattet, die Ihnen die Reinigung des Innenraumes erleichtern. Damit Sie wissen, wie es danach mit der Autoreinigung weitergeht, haben wir für Sie alle wichtigen Informationen zusammenstellt, die Ihnen bei der Innenreinigung Ihres Autos weiterhelfen.

Zu Beginn der Autoinnenreinigung: So beseitigen Sie Staub und Schmutz

Bevor die Autoreinigung richtig losgeht, räumen Sie Teppiche und Fußmatten heraus. Vor allem unter ihnen sammelt sich über einen längeren Zeitraum eine große Menge Staub und Dreck an. Klopfen Sie Teppiche und Fußmatten zunächst gründlich aus und saugen Sie diese – falls notwendig – im Anschluss noch einmal ab. Dann geht es in den Innenraum: Mit dem Sauger entfernen Sie groben Staub im Fußbereich, an den Polstern und der Verkleidung. Finden sich nach dem Absaugen immer noch Flecken auf den Polstern, können Sie diese durch Feuchtigkeit entfernen. Feuchten Sie dazu die Oberfläche im Innenraum zunächst mit einem Spray oder Feuchttuch an und reinigen Sie im Anschluss sorgfältig mit einem Lappen nach. Achten Sie darauf, kreisende Bewegungen durchzuführen und immer auch die umgebende Fläche der betroffenen Stellen zu behandeln. Denn: Durch das Reinigen einzelner Stellen wird Schmutz an den Rand der Flüssigkeit gedrängt, der sich nachher in sogenannten „Wasserflecken“ von der nicht behandelten Oberfläche abhebt.

Aufgepasst: Ledersitze benötigen eine besondere Pflege. Benutzen Sie zum sanften Abwischen spezielle Lederpflegemittel. Diese sollten Sie zuerst auf unauffälligen Stellen anwenden, um dort das Ergebnis zu allererst zu begutachten. Dann nehmen Sie sich den restlichen Teil vor. Achten Sie darauf, dass Sie rückfettende Pflegemittel verwenden.

Entfernung von Haaren und Gerüchen bei der Autoreinigung

Wer oft Hunde und Katzen im Auto transportiert, kennt das Problem: eine Unmenge von Haaren, die sich über Polster und Fahrzeugboden ausbreiten. Helfen kann hier eine Fusselrolle oder das Auslegen von Decken, die dann nach der Fahrt kräftig ausgeschüttelt werden. Nicht nur Tiere, sondern auch Zigaretten, Essen oder Schweiß können zu einem strengen Geruch im Innenraum führen. Auch deren Beseitigung gehört zu einer umfassenden Autoreinigung im Innenraum. Der klassische Wunderbaum oder Hausmütter-Tricks, wie eine Schale gemahlener Kaffee oder ein Stück Apfel, können üblen Geruch für eine gewisse Zeit zwar überlagern, lassen ihn aber langfristig nicht verschwinden. Bei anhaltendem Geruch sollte deshalb der Rat eines Fachmanns hinzugezogen oder über einen Filterwechsel nachgedacht werden, da dieser manchmal die Ursache für die Geruchsentwicklung sein kann.

Zum Schluss noch ein letzter, allgemeiner Hinweis, den Sie unbedingt beachten sollten: Denken Sie stets daran, dass Sie bei der feuchten Reinigung für eine schnelle und gründliche Trocknung der entsprechenden Stellen sorgen. Nur so kann – neben möglichen Wasserflecken auf den Polstern – auch die Bildung von Rost sicher vermieden werden.

(Bildmaterial: @Shutterstock/333714554)


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