Alle Smart Modelle

Alle Smart-Modelle auf einen Blick

Die Gründung von Smart

Beim Ideengeber zum Smart handelt es sich um Nicolas G. Hayek, dem Gründer der Swatch-Gruppe. Die Vorstellung eines kleinen und günstigen Autos, dessen Gestaltung und Prinzip an die Swatch Uhren angelehnt sein sollte, veranlasste ihn zur Gründung der Micro Compact Car AG, als eine Tochtergesellschaft von Daimler-Benz und der SMH SA, im Jahre 1994. Der Name leitet sich aus den Begriffen Swatch, Mercedes und Art ab. Aufgrund konzeptioneller und wirtschaftlicher Differenzen stieg Nicolas G. Hayek jedoch bereits vier Jahre später aus und verkaufte seine Anteile an Daimler-Benz. 2002 ging auch der Rest der Firma an Daimler-Chrysler. Im Zuge dessen sind auch die bekannten Smart Türme verschwunden, da der Kundenservice und Verkauf komplett in die Daimler-Chrysler Filialen eingegliedert wurde.

Das erste Modell

Der Ursmart kam im Jahre 1998 auf den Markt. Beim City-Coupe handelt es sich um ein kleines Stadtauto, welches besonders durch seine auf nur 2,5 Meter begrenzte Fahrzeuglänge besticht. Dies ermöglicht es dem Autofahrer seinen PKW querzuparken und die auch noch so kleinen Parklücken auszunutzen. Ab dem Jahre 2004 wird dieses Modell als Fortwo Coupé und später als Fortwo II weiterentwickelt. Aufgrund einer US-Normkompatibilität ist das Fortwo II Modell inzwischen allerdings um 20 cm verlängert worden. Die dortige Norm sieht größere Crashboxen für hinten und vorne vor. Neben dem Coupé wurde der Smart Fortwo zudem noch als Cabrio auf dem Markt eingeführt.

Oben ohne

Das Cabrio verfügt über ein elektrisch zu öffnendes Stoffdach und herausnehmbare und in der Heckklappe verstaubare Dachholme, ein einzigartiges Detail dieses Modelles. Im Jahre 2007 kam als besonderes Ausstattungsmerkmal eine beheizbare Glasheckscheibe dazu. Von 2001 bis 2004 wurde ein Sondermodell basierend auf dem Fortwo produziert, welches extra auf japanische Ansprüche abgestimmt war. Vor allem kleiner und leichter ist der Smart K und verfügt zudem nur über ganze 598 cm³ Hubraum.

Steroidkur vom Brabus

Seit 1999 ist der Smart auch als eine äußerlich und technisch veredelte Variante unter dem Namen Brabus 1st Edition, später passend zum Nachfolger Modell Fortwo unter dem Namen Brabus Fortwo erhältlich. Mit Hilfe der Jointventure Firma Smart-Brabus GmbH produziert, wurden die Felgen und Bereifung, sowie die Kotflügel hinten und die Frontmaske überarbeitet. Hinzu kommen ein neues Interieur sowie zwei Sportfahrwerke und ein Doppelauspuff.

Die Kleinserie des Crossblade

2002 startete der Crossblade in einer Kleinserie. Von der Bertrandt AG wurde das Fortwo Cabrio zu dem neuen Modell umgebaut. Der Crossblade hat nicht mehr viel mit seiner Basis zu tun, und verfügt weder über ein Dach noch über eine Frontscheibe. Die herkömmlichen Türen wurden lediglich durch schmale Sicherheitsbügel ersetzt. Dieses Modell stellt daher ein reines Spaßgefährt dar und ist ausschließlich für Schönwetterfahrten konzipiert.

Der Roadster: Ein kurzes Abenteuer

Ebenso ein Funmodell ist der von 2003 bis 2005 produzierte, sportliche Smart Roadster. Ab 2004 erhältlich war zudem noch die Brabus-Variante des Roadster. Wahlweise mit Stoffdach oder Hardtop ausgestattet, unterscheiden sich der Roadster und dessen Coupé-Variante hauptsächlich durch die Größe des Kofferraums. Zahlreiche Sondereditionen begleiten die Roadster Serie, wie zum Beispiel die Edition Bluewave, das Modell Affection, das Modell Speedsilver, der Brabus Xclusive und die Collectors Edition. Im MTV Roadster gehört unter anderem ein Apple iPod und ein Soundsystem zur Grundausstattung. Aufgrund der ungünstigen Preispolitik und einem, im Vergleich mit der Konkurrenz, wie z.B. den Roadstermodellen von Mazda, Lotus und Opel, relativ schwachen Motorleistung mit 45-74 KW konnte sich die Smart Roadster Serie nicht lange auf dem Automarkt behaupten.

Welche Merkmale besitzt der Smart Forfour?

Dies gilt ebenso für das Kompaktmodell, den Smart Forfour, welcher von 2004 bis 2006 gebaut wurde. In Zusammenarbeit mit Mitsubishi wurde der Forfour gemeinsam mit dem Mitsubishi Colt entwickelt. Die beiden PKWs teilen sich die Plattform und die technischen Komponenten. Nicht gebaut wurde dagegen der geplante Formore, ein Geländewagen, welcher für den US-amerikanischen Markt gedacht war. Seit der Integration in die DaimlerChrysler-Organisation konzentriert sich das Unternehmen ausschließlich auf die Fortwo Reihe und deren veredelte Variante, den Brabus Fortwo.

Smart Gebrauchtwagen: Darauf lässt man sich ein

Auch das beste Auto kann nicht ewig laufen. Smart Gebrauchtwagen leiden oft unter Problemen mit der Steuerkette. Springt die ab, kommt es schlimmstenfalls zu einem Motorschaden. Auch klagen Besitzer eines Smart Gebrauchtwagen häufig über Feuchtigkeit in der Kabine. Das ist an sich zwar nicht gefährlich, aber lästig. Zumindest so lang, bis das Wasser den Sicherungskasten im Fußraum erreicht. Dann bekommt das kleine Auto schnell Probleme mit der Elektrik. Wer einen Smart Gebrauchtwagen kaufen will, sollte sich also die Steuerkette samt Zahnräder, die Dichtungen an Türen und Fenstern und den Sicherungskasten besonders gut ansehen. So hat man mit einem neuen Smart Gebrauchtwagen besonders lange Spaß.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem »Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen« entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.
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