5 Autos, die Sie reicher aussehen lassen, als Sie sind.

Günstige Luxusautos, die garantiert jeden beeindrucken
Ein Leben in Luxus?
Den Rolls Royce gibt's auf PKW.de. Für den Jet müssen Sie schon selbst vor die Tür gehen. Fasttailwind / Shutterstock.com
jonas
Einleitung von Jonas Futschik, Redakteur bei PKW.de 23.02.2018

Der Firmenparkplatz steht mal wieder voller Luxuskarossen und Sie fragen sich, woher die Kollegen das Geld für ein solches Auto haben? Verdient der Herr Maier aus der Buchhaltung etwa mehr als Sie? Oder hat er sich etwa verschuldet? Nein, wahrscheinlich hat Herr Maier einfach nur diesen Artikel gelesen. Ein bisschen Bling muss nicht teuer sein, darum hat PKW.de für Sie die 5 günstigsten Luxusautos herausgesucht. Wir sorgen dafür, dass 5.000 Euro aussehen wie 100.000. Gern geschehen.

Günstiges Luxusauto Nummer 1: Wer schön sein will, muss leiden

Der Blob auf vier Rädern. Ohne ists eigentlich schöner. Porsche Media
Der Blob auf vier Rädern. Ohne ists eigentlich schöner. Porsche Media

Sie wissen, wie man leidet? Sie sind Schmerzen gewohnt und lachen selbst mit Knochenbrüchen noch? Dann ist dieses Auto genau das richtige Modell für Sie. Ältere Porsche Cayennes sind aus mehr als nur einem Grund unpraktisch: Zu groß waren sie schon immer, aber der hohe Kaufpreis ist mittlerweile Geschichte. Exemplare in verschiedenen Stadien des Zerfalls gehen bei PKW.de teilweise für unter 6.000 Euro über den digitalen Ladentisch. Aber Achtung: Was man beim Kaufpreis spart, kann man für Ersatzteile und Wartung locker wieder ausgeben. Und wartungsintensiv sind die alten Cayennes allemal, vor allem bei höheren Laufleistungen. Aber immerhin können Sie, wenn Sie mit dem gemieteten Lupo vorfahren, wahrheitsgemäß behaupten: „Das ist nur mein Zweitwagen, der Porsche ist in der Werkstatt.“

Günstiges Luxusauto Nummer 2: Wer hat den längsten?

Wenn sonst nichts lang ist, dann doch wenigstens das Auto. Art Konovalov / <a href='http://www.shutterstock.com/'>Shutterstock.com</a>
Wenn sonst nichts lang ist, dann doch wenigstens das Auto. Art Konovalov / Shutterstock.com

Sie brauchen viel Platz, aber wenige Freunde und stören sich nicht an den Körperflüssigkeiten der Vorbesitzer in Ihrem neuen Gebrauchten? Dann könnte ein verlängertes Lincoln Town-Car etwas für Sie sein. Diese Stretch-Limousine ist bis heute bei Junggesellenabschieden und Zuhältern gleichermaßen beliebt. Natürlich ist eine solche Verlängerung eines harmlosen Familienautos der mechanischen Integrität nicht zwingend zuträglich, aber wer aussieht, als würde er Champagner duschen, dem sind gelegentliche Werkstattaufenthalte doch ganz egal. Eine gebrauchte Stretchlimo kaufen Sie bei PKW.de teilweise schon für unter 5.000 Euro. Dazu empfehlen wir ein farbenfrohes Samtjackett, Schlaghose und den Escortservice Ihres geringsten Misstrauens.

Günstiges Luxusauto Nummer 3: Griff nach den Sternen

Die Auto gewordene Halbglatze. Daimler Media.
Die Auto gewordene Halbglatze. Daimler Media.

Wer erinnert sich noch an den SLK? Der kleine Roadster von Mercedes verschandelte in den frühen 2000ern das Straßenbild einer jeden großen Stadt. Die Generation der Babyboomer sah sich von der modernen Welt abgehängt und versuchte, ganz logisch, ihren Rückstand mit mehr PS aufzuholen. Während die Midlife-Crisis näher und der Haaransatz nach hinten rückte, ertränkte man alle Sorgen in Benzin. Das Erwachen kam spätestens mit der ersten Werkstattrechnung und heute kann man einen gebrauchten Mercedes SLK aus dem Kaugummiautomaten (oder alternativ lieber bei PKW.de) kaufen. Ob der Roadster Ihrer Eltern als günstiges Luxusauto zählt, müssen Sie mit sich selbst ausmachen, aber für unter 3.000 Euro bekommen auch Sie einen Vorgeschmack auf Ihre Midlife-Crisis.

Günstiges Luxusauto Nummer 4: Eine ziemlich blöde Idee

Trotz Raubkatzenemblem weder schön noch schnell. EML / <a href='http://www.shutterstock.com/'>Shutterstock.com</a>
Trotz Raubkatzenemblem weder schön noch schnell. EML / Shutterstock.com

Wir wissen auch nicht, warum man einen gebrauchten Jaguar kaufen sollte, aber hey, es ist nicht unser Geld. Einen alten S-Type bekommt man mit ein wenig Glück für unter 2.000 Euro. Der Gegenwert: 4 Räder und eine Ansammlung mechanischer Geräte, die manchmal sogar fahren. Kaufen Sie sich einen Hut und ein Teeservice und lernen Sie, wie man „Indeed“ ausspricht, und schon gehören auch Sie zur Aristokratie eines Landes, das seinen Zenit im vorletzten Jahrhundert überschritten hat. God save the Queen, aber einen Werkstattbesuch mit einem Jaguar S-Type kann auch die sich nicht leisten.

Günstiges Luxusauto Nummer 5: Opa weiß, was gut ist.

Ein bisschen senil muss man schon sein: Die E-Klasse. Daimler Media
Ein bisschen senil muss man schon sein: Die E-Klasse. Daimler Media

Kurz vor seinem Umzug ins Heim wollte Opa sich noch einmal richtig was gönnen. Die Generation, die die frühen Mercedes-Modelle noch auf Militärparaden mit Hakenkreuzen geschmückt hat, kaufte ein bisschen deutsche Geschichte. Um dann ein paar Jahre später Opas Grabstein zu bezahlen, musste seine E-Klasse dran glauben. Die genauen Geschichten der einzelnen Exemplare dürften recht bewegt sein, aber wahrscheinlich spielen entweder Drogen oder Geldwäsche eine Rolle. Und wenn Sie sich doch gegen eine E-Klasse entscheiden, ist das auch kein Problem: Jedem Mercedes, den die Deutschen wirklich nicht mehr haben wollen, wird in Afrika ein zweites Leben als Viehtransporter, Traktor oder Geschützträger zuteil. Ganz wie Opa es sich gewünscht hätte.


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