Alfa Romeo 4C Spider.
Heißes Teil, das leider in preislich unschön hohe Sphären abgedriftet ist: Alfa Romeo 4C Spider.

Irre cool, irre teuer

Alfa Romeos 4C Spider ist offiziell in den Markt gestartet

Köln, 28.04.2015 – Drauf gepfiffen, auf diesen perfektionistischen Feinschliff à la Audi, wenn der Alfa 4C mit heißblütigem Röhren an einem vorbeizischt. Wie es sich für einen Italiener gehört, hat er Charakter. Und dieser Charakter sorgt zusammen mit einem knappen Angebot (3.500 Stück pro Jahr) für Begehrlichkeiten, die offensichtlich die Preise in die Höhe treiben. Wie einst beim 8C, kann Alfa auch beim 4C Spider unverschämte Preise aufrufen. 72.000 Euro lautet die jüngste, überraschend selbstbewusste Eskalationsstufe.

mario
von Mario Hommen, Redakteur*in bei PKW.de 28.04.2015

Die Ende der Nullerjahre von Alfa Romeo gebaute Superflunder 8C wurde einst für sportliche 160.000 Euro angeboten. Trotz des hohen Preises hatte Alfa kein Problem, die teuren und seltenen Stücke am Markt abzusetzen. Will man heute einen 8C gebraucht kaufen, muss man deutlich mehr Geld investieren.

Eine in gewisser Weise ähnliche Entwicklung gibt es derzeit beim 4C, den Alfa 2014 zunächst für noch recht günstige 50.500 Euro angeboten hat. Gebraucht muss man derzeit allerdings meist mehr als 60.000 Euro bezahlen. Das liegt auch daran, dass gut ein Jahr nach dem Marktstart der Neupreis vom Hersteller zusammen mit einer leichten Aufwertung der Ausstattung auf recht üppige 62.000 Euro angehoben wurde. Dieser Preisexplosion nicht genug, haben die Italiener nun auch die Summe für die bald verfügbare Spider-Version bekannt gegeben: Für das kleine Stöffchen über der Fahrgastzelle ist ein fünfstelliger Aufschlag fällig, denn der 4C Spider soll 72.000 Euro kosten.

Flotter Feger

Offen und geil: Alfa 4C Spider.
Offen und geil: Alfa 4C Spider.
Immerhin wird dem Käufer dafür ein sehr sportliches Fahrerlebnis geboten. Wie schon das Coupé, so wird auch der Spider von einem 240 PS starken 1,75-Liter-Turbobenziner angetrieben. Die via Doppelkupplungsgetriebe an die Hinterachse geleitete Kraft soll auch die Offen-Variante in 4,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 wuppen. Bei 258 km/h ist Schluss. Die gute Performance hat der 4C seinem Leichtbau zu verdanken. Unter anderem das Kohlefaser-Monocoque sorgt für ein Gewicht von unter einer Tonne. Damit ist der zusätzlich versteifte Spider übrigens 45 Kilogramm schwerer als das 4C Coupé, welches 945 Kilogramm wiegt.

Die 72.000 Euro teure Basisversion des 4C Spider kommt bereits gut ausgestattet daher. Neben 17-Zoll-Rädern vorne und 18-Zöllern hinten gehören auch eine Klimaanlage, ein Tempomat sowie eine Alpine-Audioanlage mit Sieben-Zoll-Display zum Serienumfang. Gegen Aufpreis kann man noch ein Sportpakt für 4.100 Euro und den exklusiv dem Spider vorbehaltenen Gelbton Giallo ordern.

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(Bildmaterial: Alfa Romeo)


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