Smarte Soundmaschine

Smart Forgig protzt mit 5.720-Watt-Anlage von JBL
Smart Forgig
Spontanes Konzert gefällig? Der Smart Forgig kann für die kompetente Beschallung sorgen.
mario
Einleitung von Mario Hommen, Redakteur bei PKW.de 18.05.2015

Köln, 18.05.2015 – Will man als Kleiner von der Umwelt wahrgenommen werden, muss man sich schon etwas einfallen lassen. Wie zum Beispiel Smart mit der jetzt vorgestellten Studie Forgigs, die statt mit physischer Präsenz oder PS-Zahl mit einer mächtigen Audio-Anlage protzt. JBL war hier der Audiopartner, der dem schnuckeligen Fortwo ein gewaltiges 5.720 Watt Audio-Feuer eingehaucht hat.

Dabei ist das Forgigs-Konzept nicht allein für die Beschallung der Insassen gedacht, sondern vielmehr als ein Technik-Tempel mit starker Außenwirkung. So wurde der Forgigs, wie der Name schon andeutet, als fahrbarer Verstärker für Live-Konzerte von Straßenmusikern entwickelt. Das ist nicht nur reine Theorie: Smart will sich im Sommer 2015 als “kleinste Konzert-Location der Welt” auf einer Europatournee der Öffentlichkeit zeigen.

Fünf Verstärker

Von außen sieht der Forgig wie ein normaler Smart aus.
Von außen sieht der Forgig wie ein normaler Smart aus.
Damit ein größeres Publikum souverän beschallt werden kann, wurden fünf Verstärker verbaut, die für einen Schalldruck von bis zu 150 dB sorgen sollen. Wer es genau wissen will: Drei Verstärker vom Typ JBL GTO 804 EZ sind für die Hoch- und Mitteltöner verantwortlich, während zwei JBL GTO 751 EZ die Subwoofer verarzten. Ausgegeben werden die Töne von vier Lautsprechersets vom Typ JBL GTO 609 C mit je zwei Hoch- und zwei Mitteltönern. Zu diesen 16 Lautsprechern kommen zwei kräftige Bässe mit je 30 cm Durchmesser.

Und für Audiophile verrät Smart noch einige weitere Details. So werden die Musiksignale von einem digitalen Signalprozessor (DSP) des italienischen Spezialisten Mosconi aufbereitet. Der Soundprozessor kann über acht Kanäle ausgeben und verarbeitet über Bluetooth-Streaming auch unkomprimierte Files in Formaten wie Wave oder Flac, dazu natürlich beispielsweise auch Lossless- oder MP3-Dateien. Die Signale werden mit A2DP (Advanced Audio Distribution Profile) von mobilen Geräten wie Tablets oder Smartphones übertragen, unterstützt werden iOS-, Android- und Windows-Geräte.

Schick integriert

Dominant: Die Verstärker-Batterie im Smart Forgig.
Dominant: Die Verstärker-Batterie im Smart Forgig.
Bei der Integration der Anlage hat man auf ein mit dem Smart-Design stimmiges Einbau-Konzept geachtet. Je drei Mitteltöner wurden in die Türen integriert, vier Hochtöner fanden ihren Platz in der Armaturentafel. Die Subwoofer füllen den Gepäckraum des Smart Fortwo, wo sie von je einem Mittel-/Hochtönerpaar links und rechts in der Heckklappe flankiert werden. Geblieben sind dem Smart damit zwei Sitzplätze, einen Kofferraum gibt es allerdings nicht mehr. Dafür verfügt der Forgigs über eine Ambientebeleuchtung innen und außen, die, vom Jockey oder dem Audioprozessor gesteuert, in beliebigen Farben leuchten kann.

Noch nicht genug Superlative? In das unverkäufliche Einzelstück wurden übrigens auch zehn Quadratmeter Alubutyl zur Dämmung der Fahrgastzelle und Türtafeln verbaut. Insgesamt 100 Meter Strom-, Lautsprecher- und Signalkabel verstecken sich hinter den Verkleidungen.

Lesen Sie hier mehr über den Smart Fortwo auf PKW.de

(Bildmaterial: Smart)


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