Autobatterie laden: So kommt der Saft in den Akku

Was tun, wenn kein Strom mehr fließt?
Akku leer?
So schaffen Sie wieder Saft in die leere Batterie. kurhan / shutterstock.com
jonas
Einleitung von Jonas Futschik, Redakteur bei PKW.de 29.06.2018

Wenn das Auto nicht ganz rundläuft, zwischendurch stottert und immer wieder ausgeht, muss das nicht an einem teuren Motorschaden liegen. Viel eher ist einfach die Batterie kaputt. Dieses Bauteil altert, genau wie das Auto selbst, und verliert immer mehr Kapazität. Wenn Sie aber einfach nur vergessen haben, das Licht auszuschalten, und sich die Autobatterie über Nacht entladen hat, können Sie sie ganz einfach aufladen. Wie das geht und was Sie dafür brauchen, weiß PKW.de.

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Autobatterie aufladen beim Fahren

Wenn Sie jemanden kennen, der Ihnen Starthilfe geben kann, und Sie nicht über ein Ladegerät verfügen, können Sie Ihr Auto einfach während der Fahrt aufladen. Währenddessen müssen aber alle nicht zwingend nötigen elektrischen Geräte ausgeschaltet werden. Also: Radio aus, Klimaanlage aus und vielleicht sollten Sie ausnahmsweise auch auf die Sitzheizung verzichten. Wenn Sie während der Fahrt die Autobatterie aufladen wollen, gilt außerdem: hochtourig fahren. Wer schon mal wie ein schlechter Rennfahrer alle Gänge voll ausfahren wollte, der bekommt jetzt Gelegenheit dazu. Nach etwa einer halben Stunde sollte die Batterie voll genug sein. Der Nachteil: Die Spritkosten für so eine Fahrt sind ziemlich hoch und Sie könnten etwas doof aussehen, wenn Sie Ihren Fiat Punto nahe des Drehzahlbegrenzers bewegen.

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Ladegerät für die Autobatterie

Mit so einem Ladegerät wird die Autobatterie schnell wieder voll. AlexLMX / <a href='http://www.shutterstock.com'>shutterstock.com</a>
Mit so einem Ladegerät wird die Autobatterie schnell wieder voll. AlexLMX / shutterstock.com

Wenn Sie in der heimischen Garage Ihre Autobatterie aufladen wollen, brauchen Sie dazu ein Ladegerät. Die ausführliche Anleitung zum Abklemmen der Batterie gibt es hier. Die Kurzversion: Erst das schwarze Kabel (Minuspol) abnehmen, dann das rote (Pluspol). Stellen Sie unbedingt sicher, dass das Ladegerät noch nicht an der Steckdose hängt, und schließen Sie die Batterie an das Gerät an. (Kurzversion: Erst rot, dann schwarz). Stellen Sie sicher, dass eventuell entstehende Gase aus der Batterie austreten können, ohne dass es zu einer säurehaltigen Explosion kommt. Die meisten Energiespeicher haben dafür Luftlöcher. Wenn diese frei sind, kann es losgehen. Stecken Sie das Ladegerät in die Steckdose und warten Sie. Die Ladespannung und die Überwachung des Ladevorgangs übernehmen moderne Ladegeräte von selbst. Geräte mit analoger Anzeige sind fertig, wenn der Zeiger auf 0 steht, also kein Strom mehr in den Akku fließt.

Das Aufladen der Autobatterie dauert ein paar Stunden

Wenn der Ladevorgang beendet ist, können Sie das Ladegerät wieder abnehmen (Kurzversion: Stecker raus, dann schwarz, dann rot) und die Batterie wieder anklemmen (Kurzversion: Erst rot, dann schwarz). Motorhaube zu, fertig. Wenn die Prozedur geklappt hat, sollte Ihr Auto sofort wieder anspringen wie sonst auch. Ansonsten liegt vielleicht ein Problem mit der Batterie selbst vor. Öffnen Sie diese trotzdem AUF KEINEN FALL! Neue Autobatterien sind nicht sehr teuer und lassen sich einfach einbauen. Die defekte Batterie nimmt Ihnen die Werkstatt Ihres Vertrauens gerne ab.

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