Lohnt sich der Kauf eines billigen Autos?

Was Sie beim Kauf eines solchen Wagens bedenken sollten, erfahren Sie hier
Billig-Auto, aber Verkaufsflopp: Tata Nano
Der Tata Nano sollte als weltweit billigstes Auto den Markt revolutionieren, wurde aber zum Verkaufsflopp.
sascha
Einleitung von Sascha Nendza, Redakteur bei PKW.de 06.05.2015

Lohnt sich die Anschaffung eines billigen Autos? Worin unterscheidet sich ein günstiger Wagen von einem teuren? Wo finde ich die passenden Angebote? Wir haben für Sie nachfolgend einiges Wissenswertes zusammengestellt.

Billige Autos – Einschränkungen inklusive

Manche Hersteller offerieren ihre Neuwagen bereits für eine mittlere vierstellige Summe – doch lohnen sich billige Kaufangebote? Aus ökonomischer Sicht ist ein billiges Auto nicht zwangsläufig die beste Entscheidung. Letztendlich spart man zwar beim Kauf, die Folgekosten können aber diesen Vorteil wieder aufzehren. Bei billigen Autos muss man zudem meist Einschränkungen bei der Qualität hinnehmen. Um einen möglichst niedrigen Verkaufspreis zu erreichen, werden diese Fahrzeuge von Seiten der Hersteller mit möglichst günstigsten Komponenten versehen. Diese sind in der Regel nicht von Langlebigkeit geprägt und verursachen höhere Reparatur- und Wartungskosten.

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Häufig bemerkt man den Qualitätsunterschied bereits beim Einsteigen. Das Armaturenbrett ist meist aus einfachem Hartplastik und schon nach kurzer Zeit unansehnlich. Oft sind billige Autos zudem sehr spartanisch ausgestattet und weisen Lücken in der Sicherheitsausstattung auf. Einparkhilfe, Klimaanlage oder Bordcomputer gibt es zumeist weder in Serie noch per Aufpreisliste. Nicht selten gibt es Kofferraumbeleuchtung oder Fußmatten nicht einmal ab Werk. Wer geschickt verhandelt, kann diese zwar als Gratis-Beigabe erhalten, doch auf größere Rabatte braucht man bei den knapp kalkulierten Preisen dieser Hersteller nicht zu hoffen.

Billige Autos zeichnen sich selten durch einen hohen Fahrkomfort aus, dies bemerkt man vor allem auf längeren Strecken besonders deutlich. Begrenzt sind häufig auch die Einstellmöglichkeiten für den Fahrer. Auf höhenverstellbare Sitze und verstellbare Sicherheitsgurte muss man häufig verzichten. Manche Dinge sind hingegen nur gegen Aufpreis erhältlich.

Vorsicht beim Kauf eines billigen Autos von privat!

Doch viele Autofahrer suchen auf die Schnelle ein günstiges Mobil, etwa weil der alte Wagen überraschend den Dienst quittiert hat. Wer dann keine großen Ansprüche an den Neuen hat und nur über ein finanziell begrenztes Budget verfügt, der fährt auch mit einem billigen Auto gut. Vielen beschränken sich auch darauf, einen Gebrauchtwagen billig zu kaufen. Hier besteht natürlich gerade beim Privatkauf die Gefahr, dass das vermeintliche Schnäppchen schnell zum Fiasko wird. Möglicherweise stellt sich der smarte Kauf im Nachhinein als Fehlentscheidung dar, da der Wagen nicht hält, was der Verkäufer versprochen hat. Dann kann ein billiges Auto auch zur Kostenfalle werden.

Insofern ist es besser, den Gebrauchtwagen gleich beim Autohändler zu kaufen. Hier bezahlt man vielleicht etwas mehr, dafür haftet der Händler im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistung bis zu zwei Jahre für Mängel am Fahrzeug, die bereits zum Zeitpunkt des Kaufs bestanden. Damit ist das Risiko für den Käufer also deutlich geringer.

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(Foto: ©arulnathan)


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