Oldtimer-Versicherung – was Sie dabei beachten sollten!

Erfahren Sie hier, wie Sie einer Unterversicherung Ihres historischen Fahrzeugs aus dem Weg gehen
Oldtimer-Versicherung: Umfassender Schutz ist für ein historisches Fahrzeug unabdingbar.
Wer einen Klassiker zu seinem Besitz zählen möchte, sollte die passende Oldtimer-Versicherung abschließen.
sascha
Einleitung von Sascha Nendza, Redakteur bei PKW.de 28.07.2015

Hierzulande erfreuen sich immer mehr Autofahrer an dem Besitz eines Oldtimers. Solche historischen Lieberhaberstücke wollen entsprechend gut versichert sein, damit auch im Ernstfall keine böse Überraschung lauert. Wir verraten Ihnen, welche Leistungen bei einer Oldtimer-Versicherung unbedingt inkludiert sein sollten.

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Auch ohne H-Kennzeichen zur Oldtimer-Versicherung!

Wer einen Oldtimer kaufen möchte oder bereits einen besitzt, sollte einen ausreichenden Versicherungsschutz einkalkulieren. Der große Vorteil: Um einen Oldie-Tarif zu bekommen, ist das H-Kennzeichen dabei oftmals keine zwingende Voraussetzung. Denn das begehrte H-Kennzeichen gibt es erst für Fahrzeuge, die weitgehend original und ausreichend gut erhalten sowie mindestens 30 Jahre alt sind. Nicht jedes historische Kfz erfüllt jedoch diese Bedingungen. Zumindest beim Alter gibt es Ausnahmen: Viele Oldtimer-Versicherungen lassen sich bereits für Pkw abschließen, die eigentlich noch als “Youngtimer” gelten und gerade erst 20 Jahre alt sind.

Viele Gesellschaften bieten mittlerweile solche speziellen Oldtimer-Versicherungen an. Auf der Suche nach einer passenden und günstigen Assekuranz kann es sich lohnen, zuerst bei jenen Versicherungen anzufragen, bei denen man bereits Kunde ist. Auf diese Weise lässt sich in vielen Fällen eine sehr preiswerte Police abschließen. Dennoch sollte man den Versicherungsvertrag genauestens durchlesen und auf einige wichtige Punkte achten, die darin enthalten sein sollten, damit Ihr Auto-Schätzchen im Ernstfall gut abgesichert ist.

Vertragsbedingungen genau prüfen

Auch die Beiträge für eine Oldtimer-Versicherung berechnen sich individuell. Im Allgemeinen sind diese abhängig von der Jahresfahrleistung, vom Alter und der Motorisierung des historischen Fahrzeugs sowie von dessen Wert. Aber auch die Unterbringung sowie der Zustand des Klassikers spielen eine gewichtige Rolle für die Höhe der Prämie. Natürlich soll die Oldtimer-Versicherung insbesondere der geringen Fahrleistung Rechnung tragen, denn viele Fahrzeuge werden lediglich in den Sommermonaten bewegt und geruhsam von A nach B kutschiert. Dennoch sollte man sich bewusst sein, dass bei manchem Versicherer lediglich eine jährliche Fahrleistung bis 6.000 km akzeptieren. Diese können bei einem ganzjährig zugelassenen Fahrzeug oftmals schnell erreicht werden.

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Oldtimer – Unterversicherung vermeiden

Häufig ist der Abschluss einer Oldtimer-Police auch an eine bestimmte Zustandsnote sowie der Vorlage eines Wertgutachtens gebunden. Letzteres dient dazu, den tatsächlichen Markwert des Fahrzeugs zu bestimmen. Bedenken sollte man dabei, dass sich der Wert des Wagens durch Reparaturen und Verbesserungen oder durch einen allgemeinen Preiszuwachs im Laufe der Zeit stark ändern kann. Häufig ist eine Wertsteigerung mitversichert, jedoch oft nur bis zu einem bestimmten Prozentsatz beitragsfrei. Gerade bei Exoten kann der Wert des Oldtimers die Deckungssumme der Versicherung jedoch schnell überschreiten. Damit im Schadenfall keine Unterversicherung droht, sollte daher spätestens alle fünf Jahre eine erneute Kurzbewertung des Fahrzeugs erfolgen, um den gegenwärtigen Zeitwert zu ermitteln.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte unbedingt eine Vollkasko für seinen Veteranen abschließen. Wichtig kann es auch sein, dass die Oldtimer-Police eine entsprechende Klausel beinhaltet, die im Schadenfall eine Rückstufung des Versicherten und eine damit einhergehende Beitragserhöhung ausschließt. Manche Versicherer bieten hierzu eine Art “Nix-passiert”-Tarif an, bei dem auch nach einem Haftpflicht- oder Vollkasko-Schaden die Schadenfreiheitsklasse unverändert bleibt. Unter Umständen kann es sich auch lohnen, einen Altvertrag aufzukündigen und einen neuen Vertrag zu günstigeren Konditionen und verbessertem Versicherungsschutz abzuschließen.

(Bildmaterial: GTÜ)

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