Wolf im Schafspelz – Dezente PS-Monster

Diese Autos sind schneller, als sie aussehen. Die besten „Sleeper Cars“ auf PKW.de

Sleeper Car auf der Rennstrecke Sieht harmlos aus, ist aber bissig: Der Wolf im Schafspelz. Michael Stokes / Shutterstock.com

Immer dasselbe: Auf dem Heimweg steht man an der Ampel und nebenan hält ein älteres Auto deutscher Machart, am Steuer ein pickliger Halbstarker, der den drei Mitfahrern beweisen muss, dass er hier das Alphamännchen ist. Er spielt mit dem Gas und sieht herausfordernd herüber. Die Ampel springt auf Grün, die vier Halbstarken machen einen Satz, Reifen quietschen und der Hormonlaster ist verschwunden. Zurück bleibt ein erwachsener Mensch, der solches Gehabe gar nicht nötig hat, und den es nun wirklich nicht stört, von ein paar Kindern in einem geliehenen BMW oder Mercedes überholt worden zu sein.

Und doch, dieses nagende Gefühl der Unzulänglichkeit, dieser Zylinderneid lässt einen einfach nicht los. Wie wäre es stattdessen damit: Der Halbstarkentransporter hält neben Ihnen an der Ampel, der Fahrer spielt mit dem Gas. Ihr Blick geht auf die Karosserie. Kein M oder gar AMG zeugt von automotiven Anabolika. Die Ampel springt auf Grün. Sie treten aufs Gas, der Jüngling auch. Sie lassen ihn im Rauch stehen und rauschen davon. Natürlich immer im Rahmen der geltenden Gesetze. Selbstverständlich. Dem haben Sie’s richtig gezeigt, der wird es sich in Zukunft zweimal überlegen.

So etwas geht nicht mit jedem Auto. Was Sie brauchen, ist ein „Sleeper“, also ein Auto, das so understated aussieht, als stecke nichts als warme Luft unter der Haube. Die 5 besten Sleeper auf PKW.de:

Wolf im Schafspelz 1: Audi RS4 Avant – der Rennkombi

Zieh nach Vorne: Der Audi RS4.Zieh nach Vorne: Der Audi RS4.

Eigentlich ein ganz normaler Kombi, in dem Sie auch Ihre Kinder zur Schule fahren könnten. Fast nichts an diesem Auto würde auf die 381 PS schließen lassen, mit denen es seine Insassen in die Sitze drückt. Abgesehen von dem kleinen Emblem mit den magischen Buchstaben RS. Natürlich gibt es den RS 4 mit Audis Quattro-Allradantrieb. Wem das nicht reicht, der entscheidet sich für ein späteres Modell mit V8-Aggregat und 420 PS. Nie war es so spannend, einen Kombi zu fahren. Auf PKW.de als Gebrauchtwagen ab 30.000 Euro.

Den Audi RS 4 gibt’s auch auch PKW.de.

Wolf im Schafspelz 2: BMW 760 Li V-12 – größer ist immer besser

Viel hilft viel: Der BMW 760.Viel hilft viel: Der BMW 760.

Nur eine große Limousine? Weit gefehlt, denn obwohl die 7er-Serie von BMW besonders für Größe steht, weiß man auch in Bayern: Nur mehr Zylinder sind gute Zylinder. Darum stecken im 760 Li ganze 12 davon. Die sorgen für 445 PS. Trotz des monumentalen Gewichtes von mehr als zwei Tonnen, wuchten die den 7er in 5,5 Sekunden auf 100 km/h. Auch wenn Sie selbst nicht aufs Gaspedal treten, wird Ihr Chauffeur wohl ein breites Grinsen im Gesicht haben. Auf PKW.de tauchen immer wieder Exemplare für ca. 10.000 Euro auf.

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Wolf im Schafspelz 3: Volvo V70R – Schwedischer Raketenbunker

Sicherer als eine Rakete, aber fast genau so schnell.Sicherer als eine Rakete, aber fast genau so schnell.

Stellen Sie sich vor, die Schweden würden einen Bunker bauen, ihn mit einem großen Raketentriebwerk ausstatten und sehen, was passiert. Das Ergebnis dürfte dem Volvo V70R nicht unähnlich sehen. Dank Turboaufladung generiert der Motor 250 PS, der Allradantrieb bringt die Kraft sicher auf die Straße. Und wenn man doch einmal übermütig wird, ist man immer noch von fast zwei Tonnen Stahl umgeben. Sicher konnte Volvo immer schon, schnell aber auch. Der V70R ist selten geworden, darum variieren Preise stark. Auf PKW.de ab 15.000 Euro.

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Wolf im Schafspelz 4: VW Phaeton W12 – Passat auf Steroiden

Luxus-Passat mit Muskeln: Der VW Phaeton.Luxus-Passat mit Muskeln: Der VW Phaeton.

Wenn ein VW Passat eine wilde Liebesnacht mit einem Bugatti Veyron verbringt, dann könnte aus dieser unheiligen Allianz etwas hervorgehen, das dem VW Phaeton nicht unähnlich ist. Wie ein Geschäftsmann mit Aggressionsproblemen gibt sich der Phaeton nach außen hin zurückhaltend und elegant. Wenn man ihn aber tritt, wird der Straßenkreuzer zum Tier: 12 Zylinder in W-Anordnung leisten 450 PS. Das reicht zwar nicht ganz an Veyron-Territorium heran, genügt aber durchaus, um Möchtegern-Rennfahrern eine Lektion zu erteilen. Auf PKW.de ab ca. 10.000 Euro.

Luxuspanzer auf Speed? Gibt’s bei PKW.de.

Wolf im Schafspelz 5: Golf GTI – mehr Golf als der Golf

Muss man nichts mehr zu sagen: Der VW Golf GTI.Muss man nichts mehr zu sagen: Der VW Golf GTI.

Die offensichtliche Wahl. Eigentlich sollte der Golf GTI das Lieblingsauto der Deutschen sein. Weil sich aber landestypisch meist die Vernunft durchsetzt, entscheidet man sich lieber für die Variante ohne GTI. Sonst bekommt man einen Kompaktwagen, der sich auf dem Nürburgring genauso zu Hause fühlt wie auf der A3. In der Spitzenversion leistet der Golf GTI 340 PS und spielt damit in der Oberliga mit. Allerdings ist er selbst als Gebrauchtwagen noch relativ teuer. Je nach Baujahr zwischen 10.000 und 55.000 Euro.

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