Alle Marken und Modelle

Die besten Angebote für LADA gebraucht

Günstiger Offroad-Russe: Den Lada Niva gebraucht kaufen und sparen

Mit dem Lada Niva brachte der russische Hersteller AwtoWAS im Jahr 1976 einen kultigen Offroad-Dauerbrenner auf den Markt, der sich auch dann nicht unterkriegen lässt, wenn andere Fahrzeuge der gleichen Preisklasse bereits aus dem letzten Loch pfeifen. Wer sich den Lada Niva gebraucht zulegen möchte, hat in der Regel Glück: Der Wagen ist hierzulande auf dem Gebrauchtwagenmarkt weit verbreitet und kann entweder als auf den deutschen Markt angepasste Version oder als extrem günstiger Grauimport erworben werden. Beide Möglichkeiten haben ihre Vor- und Nachteile. Generell gilt, dass man an dem Lada Niva auch gebraucht eine lange Zeit Freude hat – wenn man an der einen oder anderen Stelle von Beginn an ein wenig nachbessert und den Überblick behält, was die gängigen Problemzonen angeht. So oder so: Ein Gebrauchtwagenpreis ab 1.500 € ist für einen kompetenten Allradler ein fairer Preis.

LADA gebraucht Benzin

Markenbeschreibung

Ob 4x4 oder Taiga: Der Lada Niva trägt auch gebraucht viele Namen

Wer sich auf dem Gebrauchtwagenmarkt nach einem widerstandsfähigen Allradfahrzeug mit anständigem Kofferraum umschaut und dabei noch einen niedrigen Preis erwartet, sucht mitunter ein wenig länger – außer, er wendet den Blick in Richtung des russischen Herstellers AwtoWAS. Die Autoschmiede an der Wolga brachte im Jahr 1976 den Lada Niva auf den Markt, der sich inzwischen mehr als dreißig Jahre lang neben seiner modernen Konkurrenz halten konnte. Updates und Facelifts erhielt der genügsame Russe nur im Detail, das Gesicht und die grundlegende Form des Niva haben all die Jahre unverändert überlebt.

Eines der umfangreichsten Facelifts erfolgte im Jahr 1995, bei dem die Heckleuchten des Wagens vertikal statt horizontal angeordnet wurden. Eine Absenkung der Ladekante erfolgte ebenfalls – sehr praktisch für diejenigen, die den Lada Niva oft und gerne zum Transport größerer Frachten einsetzen. Allerdings profitieren nicht nur Handwerker, Waldarbeiter und Förster von den leicht zugänglichen 263-Liter-Stauraum. Auch alltägliche Aufgaben wie z. B. die Fahrt zum Supermarkt und den Transport von Getränkekisten bewältigt der Niva spielend.

Im Jahr 2009 wurde der Niva in Lada 4x4 umbenannt und mit einer leicht verbesserten Elektronik ausgerüstet. Lange hielt der neue Name allerdings nicht vor, denn seit dem Jahr 2013 heißt der Wagen Lada Taiga, während der Name 4x4 an das ausstattungsreduzierte Sparmodell weitergereicht wurde. Trotz der vielen Namensänderungen gilt im Allgemeinen, dass der Lada Niva gebraucht auch unter diesem Namen verkauft wird – die Bezeichnung hat sich über die Jahre einfach so stark in das Bewusstsein der Lada-Fahrer eingebrannt, dass die Verwendung eines anderen Namens nicht infrage kommt. In der Köpfen der Fans behält der Lada Niva seinen Namen.

Wer den Lada Niva gebraucht kauft, achtet am besten auf die folgenden Details

Zwar läuft der Niva auch dann noch munter weiter, wenn sich andere Geländewagen bereits mit einem Krachen in der Bewaldung verteilen, doch selbst der widerstandsfähige Russe besitzt ein paar kleine aber feine Schwachstellen, die man beim Gebrauchtwagenkauf beachten sollte. Unter anderem entscheidet sich der Fahrer, ob er einen regulär für den deutschen Markt angepassten Lada Niva oder einen Grauimport kaufen möchte. Der Unterschied besteht vor allem darin, dass die sogenannten Grauimporte ursprünglich für den Vertrieb in Russland vorgesehen waren. Findet eines dieser Fahrzeuge seinen Weg auf den deutschen Markt, ist es in der Regel extrem günstig, allerdings fehlt Rostschutz und die Verarbeitungsqualität ist schlechter. Neben dem einen oder anderen Knirschen in schwerem Gelände fällt beim Grauen Niva vor allem auf, dass das Steuergerät an einer anderen Position verbaut wurde und bei schwerem Regen gerne Wasser nimmt – mit einem Besuch in der Werkstatt lässt sich dieses kleine Manko allerdings schnell beheben. Erkennen kann man die grauen Nivas unter anderem an einem schnellen Blick in das Serviceheft: Prangt hier bei der Erstinspektion ein russischer Stempel, hat man es vermutlich mit einem Import zu tun.

Wer sich den Lada Niva gebraucht zulegt, sollte in jedem Fall über eine nachträgliche Hohlraumversiegelung nachdenken; beim originalen Russen-Niva ist der nachträgliche Rostschutz praktisch Pflicht. Wird der Niva oft ins Gelände geführt, empfehlen sich auch ein Unterbodenschutz und die Montage von Radhausschalen. Beide Versionen sollten vor dem Kauf an den üblichen Einfallstellen auf Rost untersucht werden: Die Türunterseiten und die Heckklappe sind schnell kontrolliert und geben bereits eine erste Auskunft darüber, ob der gebrauchte Lada Niva anständig gepflegt wurde.

Weiter geht es bei den Radlagern, die vor allem bei regelmäßigen Ausflügen ins Gelände gerne einmal verschleißen. Wurde der Lada Niva wirklich hart rangenommen, können unter Umständen auch die Achsgelenke ausschlagen; der Niva besitzt allerdings eine so robuste Konstitution, dass dieser Fall nur selten eintritt. Auch die Vorderachse leidet bei harten Geländefahrten, sodass der Lada Niva gebraucht oft mit leicht angeschlagenen Kugelbolzen daherkommt. Die Kupplung und das Verteilergetriebe sollten bei einem Niva ebenfalls kontrolliert werden, während das Schaltgetriebe sich erst dann beschwert, wenn der Zähler mehr als 100.000 Kilometer zeigt – verschlissene Lager lassen sich dann kaum vermeiden.

Auch gebraucht bringt der Lada Niva zuverlässige Leistung mit

Die Motorisierung des Lada Niva ist mit 61 kW bei 5.000 U/min. und einem maximalen Drehmoment von 129 Nm bei 4.000 U/min. absolut solide und bringt den Wagen zuverlässig über Stock und Stein. Seine 100 km/h erreicht der Niva in 19,0 Sekunden, während seine Höchstgeschwindigkeit 137 km/h beträgt.

Achtung: Zwar muss schon einiges passieren, damit der Antrieb des Niva ernste Probleme bereitet, mit Ölverlust an Getriebe, Motor und Hinterachse muss man allerdings häufig rechnen. Wer das Schaltgetriebe zusätzlich abdichten möchte, sollte sich damit abfinden, dass es ausgebaut und komplett zerlegt werden muss. Im Vergleich zu anderen Fahrzeugen mit permanentem Allradantrieb hält sich der Niva trotzdem heroisch, vor allem was den Preis betrifft: Der Lada Niva ist gebraucht bereits ab 1.500 € zu haben.

Technische Daten

Lada Niva
Produktionszeitraumab 1976
Preis (Gebrauchtwagen)ab 1.500 €
Höchstgeschwindigkeit137 km/h
0–100 km/h19,0 Sek.
Verbrauch (kombiniert)9,5 l/100 km
CO₂216 g/km
Zylinder/Ventile4/16
Hubraum1.690 cm³
Leistung (kW/PS bei U/min.)61/83 bei 5.000
Drehmoment (Nm bei U/min.)129 bei 4.000
Maße (L x B x H)3.720 mm x 1.680 mm x 1.640
AntriebAllrad
Tankinhalt42 l
TreibstoffSuper/LPG
Leergewicht1.210 kg

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem »Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen «entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

Was suchen Sie?