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Die Top 5 der interessantesten Autoangebote im April
Dieser Rolls Royce könnte schon morgen Ihnen gehören.
Es gibt viel zu sehen auf PKW.de.
jonas
Einleitung von Jonas Futschik, Redakteur bei PKW.de 18.04.2017

Neben den Golfs und A-Klassen, die sich über Deutschlands Straßen wälzen, existieren in dunklen Garagen und kleinen Nebenstraßen auch Autos, die entweder zum Umfallen schön, extrem übermotorisiert oder einfach nur absurd sind. Immer wieder tauchen diese Autos auch in den Gebrauchtwagenanzeigen auf PKW.de auf und sorgen in der Redaktion abwechselnd für lüsterne Blicke und verständnisloses Kopfschütteln. Grund genug, in die Abgründe des Anzeigenpools einzutauchen und für Sie die ein oder andere automotive Perle zutage zu fördern. Hier sind die 5 interessantesten Gebrauchtwagen, die Sie im Moment auf PKW.de kaufen können.

1. Omas erstes Auto: Willys-Knight Open Tourer

Diese alte Lady ist noch mehr als Rüstig.
Diese alte Lady ist noch mehr als Rüstig.

Das älteste Auto im Portfolio von PKW.de ist momentan dieser Willys-Knight. Wo andere Autobauer edle Hölzer nur im Cockpit verbauen, ging man bei Willys-Knight in den Zwanzigerjahren noch weiter: Sogar die Speichen der Räder bestehen aus Holz. Damals Standard, heute ein Sicherheitsrisiko. Immerhin muss man sich so keine Sorgen um Rost machen und auch Airbags sind ebenso abwesend wie überflüssig: Gerade einmal 29 PS leistet der Motor unter der Haube. Wie realitätsnah der Kilometerstand von 111 km ist, sei einmal dahin gestellt. Sicher kann man nur sagen: Dieser Willys Knight ist ebenso schön wie unpraktisch. Für knapp 55.000 Euro können Sie mit dem Cabrio Hybridfahrer ärgern.

2. War das mal ein Auto? Rolls Royce BLING

Augenweide oder Stilsünde? Sie entscheiden
Augenweide oder Stilsünde? Sie entscheiden

Die Fahrzeugbeschreibung drückt es eigentlich schon ganz treffend aus: „das Endprodukt eines völlig dekadenten Rolls-Royce Liebhabers“. Ob dieses Ding tatsächlich noch als Auto durchgeht, sei dem Leser überlassen. Wer ein Auto kaufen will, das in monatelanger Handarbeit mit einer Million Swarovski-Steinen besetzt wurde, der hat eigentlich ganz andere Probleme. Zur Motorisierung macht der Verkäufer übrigens keine Angaben. Diese, nennen wir es mal Kuriosität, kann für die lächerliche Summe von 1.250.000 Euro Ihnen gehören.

3. Anaboli-Car! Plymouth Roadrunner

Viel Motor, wenig Auto.
Viel Motor, wenig Auto.

Der Plymouth Roadrunner war noch nie ein besonders praktisches Auto. Diesem Muscle Car wurde allerdings durch eine gründliche Behandlung mit automotiven Steroiden jedes bisschen Gutmütigkeit nachhaltig wegtherapiert. Der Motor basiert auf einem Mopar-Block und soll maximal 920 PS leisten. Die restlichen Modifikationen sind zu umfassend, um sie hier aufzuzählen, aber so viel sei gesagt: Zum Supermarkt und wieder zurück dürfte der Wagen höchstens 12 Sekunden brauchen. Und weil deutsche Behörden doch nicht so wahnsinnig sind, wie sie manchmal scheinen, hat „The Beast“ natürlich keine deutsche Straßenzulassung. 42.900€.

4. Jackie Stewards Privatwagen. De Tomaso Pantera

Wieviel ist der Promibonus wert?
Wieviel ist der Promibonus wert?

Auch Formel 1-Fahrer müssen ab und zu von A nach B kommen. Den eindrucksvollen Beweis für diese Tatsache können Sie jetzt auf PKW.de erstehen: Ein gerahmtes Dokument, das belegt, dass Jackie Stewart höchstselbst einmal ein Auto besessen hat. Und gratis dazu gibt’s eben den De Tomaso Pantera, um den es auf dem Schriftstück geht. Mit Lachgaseinspritzung bringt es das italienische Geschoss aus Besitz des britischen Geschosses auf ganze 600 PS. Ob das legal ist? Bild, Rahmen und Auto zusammen für 128.000 Euro.

5. Take me to the Moon. Mercedes-Benz S 250

Mondlandung im roten Cabrio.
Mondlandung im roten Cabrio.

Die besten Autos sind wie Unkraut oder der reiche, alte Ehemann: Sie wollen einfach nicht sterben. Dieser Mercedes hat es bereits bis zum Mond und zurück geschafft. Unglaubliche 2 Millionen Kilometer stehen auf dem Tacho dieses Unikats von Mercedes. In der Anzeige wird nebulös ein berühmter Vorbesitzer beschrieben, aber ein Auto, das mit einem Motor solch eine Strecke zurücklegt, braucht keinen Promibonus. 48.500 Euro soll das technische Wunder kosten.


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