GWA Studebaker Carrera Tribute.
20 Exemplare des Studebaker Carrera Tribute sollen entstehen. 19 in Gelb, einer in Schwarz.

Neues aus der Traumfabrik

Gullwing America stellt Studebaker Carrera Tribute vor

Köln, 05.05.2015 – Gullwing America dürfte für zumindest einige Autofreunde ein besonders klangvoller Name sein. Bereits über viele Jahre hinweg begeistert das Pseudo-Tuning-Team mit besonders beeindruckenden Entwürfen von Retro-Rennern die Autowelt. Jüngster Streich von GWA ist der Studebaker Carrera Tribute, der (mal wieder) in Kleinstserie gebaut werden soll.

mario
von Mario Hommen, Redakteur*in bei PKW.de 05.05.2015

Vor allem mit großartigen Mercedes-Entwürfen hat sich Gullwing America in der Vergangenheit einen Namen im Internet gemacht. Ob eine moderne Interpretation des 300 SL Panamericana oder des Mercedes C111 – immer wieder ist es den kreativen Köpfen von GWA gelungen, sich großartige Wow-Mobile auszudenken. In Echt auf die Straße gekommen ist bisher keines. Obwohl der Studebaker Carrera Tribute in einer Auflage von 20 Exemplaren angekündigt ist, wird auch dieser wohl nur ein Pixelprodukt bleiben.

Schicke Felgen und Karbon-Keramik-Stopper von Brembo.
Schicke Felgen und Karbon-Keramik-Stopper von Brembo.
Die Bilder, die den Studebaker aus allen Perspektiven zeigen, sind in jedem Fall überaus sehenswert. Einerseits verblüffen sie mit einer technischen Brillanz, andererseits wohnt dem Fahrzeug ein besonderer Zauber inne.

Eindrucksvoller Siegertyp

Diesen Zauber hat der Studebaker auch einer besonderen Erfolgsserie bei der Panamericana zu verdanken. Während in den frühen 1950er-Jahren bei dem berüchtigten Rennen die Europäer mit Ferrari und Mercedes meist die Nase vorne hatten, mutierte in der in den späten 1980er-Jahren gestarteten Neuauflage die längst abgewickelte US-Marke Studebaker zum großen Abräumer. Von dem seit 1988 jährlich abgehaltenen Panamerica-Revival-Rennen holte sich Studebaker 20 von 27 möglichen Siegen.

Große Heckflossen prägen den Retro-Studebaker.
Große Heckflossen prägen den Retro-Studebaker.
Deshalb will GWA auch 20 Studebaker Carrera produzieren. Optisch erinnert der GWA-Entwurf klar an das historische Vorbild, wurde aber modern interpretiert und mit zeitgemäßer Technik bestückt. Das auf einer Gitterrahmen-Konstruktion aufbauende Fahrzeug soll einen aus der Corvette bekannten 6,2-Liter-Kompressor-V8 aufnehmen, der über ein manuelles Sechsgang-Schaltgetriebe seine 620 PS an die Hinterachse leitet. Die tief gelegte und mit breiten Radhäusern bullig wirkende Karosserie steht auf schicken 19-Zoll-Leichtmetallrädern, durch die hindurch sich Karbon-Keramik-Stopper von Brembo abzeichnen.

Eine überaus reizvolle Mischung moderner und historischer Autobau-Elemente bietet auch das Heck des Studebaker. Auffällig sind die ausladenden Heckflossen, die von einem schmalen LED-Hecklichtstreifen gerahmt sind. Der untere Bereich des Hecks gibt sich hingegen ganz modern mit Kohlefaser-Diffusor und vier Auspuffendrohren, was wiederum von ausgesprochener Sportlichkeit auf Neuzeit-Niveau kündet.

(Bildmaterial: GWA)


Alle Artikel in: Autonews

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